DE435236C - Maschine zum Verziehen von Hackfruechten - Google Patents

Maschine zum Verziehen von Hackfruechten

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DE435236C
DE435236C DEK96246D DEK0096246D DE435236C DE 435236 C DE435236 C DE 435236C DE K96246 D DEK96246 D DE K96246D DE K0096246 D DEK0096246 D DE K0096246D DE 435236 C DE435236 C DE 435236C
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knives
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B41/00Thinning machines
    • A01B41/04Thinning machines with rotating tools

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 435236 KLASSE 45 a GRUPPE 54
Johan Vicktor Hugo Kloo in Helas, Schweden.
Maschine zum Verziehen von Hackfrüchten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1925 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 3. November 1924 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Verziehen von Hackfrüchten, die in Reihen gepflanzt sind, wie beispielsweise Stockerrüben, Steckrüben, Wurzeln und sonstige Nutzpflanzen.
Zweck der Erfindung ist, eine Maschine für Hand- oder Kraftbetrieb zu schaffen, die die erwähnte Arbeit leicht und wirtschaftlich ausführen läßt. Dies Avird dadurch erreicht, daß die an der Pflanzenreihe entlangzufüh-
4S52SÖ
rende Maschine mit an einem schräg gestellten umlaufenden Rad sitzenden Messern versehen ist, die scherenähnlich mit einem federnd gegen die Messer gedrückten Schlitten zusammenarbeiten, der harte Gegenstände, die zufällig zwischen Schlitten und Messer kommen, durchläßt. Das Messerrad ist längs seiner Drehachse verstellbar, und seine Messer schneiden in bestimmte Teile der Pflanzenreihe ein, und zwar so, daß zwischen den Einschnitten der Messer Gruppen von Pflanzen unberührt stehenbleiben.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Draufsicht der Maschine, Abb. 2 eine Seitenansicht derselben, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Abb. 1,
Abb. 4 einen Längsschnitt nach der Linie B-B in Abb. 3 und
Abb. 5a, 5b, Sc verschiedene Ausführungsformen der Messervorrichtung.
Die Maschine hat einen Rahmen 1 aus Winkel- oder Kanaleisen, der die anderen Teile der Maschine trägt. Der Rahmen umfaßt einen ,Mittelträger 2 und an der einen Seite einen hervorstehenden Träger 3, von dessen Vorderende ein nach hinten gebogener Querträger 4 zu dem gegenüberliegenden Seitenträger des Rahmens gezogen und hier durch einen Haken 100 befestigt ist, wie Abb. i, 2 und 3 zeigen. Das Vorderende 40 des Querträgers 4 ist nach unten gebogen und mit mehreren Löchern 400 versehen. Vermittels dieser Löcher kann der Querträger 4 an das hervorstehende Ende 3 des Rahmens in verschiedenen Höhestellungen durch einen in einem beliebigen Loch 400 hineingesteckten Schraubenbolzen 300 befestigt werden. Der Mittelteil des Querträgers 4 ist ebenfalls mit einer Mehrzahl von Löchern 45 versehen zur Befestigung einer in der Zeichnung nicht gezeigten Zugstange. Wegen der Anordnung dieser Löcher 400 und 45 kann der Befestigungspunkt der Zugstange in verschiedene Stellungen seitwärts wie senkrecht verlegt werden, um einen guten Gang der Maschine, falls von einem Mann oder einem Tier gezogen, zu gewährleisten.
Aus dem Hinterteile des Rahmens 1 ragen zwei Handgriffstangen 6, die etwas nach links versetzt sind, so daß der Führer bequem an der Seite der zu j ätenden Pflanzenreihe gehen kann. Die Handgriffstangen 6 sind mit Versteifungen 5 versehen, wie in Abb. 1 und 2 gezeigt. Die Maschine ruht auf einem Karrenrad 7, das gleichzeitig die Schneidevorrichtung treibt und deshalb am Umkreis mit Querrippen 70 oder ähnlichen vorsprin- | genden Teilen versehen ist, um das Gleiten des Rades während der Arbeit zu vermeiden. Das Karrenrad 7 ist auf einer Hauptachse 8 montiert, die in Lagern 700 an dem Mittelträger 2 und dem einen' Seitenträger des Rahmens 1 gelagert ist, und so angebracht, daß es entlang der Achse 8 versetzt werden kann, um auf den richtigen Abstand von der Pflanzenreihe verlegt zu werden. Auf dem dem Karrenrad gegenüberliegenden Ende der Hauptachse 8 ist ein Kegelrad 9 angebracht, das mit einem auf einer Welle 10 befestigten Kegelrad 22 zusammenwirkt. Die Welle 10 ist etwas schräg gegen die mittlere, längsverlaufende Vertikalebene der Maschine verlegt. An dem Unter ende der Welle 10 ist die Schneidevorrichtung angebracht. Diese umfaßt eine Radnabe 11 mit radialen Armen 12, die an ihren heruntergebogenen Außenenden mit je einem Messer 13 aus dünnem Stahlblech versehen sind. Die Messer 13 sind von segmentähnlicher Form, mit ihren Schneideteilen eine gemeinsame Kreislinie bildend, deren Mittelpunkt auf der Mittellinie der Welle 10 liegt, wobei die Kreisfläche etwa 9 bis io° gegen die Horizontalebene geneigt ist, wie aus Abb. 3 hervorgeht, welche Schrägstellung von der Schrägstellung der Welle 10 bedingt ist. Auf Grund dieser Schrägstellung der Welle 10 wird das Messer, das in dem betreffenden Augenblick dem Karrenrad am nächsten liegt, etwa 2,5 cm in die Erde eindringen, da die Welle 10 durch den Zahnradgetrieb 9, 22 gedreht wird. Das Ober ende der Welle 10 wird vermittels eines Kragens 110 durch eine gebogene Stange 19 getragen, die schräg zwischen dem danebenliegenden Seitenträger des Rahmens 1 und dem Mittelträger 2 befestigt ist, wie Abb. 1 und 2 zeigen. Zwischen der Nabe 11 und dem Kegelrad 22 ist die Welle 10 in einem Lager 20 gelagert, welches durch zwei gleichlaufende und gebogene Eisen 21 getragen wird, wobei die Eisen durch Bolzen an denselben Teilen des Rahmens wie die Stange 19 befestigt sind. Das Zahnrad 22 ist dicht oberhalb des Lagers 20 angeordnet, so daß dieses Lager den Druck von dem Zahnrad aufnehmen kann. Die Nabe 11 ist aus Gußeisen hergestellt und durch eine Stellschraube 23 verstell- no bar auf der Welle 10 befestigt, zum Zwecke, die Messer in beliebige Tiefe eindringen zu lassen und behäufelte Pflanzenreihen in flachem Boden bearbeiten zu.können.
Die Schneidevorrichtung kann eine verschiedene Anzahl von Messern 13 tragen, deren Schneidelänge ebenfalls verschieden groß sein kann, so daß die Entfernung zwischen den verbleibenden Pflanzengruppen je nach der Art der Pflanzen gewählt werden kann. Dieses geht deutlich aus den Abb. 1, 5a, 5b und 5c hervor. Die in Abb. 1 gezeigte
Maschine ist mit sechs Messern 13 versehen und für Steckrüben mit einer Entfernung von etwa 25 cm zwischen den erhaltenen Pflanzen versehen. Das Schneiderad in Abb. 5a mit sieben Messern ist für Rüben, die Vorrichtung in Abb. 5b mit acht Messern für Zuckerrüben und die Vorrichtung in Abb. 5c mit zwölf Messern für Wurzeln ausgestattet. Die Entfernung zwischen den Stehenbleibenden Pflanzen wird bzw. 20, 17, 5 und 12,5 cm. Die Entfernung zwischen zwei einander folgenden Messern ist ungefähr dieselbe für alle Pflanzenarten, und zwar etwa 5 bis 7,5 cm, entspricht also der Länge der restierenden Pflanzengruppen.
In der Praxis ist es am bequemsten für jede Pflanzenart, ein besonderes Schneiderad zu schaffen.
Ein Schlitten 25 — etwa 0,6 cm dick und 2,5 cm breit — soll der Pflanzenreihe entlang etwa ι cm in der Erde gleiten. Die Messer 13 arbeiten mit diesem Schlitten scherenähnlich zusammen, unter ihm vorbeischerend, wie Abb. 1 und 3 zeigen. Das Vorderende des Schlittens ist emporgebogen und an einem stützenden Teil 24 befestigt, der durch zwei dünne Eisenstangen 26 getragen ist. Diese Stangen sind senkrecht durch Löcher in zwei Haltern 27 beweglich angeordnet, welche an dem Mittelträger 2 befestigt und so geformt sind, wie am besten aus Abb. 3 und 4 hervorgeht. Die hintere Stange 26 läuft außerdem durch einen niedrigeren Halter 28 und die vordere Stange 26 durch den Vorderteil des Rahmens 1, wie deutlich in Abb. 4 zu sehen ist. Die Stangen 26 sind mit Schraubenfedern 29 versehen, welche den Schlitten 25 leicht nach unten gegen die Erde und die Messer 13 drücken, so daß die Messer und der Schlitten 25 wie eine Schere zusammenarbeiten können, wodurch die Pflanzen dicht unter der Oberfläche der Erde abgeschnitten werden. Auf Grund der federnden Geschmeidigkeit des Schlittens 25 können kleine Gegenstände zwischen dem Schlitten und den Messern hindurchschlüpfen, so daß die Maschine vor Schaden bewahrt wird, falls sie auf harte Gegenstände in der Erde gestoßen wird. 30 bezeichnet eine senkrechte Schutzplatte, die an ihrem Vorderende durch einen heruntergebogenen Halter 31 beweglich getragen wird, der an dem Vorderteil des Rahmens 1 befestigt ist. Das Hinterende der Schutzplatte 30 ist durch eine federbetätigte Stange 33 unterstützt, die durch ein Loch in der Steuerung 34 und in dem Stutzen 31 gleitet.
Die Schutzplatte 30 kann folglich auf und ab bewegt werden, schützt die Messer 13 während der Arbeit und verhindert, daß Erde und abgeschnittene Teile der Pflanzen an den sich drehenden Messern 13 haften.
An der rechten Seite der Maschine ist ein Schlitten 14 aus einem gebogenen Platteisen vorgesehen, das an dem Rahmen 1 beweglich auf einem Arm 15 angebracht ist. Der Arm hat eine Mehrzahl Löcher 150, wodurch er und der Schlitten 14 vermittels eines federnden Stiftes 17 in verschiedenen Höhenstellungen gebracht werden können. Das Unterende des Armes 15 gleitet in einem Loch eines Halters 180 und der Mittelteil des Armes in einer an dem Rahmen 1 befestigten Führung 16. Der niedrigere Teil des Armes 15 ist von einer kräftigen Schraubenfeder 18 umgeben, die gegen den Halter 180 wirkt und als federnde Stütze für die Maschine dient, um Stöße auszugleichen, eine gleichmäßige Bewegung der Maschine zu sichern und die Arbeitstiefe der schneidenden Messer 13 einzuregulieren.
Bei der Arbeit wird die Drehung des Karrenrades 7 vermittels der Hauptachse 8, des Zahnradgetriebes 9, 22 und der Welle 10 auf die Schneidevorrichtung übertragen, die in Drehung versetzt wird derart, daß jedes Messer, mit dem Schlitten 25 zusammenwirkend, während jeder Umdrehung der Schneidevorrichtung einen Teil der Pflanzenreihe, der Länge des Messers entsprechend, wegschneidet, so daß Gruppen von Pflanzen go in bestimmten Entfernungen voneinander zurückgelassen werden. Die Schutzplatte 30 verhindert dabei Erde und Pflanzenreste, an den sich drehenden Messern anzuhaften.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch- :
    Maschine zum Verziehen von Hackfrüchten mit einem drehbaren, mit Messern versehenen Schneiderad, dessen Drehachse gegen die vertikale Mittelebene schräg steht, so daß seine Messer in einer gegen die Horizontalebene schrägen Drehfläche arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneiderad (11, 12, 13) längs seiner Drehachse verstellbar ist und mit einem Schlitten Γ25) scherenähnlich zusammenarbeitet, der federnd gegen die Messer (13) des Schnei der ades gedrückt wird, wobei zufällig zwischen den Schlitten (25) und die Messer (13) gelangende harte Gegenstände durchgelassen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK96246D 1924-11-03 1925-10-18 Maschine zum Verziehen von Hackfruechten Expired DE435236C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE435236X 1924-11-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE435236C true DE435236C (de) 1926-10-08

Family

ID=20309898

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK96246D Expired DE435236C (de) 1924-11-03 1925-10-18 Maschine zum Verziehen von Hackfruechten

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DE (1) DE435236C (de)

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