DE435425C - Giessform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien fuer Liniendruck - Google Patents
Giessform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien fuer LiniendruckInfo
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- DE435425C DE435425C DEU8574D DEU0008574D DE435425C DE 435425 C DE435425 C DE 435425C DE U8574 D DEU8574 D DE U8574D DE U0008574 D DEU0008574 D DE U0008574D DE 435425 C DE435425 C DE 435425C
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- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 9
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B5/00—Devices for making type or lines
- B41B5/08—Tools or auxiliaries
- B41B5/12—Tools or auxiliaries for making type in the form of lines, e.g. by drawing or casting
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Gießform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien für Liniendruck. Bei Gießformen mit feststehender Mater, wie sie insbesondere zur Herstellung von Linien für Liniendruck Verwendung finden, waren bisher die Höhlung oder die Höhlungen für die Zeichen in der Mater nur nach der Austrittsseite der Gießform hin offen. An der Eintrittsseite waren diese Höhlungen geschlossen, und das die Gießhöhlung an der Eintrittsseite abdeckende Formblatt reichte nur bis zur Unterkante der Mater. Mit derartigen Gießformen ließen sich einwandfreie Linienelemente nicht herstellen, da der Druckdes Formblattes nur mittelbar auf den Inhalt der Maternhöhlungen übertragen wurde und beim Ausstoßen der Schriftzeichen leicht Abbröckelungen an der Linienkante entstanden.
- Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Mater mit einer oder mehreren sich über ihre ganze Länge erstreckenden Höhlungen für die herzustellenden Schriftzeichen versehen und das Formblatt bis zum Grunde dieser Höhlungen durchgeführt wird.
- Auf der Zeichnung bezeichnet Abb. i einen Grundriß einer Gießform nach der Erfindung. Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i. Abb. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i.
- Abb. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt einer anderen Ausbildungsform.
- Abb. 5 zeigt in schaubildlicher Darstellung ein Typenelement mit in gleicher Ebene verlaufenden Stirnflächen.
- In den Abb. i bis 3 ist die Erfindung an einer Gießform bekannter Bauart dargestellt, wie sie bei den gewöhnlichen Gießmaschinen Verwendung findet. Die -wichtigsten Teile dieser Gießform sind: Die Grundplatte i, die Seitenwand 2, die rechteckige Zwischenplatte 3, die Seitenteile q, die Punktlehre 5, der Bolzen 6, der Düsensitz i o, der vordere Anschlag i i, die Gleitplatte 17, die Düsenöffnung 1811, der Strahlregler i9 und die Hubscheibe 2o für den Strahlregler.
- Die Seitenteile a sind auf der Grundplatte i befestigt und besitzen die Höhe des Typenkörpers. Der Querschieber 3o besitzt jedoch neben der Formhöhlung eine größere Höhe als die Seitenteile. Er reicht mindestens bis zur Tiefe des Eindruckes in der 3later 3 i, wenn diese auf die Seitenteile aufgesetzt und mit ihrer Aussparung gegen den Querschieber 3o gelegt ist. Die Mater wird gewöhnlich auf den Seitenteilen durch einen Halter 32 gehalten, der mit Schrauben 33 auf die Gießform aufgesetzt ist. Dieser Halter greift in eine Quernut an .der oberen Fläche der Mater ein (Abb.2). Die Schrauben 33 und der Halter 32 besitzen genügend Spiel, so daß die Mater fest gegen den Querschieber 30 gelegt werden kann, um einen dichten Abschluß herzustellen.
- Die Mater besitzt unten :eine oder mehrere Formhöhlungen 34, die den herzustellenden Druckzeichen entsprechen. Diese Höhlungen verlaufen längs der Mater bis zu dem Ende, welches am Querschieber 30 zur Anlage kommt. Dieser Querschieber bildet die eine Abschlußwand der Gießhöhlung.
- Das Formblatt 35 ist verschiebbar zwischen die Seitenteile eingesetzt und wird in der üblichen Weise bewegt. Die Höhe des Formblattes entspricht jedoch vorn der Höhe der Seitenteile 4, vermehrt um die Tiefe der Nuten 34 in der Mater 3 z, d. h. also der Höhe des herzustellenden gesamten Druckzeichens. Die obere Seite des Formblattes ist so ausgebildet, daß sie genau in .die Höhlung der Mater 3 i paßt. Infolgedessen bildet das Formblatt nicht nur den Abschluß der eigentlichen Gießhöhlung, sondern auch den Abschluß der Maternhöhlung bzw. Maternhöhlungen. Durch diese Ausbildung des Querschiebers 30 und der Vorderkante des Formblattes werden die in gleicher Ebene verlaufenden Stirnflächen des Typenkörpers gebildet, wie sie nach der Erfindung vorausgesetzt werden.
- Die Herstellung der Druckzeichen vollzieht sich in .dieser -Gießform in bekannter Weise. Es lassen sich Druckzeichen von verschiedener Länge herstellen, wobei die Länge :des Zeichens nur davon abhängt, wie weit das Formblatt vom Querschieber zurückgezogen ist. Auf diese Weise lassen sich Druckzeichen von bestimmter Länge herstellen, deren Schriftfläche 36, wie aus Abb. 5 zu erkennen ist, sich vom einen Ende bis zum anderen Ende des Druckzeichens erstreckt. Die Stirnseiten dieser Druckzeichen liegen durchweg in der gleichen Ebene, d. h. also der obere Teil 37, der von der Maternhöhlung gebildet ist, ist genau so lang wie der Körper 38 der Druckzeichen, der in der Gießhöhlung gegossen ist. .
- Bei der abgeänderten Ausführung nach Abb.4 wird die Gießformhöhlung und die Maternhöhlung nach der einen Seite durch das vorher hergestellte Gußstück begrenzt. Dieses Gußstück entspricht in seinem Querschnitt genau der Ausbildung des Formblattes.
- Bei der in Abb.4 dargestellten Gußform erfolgt der Abschluß der Gießhöhlung auf der dem Formblatt gegenüberliegenden Seite nicht wie in Abb. z bis 3 durch einen Querschieber 30, sondern durch das im vorhergehenden Arbeitsgang gegossene Druckzeichen. Liegt ein vorhergehender Arbeitsgang nicht vor, so wird zum ersten Abschluß der Gießhöhlung ein beliebiges Druckzeichen vom Querschnitt des Formblattes verwendet. Derartige Druckzeichen werden, aus Stahl gefertigt, zur Einleitung des Arbeitsganges mit jeder Maschine mitgeliefert.
- Die Mater 3 i' hat die gleiche Aushöhlung wie die Mater 3 i nach den Abb. i bis 3. Das Formblatt 35' greift ebenso wie oben beschrieben in die Höhlung 34 der Mater ein.
- In der Grundplatte 4o ist eine Düsenöffnung 41 vorgesehen. Die eigentliche Gießhöhlung wird durch die Seitenteile 42, von denen eins auf der Zeichnung zu erkennen ist, das Formblatt und die rückwärtige Abschlußwand des vorher gegossenen Druckzeichens gebildet. Diese Rückwand ist durch das Formblatt 35 bis weit über die Düsenöffnung 41 hinaus -vorgeschoben, so da#ß die nacheinander hergestellten Elemente nicht miteinander verschweißt werden. Die Stirnwände der Druckzeichen liegen von unten bis oben genau aneinander, wodurch ähnliche Druckzeichen gebildet werden, wie sie in Abb. 5 dargestellt werden.
Claims (3)
- PATf,NT-Axspi2TJci-ir: i. -Gießform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien für Liniendruck, dadurch gekennzeichnet, daß die Mater (3i) mit einer .oder mehreren sich über ihre ganze Länge erstreckenden Höhlungen (34) für die herzustellenden Schriftzeichen versehen und .das Formblatt bis zum Grunde dieser Höhlungen durchgeführt wird.
- 2: Gießform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Formblattes (35) der Höhe der Seitenteile (4), vermehrt um die Höhe der Höhlung oder Höhlungen (34) der Mater (3 i), entspricht.
- 3. Gießform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -tlaß der Querschieber (30) die Seitenteile (4) um mindestens die Tiefe der Höhlungen (34) der Mater (3i) überragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU8574D DE435425C (de) | 1924-09-06 | 1924-09-06 | Giessform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien fuer Liniendruck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU8574D DE435425C (de) | 1924-09-06 | 1924-09-06 | Giessform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien fuer Liniendruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435425C true DE435425C (de) | 1926-10-12 |
Family
ID=7566447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU8574D Expired DE435425C (de) | 1924-09-06 | 1924-09-06 | Giessform mit feststehender Mater zur Herstellung von Linien fuer Liniendruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435425C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939688C (de) * | 1947-02-08 | 1956-03-01 | Pietro Mario Chiantore | Druckelement zum Druck von Tabellen |
-
1924
- 1924-09-06 DE DEU8574D patent/DE435425C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939688C (de) * | 1947-02-08 | 1956-03-01 | Pietro Mario Chiantore | Druckelement zum Druck von Tabellen |
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