DE485532C - Handjaet- und Hackgeraet - Google Patents
Handjaet- und HackgeraetInfo
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- DE485532C DE485532C DEB136937D DEB0136937D DE485532C DE 485532 C DE485532 C DE 485532C DE B136937 D DEB136937 D DE B136937D DE B0136937 D DEB0136937 D DE B0136937D DE 485532 C DE485532 C DE 485532C
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- wheel
- mobile phone
- base plate
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- Expired
Links
- 238000009333 weeding Methods 0.000 claims description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 3
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/14—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
- A01B63/24—Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame
- A01B63/245—Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame laterally adjustable
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Zur Bearbeitung von Reihenkulturen werden in der Regel Handhacken und Handradhacken
verwendet, mit denen aber ein wirtschaftliches Arbeiten, wie es heute verlangt
werden muß, nicht möglich ist. Die Zinken der gebräuchlichen Radhacken sitzen in einer erheblichen
Entfernung hinter den Rädern, wodurch einerseits die Arbeit sehr erschwert und andererseits auch ungenau wird, denn bei
to einer geringfügigen Änderung der Neigung des Handgriffes wird die Arbeitstiefe sofort
erheblich geändert, und bei seitlichen Bewegungen werden die Pflanzen von den Zinken
beschädigt.
Solche Nachteile sollen bei dem Handjät- und Hackgerät der Erfindung vermieden werden,
denn hierbei dient zur Aufnahme der Werkzeuge und der Radhalter, die möglichst nahe einer vertikalen Ebene' liegen sollen, eine
ao Platte, die in bekannter Weise mit durchgehenden Schlitzen zur Befestigung der Zinken
versehen ist, während die Radhalter an einer darüber befindlichen, ebenso langen,=
hochkam gestellten Schiene sitzen, welche im Bereiche eines Plattenschlitzes liegt, so daß
die Werkzeuge und die Räder ohne gegenseitige Behinderung in beliebiger Seitenentfernung
zu befestigen sind.
Eine Ausführungsform des neuen Gerätes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Gerät,
Abb. 2 die Vorderansicht,
Abb. 3 den Grundriß,
Abb. 3 den Grundriß,
Abb. 4 und 5 den Körper des Gerätes im Grundriß und in der Seitenansicht,
Abb. 6 und 7 Seitenansichten des Gerätes mit verschieden eingestellten Zinken,
Abb. 8 bis 10 schematische Darstellungen
einiger Anwendungsmöglichkeiten.
Das Handradhackgerät besteht aus einem mit Stielhülse b versehenem Körper, der
Grundplatte a, in der sich über die ganze Breite erstreckende Schlitze c zum Befestigen
der Federzinken d befinden. Auf der Grundplatte sitzt eine ebenfalls über die ganze Breite
reichende Schiene e, an der die verschiebbaren, durch die Grundplatte durchgeführten
Radhalter / mit den drehbar daran gelagerten Rädern g mittels Klammern h befestigt sind. g0
Die Federzinken d sind so gebogen, daß ihre Schneiden d1 unmittelbar unter der
Achse der Lauf- und Stützräder g liegen, während die Arbeitstiefe durch entsprechende
Höhenverstellung der Radhalter / geregelt werden kann. Die Schneiden der Zinken werden
zweckmäßig versetzt angeordnet, um dadurch die erforderliche feine Krümelung der
aufgerissenen Erde zu erreichen und damit andererseits Unkraut und Steine das Arbeiten
nicht hindern. Es kommt hierbei in erster Linie darauf an, daß die über der Erde
befindlichen Teile der Zinken versetzt angeordnet sind, während die eigentlichen Schneiden
auch in einer Linie liegen können, z. B. unmittelbar unter der Radmitte (Abb. 6 und 9).
Die Einstellung der Zinken kann bei den langen Schlitzen für die Befestigungsschrau-
ben allen Reihenabständen angepaßt werden, wie das z. B. in den Abb. 2, 9 und 10 angjedeutet
ist, aber es können auch breite Wege und große Flächen gehackt oder flach mit
genau einstellbarer Tiefe geharkt werden, z. B. Saatbeete, zu welchem Zweck eine größere
Anzahl Zinken auf der Grundplatte gleichmäßig verteilt befestigt wird (Abb. 8). Sadann
ist durch verschieden gebogene Zinken die Möglichkeit gegeben, den Arbeitsbereich
auch vor oder hinter die Räder zu verlegen (Abb. i, 6 und 7), und da das Gerät gezogen
wird, so kann ohne nennenswerten Kraftaufwand eine Arbeitstiefe von z.B. 10cm
erreicht werden. Außerdem ergibt sich eine mindestens zehnfache ArbeitsbescHeumigung
gegenüber anderen Hark- und Hackwetrkzeugen,
ganz abgesehen von der eingehenderen und unbedingt gleichmäßigen Bearbeitung des
Bodens. Bei der gewählten Form der Zinken kann die Grundplatte so hoch über dem Boden liegen, daß auch sehr hohe Pflanzen
kein Hindernis für diese gründÜche Bearbeitung des Bodens bilden. Die Form der Zinken
und deren Schneiden kann dem jeweiligen Zweck und der BodenbeschafSenheit angepaßt
werden, wie auch mit Bezug auf Breite, Form und Ausführung der Grundplatte hier
nur ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist. Wenn die gewünschte Arbeitsbreite
größer als die Länge der Befestigungsschlitze ist, so können die Zinken seitlich gekröpft
werden, wie das in den Abb. 2 -und 3 dargestellt ist. Die Grundplatte kann aber auch zu
diesem Zweck aus mehreren seitlich auseinanderschiebbaren Teilen bestehen (s. Abb. 4,
links), um dadurch die Breite der Grund-' platte verändern zu können.
Claims (1)
- Patentanspruch:Handjät- und Hackgerät, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Werkzeuge und der Radhalter, die möglichst nahe einer vertikalen Ebene liegen sollen, eine Platte dient, die in bekannter Weise mit durchgehenden Schlitzen zur Befestigung der Zinken versehen ist, während die Radhalter an einer darüber befindlichen, ebenso langen, hochkant gestellten Schiene sitzen, welche' im Bereiche eines Plattenschlitzes liegt, so daß die Werkzeuge und die Räder ohne gegenseitige Behinderung in beliebiger Seitenentfernung zu befestigen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB136937D DE485532C (de) | 1928-04-12 | 1928-04-12 | Handjaet- und Hackgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB136937D DE485532C (de) | 1928-04-12 | 1928-04-12 | Handjaet- und Hackgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485532C true DE485532C (de) | 1929-11-05 |
Family
ID=6999099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB136937D Expired DE485532C (de) | 1928-04-12 | 1928-04-12 | Handjaet- und Hackgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485532C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3319669A1 (de) * | 1983-05-31 | 1984-12-13 | Wolf-Geräte GmbH, 5240 Betzdorf | Verticutierrechen auf 2 raedern zur bearbeitung von rasen mit arbeitskraftreduzierender hebelfunktion |
-
1928
- 1928-04-12 DE DEB136937D patent/DE485532C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3319669A1 (de) * | 1983-05-31 | 1984-12-13 | Wolf-Geräte GmbH, 5240 Betzdorf | Verticutierrechen auf 2 raedern zur bearbeitung von rasen mit arbeitskraftreduzierender hebelfunktion |
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