DE435282C - Verbrennungskraftmaschine - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine

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DE435282C
DE435282C DEK95515D DEK0095515D DE435282C DE 435282 C DE435282 C DE 435282C DE K95515 D DEK95515 D DE K95515D DE K0095515 D DEK0095515 D DE K0095515D DE 435282 C DE435282 C DE 435282C
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DE
Germany
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piston
combustion engine
internal combustion
threaded spindle
cylinder
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DEK95515D
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PHILIPP KUHN
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PHILIPP KUHN
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Publication of DE435282C publication Critical patent/DE435282C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/04Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis the piston motion being transmitted by curved surfaces
    • F01B3/06Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis the piston motion being transmitted by curved surfaces by multi-turn helical surfaces and automatic reversal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Verbrennungskraftmaschine. Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine mit in einem feststehenden Arlieitszvlin(ler sich drehendem und hin und her gehendem Kolben, dessen Bewegung durch eine Gewindespindel bewirkt wird, «-elche in der Achse des Kolbens angeordnet ist und in dessen Bewegungsrichtung verläuft. Derartige Getriebe, bei welchen die Kurbel wegfallen kann, sind an sich bekannt. Nach vorliegender Erfindung wird ('er Kolhenhui> in einfacher Weise durch die Längwerschiebung zweier -Muttern auf der Gewindespindel begrenzt; die beiden Gewindemuttern sind an beiden Enden innerhalb des hohlen Kolbens auf der Gewindespindel drehbar angeordnet und bilden durch ihre kegelartig gestalteten Enden selbsttätig lisbare Reibungskupplungen zwischen Kolben und 'Muttern. Eine weitere Neuerung besteht darin, daß die Drehung des Kolbens besonders beim Anlassen der il-lascliine durch arr. Ende des Kolbens sowie an der hinteren 7_vlinderwa-,d angeordnete Fliigel erleichtert wird. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt; und es veranscl1aulichen Abb. i einen nach der Linie A-B in Abb. 2 a führten Schnitt mit teilweiser Seitenansie - ht, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D in Abb. i mit Oberansicht des Arbeitskolbens: und sonstiger Einzelteile, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie E-F in Abb. i mit teilweiser Ansicht und Abb. 4 einen nach der Linie C-H in Abb. i geführten Schnitt.
  • Mit dem Deckel i des Arbeitszylinders ist eine Gewindespindel 3 fest verbunden, auf welcher die beiden Muttern beweglich sind. Letztere sind durch ein in der Vertikalebene verlaufendes Kugellager 5 miteinander vereinigt. Der Arbeitskolben 6 ist in dein Zylinder 2 in bekannter Weise durch die Kolbenringe 7 abgedichtet und weist eine längsverlaufende Bohrung auf, welche ein Überschieben des Kolbens 6 über die Gewindespindel 3 gestattet. Zweckmäßig ist der Kolben 6 zweiteilig gestaltet, wobei die beiden Kolbenteile durch Stehbolzen 8 miteinander verbunden werden. Jeder dieser Kolbenteile weist in seinem Innern eine kegelartige Ausdrehung auf, in welche sich das kegelartig gestaltete Ende der Mutter 4 einlegen kann. Das hintere Kolbenende ist noch mit Flügeln 9 versehen, während die Gegenflügel io an dem Zylinderdeckel i angeordnet sind. An der anderen Seite des Arbeitskolbens 6 ist die Welle i i befestigt, welche durch den vorderen Zylinderdeckel 12 dichtend nach außen hin geführt ist, während eine hohle Welle 13 in dem Lager 14 ruht. Die beiden konzentrisch ineinandergesteckten Wellen i i und 13 sind durch eine längsverlaufende Führungsnut 15 mit Feder 16 untereinander verbunden. Ferner ist das Schwungrad 17 auf der Welle 13 befestigt.
  • Zu beiden Seiten des Arbeitszylinders :2 sind noch die Einströrnventile 18 sowie die Auslaßventile i9 angebracht, welche durch eine 'Nockenwelle gesteuert werden können.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Durch Drehen des Schwungrades 17 in der Pfeilrichtung wird der Arbeitskolben 6 innerhalb des Zylinders 2 schraubenartig gedreht sowie hin. und her bewegt. Dadurch wird (las Explosiodsgetnisch unter Vermittlung der Einströmungsventile i8 in den Arbeitszylinder z angesaugt. Das zwischen Kolbenende 6 und Zylinderdeckel i befindliche Gasluftgemi#ch wird heim Rückgang des Kolbens 6 durch Zusammenpressen verdichtet, worAuf die Entflammung des Explosionsgemisches durch eine bekannte Zündvorrichtung erfolgt. Infolge der dadurch eintretenden Druckerhöhung wird der Arbeitskolben C> nach vorn gedrängt und bewirkt die steilgängige Lage des Gewindes auf der Spindel 3 eine kreisende Bewegung des nach vorn eilenden Kolbens. Dabei wird die Drehung des Kolbens bei der Entflammung durch die Flügel 9, io günstig beeinflußt. Während nun die hintere Mutter 4 durch ihre Kegelfläche mit dem Arbeitskolben 6 in festem Eingriff steht, ist die vordere Mutter .4 von der Kegeldichtung des Kolbens 6 entfernt. Dadurch kann sich diese Mutter in dem Kugellager 5 lose auf dem Spindelgewinde 3 drehen.
  • Sobald der kreisende Arbeitskolben 6 am vorderen Zylinderende angelangt ist und inzwischen das vorher angesaugte Gasluftgemisch zusammengepreßt hat, erfolgt die Zündung. Dadurch wird der kegelartige Teil des Kolbens 6 mit der vorderer. Mutter 4 in Eingriff gebracht und der Arbeitskolben im selben Drehungssinn nach dem hinteren Zylinderende bewegt. Die hinter dem Kolben befindlichen Verbrennungsgase werden durch das inzwischen geöffnete Auslaßventil i9 in die Luft befördert. Ebenso hat sich die hintere Mutter 4 aus dem kegelartigen Teil des Kolbens 6 entfernt, um auf der Spindel 3 leer zurücklaufen zu können.
  • Die Anordnung kann noch derartig sein, daß der Kolben 6 feststeht und sich die Gewindespindel samt dem Arbeitszylinder dreht.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verbrennungskraftmaschine mit in einem feststehenden Arbeitszylinder um eine in dessen Achse angeordnete Ge-' windespindel sich drehendem, hin und her gehendem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden innerhalb des hohlen Kolbens (6) Gewindemuttern (I.) auf der Gewindespindel (3) drehbar angeordnet sind, deren kegelartig gestaltete Enden selbsttätig lösbare Reibungskupplungen mit dem Kolben (6) bilden.
  2. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren Kolbenfläche Flügel (9) und am hinteren Zylinderdeckel (i) Gegenflügel (io) so angeordnet sind, (laß bei Bewegung des Kolbens einerseits der Betriebsstoff innig vermischt wird und andererseits bei der Verbrennung die Drehung des Kolbens unterstützt wird.
DEK95515D 1925-08-27 1925-08-27 Verbrennungskraftmaschine Expired DE435282C (de)

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DE (1) DE435282C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE831172C (de) * 1950-04-18 1952-02-11 Johann Renken Brennkraftmaschine mit hin- und hergehendem und sich drehendem Kolben
EP0549790A4 (en) * 1990-03-05 1995-01-18 Gennady Vladimirovich Vasiliev Method and device for conversion of reciprocating motion into unidirectional rotary motion

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE831172C (de) * 1950-04-18 1952-02-11 Johann Renken Brennkraftmaschine mit hin- und hergehendem und sich drehendem Kolben
EP0549790A4 (en) * 1990-03-05 1995-01-18 Gennady Vladimirovich Vasiliev Method and device for conversion of reciprocating motion into unidirectional rotary motion

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