AT20542B - Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mit Metallkapseln. - Google Patents

Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mit Metallkapseln.

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AT20542B
AT20542B AT20542DA AT20542B AT 20542 B AT20542 B AT 20542B AT 20542D A AT20542D A AT 20542DA AT 20542 B AT20542 B AT 20542B
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AT
Austria
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bottle
pressure
closing bottles
metal capsules
rubber ring
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Ewald Goltstein
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Ewald Goltstein
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Verschliessen von Flaschen mit   Metallkapseln.   



   Es sind Verfahren und Vorrichtungen zum Verschliessen von Flaschen mittels Metallkapseln bekannt, derart, dass ein in der Kapsel E (Fig. 2, senkrechter Schnitt) liegender Dichtungskörper   n   zunächst fest auf die Flaschenmündung F gepresst und dann die 
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 Zwecke liegt der Gummiring G zwischen zwei Widerlagern T und R eingebettet, von denen beispielsweise das äussere, untere l'durch eine   Überwurfmutter     IV   und Brücke B (Fig.   i,   Grundriss) mit einem mittleren Druckstempel S fest verbunden ist.

   Der auf das innere, obere röhrenförmige Widerlager R ausgeübte senkrechte Druck wird vermittels des Gummiringes G, des Widerlagers T und der   Brücke J ?   auf den Stempel S übertragen, der zunächst die Kapsel und den   Dichtungskörper   fest auf die Flasche drückt und dann den 
 EMI1.2 
 
Hiebei wird der ziemlich hohe Pressdruck, der von dem röhrenförmigen Stempel auf den Gummiring ausgeübt wird, in seiner ganzen   Grösse auf   die den Flaschenmund be-   deckondo Dicbtungsschoibe übertragen. Dieser   Druck ist so bedeutend, dass viele der   gc-   bräuchlichen und sonst vorzüglichen Dichtungsstoffe wegen ihrer zu geringen Widerstandsfähigkeit gar   r.     ici, verwendet   werden können. 



   Man kann die Übertragung dieses Pressdruckes auf den Flaschenkopf vermeiden, wenn man das dem   Pressdruck   entgegenwirkende Widerlager nicht gegen den Flaschenmund, sondern gegen ein als Flaschenträger dienendes Gestell bezw. den Erdboden abstützt. Da aber andererseits der   Dichtungskörper   immerhin mit etwas Pressung auf den Flaschenkopf gedrückt werden muss, so ist in diesem Falle eine Vorrichtung nötig, durch die die Flasche mittels einer besonderen, sachgemäss abzumessenden Kraft gegen den   Dichtungskörper gepresst   wird. Es wären somit zwei ihrer Grösse nach verschiedene Kraft-   äusserungen zur   Wirkung zu bringen. 



   Don Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung, die es ermöglicht, 
 EMI1.3 
 beide   Kraftäussorungen   hinsichtlich Zeit und Grösse in das richtige Verhältnis zueinander gebracht. werden. 



   Wie in der Fig. 3 dargestellt, liegt der Gummikörper G zwischen dem festen Widerlager l'und dem darin verschiebbaren, röhrenförmigen Stempel R eingebette, Mit dem durch das Gestell gebildeten Widerlager l'ist der Druckstempel S durch eine   Brücke   B so verbunden, dass ein auf ihn von unten ausgeübter Druck durch das Gestell aufgenommen wird. 



   Die auf den Teller   A   gestellte Flasche wird durch Niedertreten des um den Zapfen H drehbaren Hebels D und vermittels des an dem Hebel im Punkte. J angreifenden, durch die Rollen C und N und den auch noch um die Rollen L und M geführten Seil- oder Kettenzug   l   gebildeten Flaschenzuges gegen den Stempel   9 bewegt.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Rolle M ist mit dem Gestell fest verbunden und die beweglichen Rollen L und    N'werden   durch eine dem Kettenzug entgegenwirkende Spannvorrichtung W (Feder oder Gewicht) solange in ihrer Lage gehalten, bis die den Teller   A   tragende Rolle C in ihrer   Aufwärtsbewegung   gehemmt wird. In diesem Falle, d. h. wenn die von der Metallkapsel bedeckte Mündung der auf den Teller A gestellten Flasche gegen den festen Stempel S stösst, wird durch weiteres Niederdrücken des Trethebels D der Zug in der Kette oder dem Seil   K   soweit gesteigert, dass schliesslich der Widerstand der Spannvorrichtung W überwunden wird und eine Abwärtsbewegung der Rollen L, N eintritt. 



  Diese Abwärtsbewegung wird weiterhin auf einen auf dem verschiebbaren, röhrenförmigen Stempel R lagernden Druckhebel Q übertragen, wodurch dieser Stempel niedergedrückt und der Gummiring G von oben zusammengepresst und seitlich auseinander gedrückt wird. 



   Die hiebei auftretenden Kräfte nehmen folgende Werte an :
Wenn der Widerstand W in der Feder 100 kg beträgt, so kann gemäss der Rollenanordnung der Zug in dem Seil auf   25   kg steigen, ehe eine Bewegung des Druckhebels Q stattfindet. Ist ferner die   Latte des   Druckpunktes U des Hebels zu dem Drehpunkt V und dem Angriffspunkt Q so gewählt, dass U V : Q   F== l   : 5 ist, so beträgt der auf den verschiebbaren Stempel R geäusserte Druck
5   (4 z-100) kg,   wobei z die Kettenspannung in kg ausdrückt. Der Druck der Flasche gegen den Stempel S und also auch der Druck auf die Dichtungsscheibe beträgt dagegen nur 2 z kg. Zum Befestigen einer Kapsel von 28 mm Durchmesser ist z. B. eine Spannung in der Kette von etwa 100 kg erforderlich.

   Dann wird die Flasche mit einem Drucke von etwa 200 kg gegen den festen Stempel gedrückt, während der auf den beweglichen Stempel übertragene und zum Zusammenpressen des Gummiringes dienende Druck 1500 kg beträgt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Verschliessen von Flaschen mit Metallkapseln, dadurch gekennzeichnet, dass die eingeleitete Kraft unter geeigneter Übersetzung zuerst auf den Flaschenträ. ger (A) derart übertragen wird, dass ein Anpressen des Flaschenkopfes gegen den festen Pressstempel (8) stattfindet, worauf bei Vergrösserung der eingeleiteten Kraft unter gleichzeitiger entsprechender Erhöhung des auf den Flaschenkopf wirkenden Pressdruckes der Widerstand einer Spannvorrichtung (W) überwunden und dadurch unter geeigneter Übersetzung der zur Pressung des Gummiringes (G) erforderliche Druck auf den röhrenförmigen Prosssternpel (R) übertragen wird.
AT20542D 1903-12-08 1904-04-29 Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mit Metallkapseln. AT20542B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3425217A1 (de) * 1984-07-09 1986-02-06 Nebgen, Joachim, 5430 Montabaur Multi-kronkorkenverschliesser in kombination als flaschenoeffner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3425217A1 (de) * 1984-07-09 1986-02-06 Nebgen, Joachim, 5430 Montabaur Multi-kronkorkenverschliesser in kombination als flaschenoeffner

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