AT130346B - Flaschenverkapselmaschine. - Google Patents

Flaschenverkapselmaschine.

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AT130346B
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AT
Austria
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sleeve
abutment
capsule machine
bottle capsule
bottle
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English (en)
Inventor
Hermann Ing Heinrich
Original Assignee
Heinrich Fa H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Flaschenverkapselmasehine.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   An dem Gestellrahmen 1 ist um einen Zapfen 2 drehbar ein aus einem längeren Arm 3 und einem kürzeren Arm 3'bestehender Winkelhebel angeordnet. Der längere Arm 3, welcher das Antriebsglied bildet, trägt einen Fusstritt 4 und ist gegen den   Gestellrahmen1 durch   eine Zugfeder 5 abgefedert. An dem Arm 3'wird durch einen in einem Querhaupt 6 angeordneten Bolzen 7 das Kniegelenk für die zu beiden Seiten dieses Bolzens angebrachten Zugstangen oder Lenker 8 gebildet. Diese Zugstangen sind mit einem Querhaupt 9 durch einen Bolzen 10 gelenkig verbunden. An dem Querhaupt 9 ist ferner eine im Kopfe 11 des Rahmens 1 geführte Stange 12 angebracht, an deren unterem Ende der Stempel 13 befestigt ist.

   Der Stempel stützt sich gegen einen Gummiring   14,   der vorteilhaft an seiner der Kapsel zugewendeten Seite gehärtet ist und der an einem ringförmigen Ansatz   15'einer Führungshülse 15,   die noch einen Anschlag   M" trägt, sein Widerlager   findet. Die Führungshülse 15 ist ihrerseits in einer Überwurfmutter 16 geführt, welche sich mit einem Ringansatz   1'1   an die Hülse anschliesst und auf das Gewinde 18 einer Büchse 19 des Rahmenkopfes 11 aufgeschraubt werden kann. Zwischen dem Stempel 13 und einer in der Hülse 15 eingeschraubten Kappe 20 ist eine Feder 21 vorgesehen, um mit Hilfe des Widerlagers 15'den Gummiring dauernd gegen den Stempel anzulegen. An dem Rahmen 1 ist ferner eine Führung 22 für einen zum Aufstellen der Flasche dienenden Tisch 23 angeordnet.

   Dieser Tisch ist mittels eines Zylinders   24   in einer Hülse 25 führbar und durch eine mit. Hilfe eines Handrädchens 26 bewegbare Feststellschraube 27 einstellbar. Die Hülse 25 trägt an ihrem dem Tisch zugewendeten Ende einen Bund   28,   mit dem sie sich gegen eine auf dem Boden 22'der Führung 22 aufruhende Druckfeder 29 stützt und mittels welches. sie in dem zylindrischen Teil der Führung 22 ebenso wie mit ihrer äusseren Zylinderfläche in einer Aussparung 22"des Bodens 22'geführt wird. An dem aus der Führung 22 herausragenden Ende 25'der Hülse 25 ist eine Feststellmutter 30 angebracht, welche die Spannung der Druckfeder im   Aussergebrauchszustande   der Vorrichtung regeln und die Höhenlage der Hülse 25 bestimmen kann.

   Da die Verstellbarkeit und Feststellbarkeit des Zylinderstückes 24 des Tisches 23 in der Hülse 25 mittels der Schraube 27 eine Höheneinstellung des Tisches 23 bewirkt, so ist sowohl eine Grobeinstellung der Entfernung des Tisches 23 von dem das Aufpressen bewirkenden Kopf der Kapselmaschine wie auch eine Beeinflussung bzw. Festlegung des durch die Feder 29 bewirkten Gegendruckes des Tisches beim Verkapseln der Flaschen möglich. 



   Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die Flasche wird auf den Tisch 23 aufgesetzt und der Tisch mit Hilfe des   Zylinderstückes   24, das durch Zurückdrehung des Handrades 26 von der Schraube 27 freigegeben wird, so eingestellt, dass die Flasche mit der aufgesetzten Kapsel oder bei schon in den Ring 14 eingeführter Kapsel ohne diese unterhalb des Widerlagerringes   15'   unter dem Presskopf gestellt werden kann. Hierauf wird der Tisch durch die Schraube 27 festgestellt. 



  Um die Kapsel auf den Flaschenhals aufzupressen, wird der Fusstritt   4   niedergetreten, wodurch sich der Winkelhebel3, 3'um den Bolzen 2 dreht. Der Bolzen 7 bewegt sich hiebei im Kreise um den Zapfen 2 und zieht die Zugstangen 8 hinunter, wobei er sieh der Totlage der Teile 3', 8 nähert. Die Zugstangen 8 nehmen nun das Querhaupt 9 und mit ihm den den Stempel 13 tragenden Teil 12 mit. Bei der Herunterbewegung wird sich der Stempel 13 zuerst auf die Kappe der Kapsel und die gegebenenfalls unter ihr befindliche Dichtungsplatte aus Kork od. dgl. aufsetzen und sie gegen den oberen Rand des Flaschenhalses pressen. Der Gegendruck wird von der Feder 29 bestimmt.

   Sobald dieser Druck überwunden ist, wird sich der Tisch 23 mit der Flasche nach unten bewegen und der Stempel 13 auf den Gummiring 14 pressen, wodurch die Widerlagerhülse 15 so weit nach unten bewegt werden wird, bis sich ihr Rand 15" gegen den Ringansatz   1'1   der Überwurfmutter 16 legt. Nunmehr wird der Druck des Stempels, der infolge der Annäherung des Kniegelenks 7 an die Totlage wesentlich höher ist, als der Druck der vorher auf die Kappe ausgeübt wurde, den Ring 14 so zusammenpressen, dass sich seine innere lichte Weite verkleinert und seine Innenwand sich gegen den am Flaschenhals anliegenden Kapselteil pressen und ihn so formen wird, dass er sich der Gestalt dieses Halses genau anpasst.

   Dadurch, dass der Ring an der Innenwand härter ist als in seinem übrigen Teile, wird ein glattes Anliegen der Kapsel an dem Flaschenhals ohne jede Faltenbildung stattfinden. Nachdem die Aufpressung erfolgt ist, wird der Fusstritt 4 freigegeben und die Teile werden durch die Federn 5 bzw. 29 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Ein Aufschlagen des Stempels bei seiner   Rückbewegung   gegen den Abschlussring 20 wird durch die Feder 21 vermieden. 
 EMI2.1 
 
1.

   Flaschenverkapselmaschine für Blechkapseln, insbesondere mit Dichtungseinlage, mit einem Stempel zum Andrücken der Kappe bzw. deren Diehtungseinlage und einem elastischen Ring zum Andrücken der Kapselhülse an den Flaschenhals, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Stempel   (13)   als auch der Ring   (14)   durch dasselbe Getriebe   (3',   8) mit   veränderlicher Übersetzung, wie   Kniehebel, Nocken- oder Kurvenscheibe, Kurbeltrieb od. dgl., betätigt wird, so dass zuerst ein Druck auf die Stirnfläche der Kapsel und hierauf infolge der Kniehebelwirkung des Getriebes ein erhöhter Druck auf den elastischen Ring ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. 2. Flaschenverkapselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel des die Stempelbewegung veranlassenden Getriebeteiles (3, 3'), wie'FusshebeIod. dgI., von seiner Anfangs- <Desc/Clms Page number 3> stellung bis oder nahe zur Totlage des Getriebes dem Vorschub des Stempels (13) aus seiner Anfangs- stellung in seine Endstellung entspricht.
    3. Flaschenverkapselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (13), der sich in bekannter Weise gegen den in einem Widerlager, wie Hülse od. dgl., angeordneten elastischen Ring (14) stützt, mit diesem Widerlager (15, 15") in einer an dem Maschinengestell (19) ange- brachten, gegebenenfalls auch eine Hülse bildenden Führung (16) verschiebbar ist.
    4. Flaschenverkapselmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (16) des Widerlagers, wie Hülse od. dgl. (15, 15', 15"), an dem Maschinengestell verstellbar ist, um die Grösse der Verschiebung regeln zu können.
    5. Flaschenverkapselmaschine nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (13) durch ein in dem Widerlager (15, 15/, 15") angeordnetes Anpressglied, wie Feder od. dgl.
    (20, 21), gegen den elastischen Ring (14) gedrückt wird, so dass beide dauernd in Berührung bleiben. EMI3.1
AT130346D 1931-08-20 1931-08-20 Flaschenverkapselmaschine. AT130346B (de)

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AT130346T 1931-08-20

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AT130346B true AT130346B (de) 1932-11-10

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ID=3636474

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AT130346D AT130346B (de) 1931-08-20 1931-08-20 Flaschenverkapselmaschine.

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