DE43599C - Neuerungen an Kohlen- und Ziegelpressen mit nachgebbaren Formböden - Google Patents

Neuerungen an Kohlen- und Ziegelpressen mit nachgebbaren Formböden

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DE43599C
DE43599C DENDAT43599D DE43599DA DE43599C DE 43599 C DE43599 C DE 43599C DE NDAT43599 D DENDAT43599 D DE NDAT43599D DE 43599D A DE43599D A DE 43599DA DE 43599 C DE43599 C DE 43599C
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DE
Germany
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mold
mold bases
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coal
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Expired - Lifetime
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DENDAT43599D
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English (en)
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St, QUAST in Nienburg a. d. Saale, Kalbeschestr. 18
Publication of DE43599C publication Critical patent/DE43599C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung besteht in einer Belastungsvorrichtung für nachgebbare Formböden in Verbindung mit einer Vorrichtung zum Loslösen der geprefsten Steine von diesen Formböden. Erstere zum Zwecke doppelseitiger Pressung bei nur einseitig gegebenem Druck, sowie zur Feststellung der Druckgrenze, letztere zum Zwecke leichter Drehbarkeit des Formtisches.
Die Belastungsvorrichtung besteht aus dem Kniehebelsystem α α, a2 und αΆ, welches einerseits sich gegen den festen Holm b stützt und andererseits an den in der Druckrichtung verschiebbaren Formboden c angreift. Mittelst der· Mittelgelenkstücke d sind Blattfedern e mit dem Kniehebelsystem verbunden, welche Federn durch Zugstangen/" wiederum mit einander verbunden sind. Durch Verkürzen der Stangen/ mittelst Anschraubens der Muttern derselben werden die Federn e in Spannung gesetzt, und wird der Druck dieser Federn vermittelst des Kniehebelsystems im Verhältnifs der Hebellagen vermehrt auf den Formboden c übertragen. Wird der Formboden c gehoben, so werden dadurch die Mittelgelenke des Kniehebelsystems horizontal aus einander gedrängt, womit das Uebersetzungsverhältnifs des Kniehebelsystems abnimmt, während die Federspannung zunimmt, derart, dafs die einmal eingestellte Belastung des Formbodens während der verticalen Verschiebung desselben nahezu constant bleibt.
Das in der Prefsform g befindliche Steinmaterial wird nun durch das Aufwärtsgehen des Prefsstempels h so lange von unten nach oben zusammengeprefst, bis der belastete Formboden c dem Drucke nachgiebt und sich hebt, wobei der geprefste Stein in der Form etwas aufwärts geschoben wird. Geht dann der Preisstempel h wieder abwärts, so wird der Stein durch die Einwirkung der Belastungsvorrichtung in der Form ebenfalls wieder abwärts geschoben und somit nun unter gleichem Druck von oben geprefst. An Stelle der Federn e können auch Schraubenfedern oder Gummibuffer angewendet werden.
Zum Loslösen der geprefsten Steine vom Formboden c sind die Formkasten g in der Druckrichtung verschiebbar eingerichtet; auch sind vertical geführte Druckstangen / angebracht, welche unten Rollen ο tragen, die bei Bewegung des Druckhebels m über dessen Lappen / .rollen. Letztere sind so geformt, dafs die Stangen i vom Hebel m gehoben werden, wenn der Druckkolben k beinahe bis zum höchsten Punkt gehoben worden ist. Alsdann greifen die Stangen i unter den Formkasten g und heben denselben bis gegen den Holm b: Beim Rückwärtsgehen des Hebels m bezw. beim Abwärtsgehen des Kolbens k, Stempels h und gleichzeitig auch des Formbodens c lassen, nachdem der Formboden c in der tiefsten Lage angelangt, die Stangen i den Formkasten g sinken, infolge dessen die Steine vom Formboden c losgelöst werden und der Tisch ρ wieder leicht drehbar wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Kohlen- und Ziegelpressen mit nachgebbaren Formböden die gleichzeitige Anordnung:
    ι. Der Vorrichtung zur Belastung der in der Druckrichtung verschiebbaren Formböden,
    bestehend aus Kniehebelsystemen α ax a2 und a3 in Verbindung mit Federn e, welche Kniehebelsysteme den Druck der Federn e in vergrößertem Mafse auf die Formböden c übertragen, wobei beim Heben der Formböden das Uebersetzungsverhältnifs der Kniehebelsysteme abnimmt, während die Federspannung zunimmt, derart, dafs die einmal eingestellte Belastung der Formböden nahezu constant bleibt.
  2. 2. Der Vorrichtung zum Loslösen der Steine von den nachgebbaren Formböden, bestehend aus den excentrisch geformten Lappen / des Druckhebels m, wodurch mittelst Druckstangen i die Formkasten g beim Pressen gehoben werden, dagegen erst wieder sinken, wenn die Formböden ihre tiefste Stellung bereits erreicht haben, infolge dessen die Steine von diesen Formböden losgelöst werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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