DE43565C - Abänderung des unter Nr. 37 565 patentirten Härteapparates für Sägeblätter, Messer, Klingen u. dergl - Google Patents
Abänderung des unter Nr. 37 565 patentirten Härteapparates für Sägeblätter, Messer, Klingen u. derglInfo
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- DE43565C DE43565C DENDAT43565D DE43565DA DE43565C DE 43565 C DE43565 C DE 43565C DE NDAT43565 D DENDAT43565 D DE NDAT43565D DE 43565D A DE43565D A DE 43565DA DE 43565 C DE43565 C DE 43565C
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- 230000004048 modification Effects 0.000 title 1
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/24—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for saw blades
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der im Haupt- und in dem ersten Zusatz-Patent (No. 38338) angegebene Apparat hat
durch vorliegende Anordnung eine wesentliche Vereinfachung erhalten.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 die Vorderansicht, Fig. 4 die obere Ansicht des
Apparates und Fig. 3 einen Theil einer eingekerbten Platte.
An einem kräftigen Gerüst m sind zwei um Zapfen η drehbare Arme α α angeordnet,
welche vorn zu einem oben offenen Rechteck umgebogen sind. An diesen Armen ist die
hintere Platte b befestigt, welche vorn mit der Backe c versehen ist.
Diese Backe c ist in der Form dem zu härtenden Gegenstande ähnlich insofern, als sie
eine Matrize für den Gegenstand bildet, so dafs letzterer unverrückbar in die Form eingelegt
werden kann. Die Arme α α tragen ferner zwei federnde Schienen d d, an welchen
die Gegenform e zur Backe c befestigt ist. Die beiden Backen c und e ergänzen sich
gegenseitig; der zu härtende Gegenstand liegt, wenn die Backen geschlossen sind, zwischen
denselben festgeprefst. Beide Backen sind, wie Fig. 4 zeigt, mit mehr oder weniger tiefen
Nuthen versehen, in welche beim Niedersenken der Backen die Härteflüssigkeit einlaufen und
an den glühenden, zwischen den Backen eingeprefsten Gegenstand gelangen kann, um ihn
zu härten. Die Arme α α tragen ferner eine Welle g, auf welcher der Winkelhebel f sitzt.
Derselbe ist an seinem unteren Ende mit einer Schiene i verbunden, welche gegen die Backe e
drückt, wenn der Handgriff des Hebels niedergedrückt wird.
Um dieses Andrücken mit der nöthigen Kraft bewirken zu können, damit der glühend
zwischen die Backen c und e eingelegte Gegenstand flach geprefst wird, hält das Gegengewicht
ρ die Arme unverrückt in ihrer Ruhestellung, und erst bei weiterem, noch stärkerem
Abwärtsdruck auf den Hebel f wird das Gewicht ρ gehoben und die geschlossenen
Backen werden in den Härtetrog h niedergelassen.
Das Gewicht ρ hängt an einem Seil, welches über Rollen r r an einem passenden
Punkte der Arme α befestigt ist. In dem Trog h befindet sich die Härteflüssigkeit,
welche in die Nuthen der Backen c und e eindringt, an den zwischen beiden befindlichen
Gegenstand gelangt und denselben härtet. Da letzterer beim Härten sich nicht verziehen
kann, weil er zwischen beiden Backen festgeklemmt ist, so bleibt er in der Form, welche
ihm die Backen geben, und wenn letztere beispielsweise ganz eben sind, so mufs auch der
gehärtete Körper vollständig eben bleiben und ein Krummwerden und Schiefziehen wie bisher
ist ausgeschlossen.
Damit sich die Backen wieder selbst öffnen, sobald man sie durch Nachlassen des Druckes
auf den Hebel f aus dem Härtetrog empor-
steigen läfst, ist rückwärts an der Backe e eine Feder i angebracht, welche das Oeffnen der
Backe bewirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Als Abänderung des unter P. R. No. 37565 geschützten Apparates ein Apparat zum Härten von Sensen, Sägen, Messern, Klingen, Blechen, Schienen und dünnen Gegenständen aus Stahl, bestehend aus den beiden Backen c und e, welche mit Einkerbungen versehen und in den Armen α gelagert sind und mit letzteren durch den Hebel / in das Härtebad gesenkt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43565C true DE43565C (de) |
Family
ID=318877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43565D Expired - Lifetime DE43565C (de) | Abänderung des unter Nr. 37 565 patentirten Härteapparates für Sägeblätter, Messer, Klingen u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43565C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2459183A (en) * | 1946-10-01 | 1949-01-18 | Jr Frank F Roth | Fixture for hardening dies |
| DE914862C (de) * | 1942-12-29 | 1954-08-09 | Hohenlimburger Walzwerke Ag | Durchlaufverfahren und Vorrichtung zum Haerten, Vergueten und Biegen von Profilstaeben |
-
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- DE DENDAT43565D patent/DE43565C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914862C (de) * | 1942-12-29 | 1954-08-09 | Hohenlimburger Walzwerke Ag | Durchlaufverfahren und Vorrichtung zum Haerten, Vergueten und Biegen von Profilstaeben |
| US2459183A (en) * | 1946-10-01 | 1949-01-18 | Jr Frank F Roth | Fixture for hardening dies |
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