DE435211C - Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische oder chemische Behandlung von Massenguetern in Behaeltern mit Mischgasfluessigkeitshebern als Ruehrwerk - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische oder chemische Behandlung von Massenguetern in Behaeltern mit Mischgasfluessigkeitshebern als Ruehrwerk

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DE435211C
DE435211C DEST37999D DEST037999D DE435211C DE 435211 C DE435211 C DE 435211C DE ST37999 D DEST37999 D DE ST37999D DE ST037999 D DEST037999 D DE ST037999D DE 435211 C DE435211 C DE 435211C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/40Mixers using gas or liquid agitation, e.g. with air supply tubes
    • B01F33/405Mixers using gas or liquid agitation, e.g. with air supply tubes in receptacles having guiding conduits therein, e.g. for feeding the gas to the bottom of the receptacle
    • B01F33/4051Mixers using gas or liquid agitation, e.g. with air supply tubes in receptacles having guiding conduits therein, e.g. for feeding the gas to the bottom of the receptacle with vertical conduits through which the material is being moved upwardly driven by the fluid
    • B01F33/40511Mixers using gas or liquid agitation, e.g. with air supply tubes in receptacles having guiding conduits therein, e.g. for feeding the gas to the bottom of the receptacle with vertical conduits through which the material is being moved upwardly driven by the fluid with a central conduit or a central set of conduits

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung für die mechanische oder chemische Behandlung von Massen gütern in Behältern mit Mischgasflüssigkeitshebern als Rührwerk.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, das bei der mechanischen oder chemischen Behandlung von Massengütern in Behältern mit Mischgasflüssigkeitshebern (sog. Mammutpumpen) als Rührwerk zur Anwendung kommen soll und auf die hierfür notwendigen Einrichtungen.
  • Bei der Behandlung von Massengütern mit irgendeiner Flüssigkeit, beispielsweise zum Zwecke der Auflösung eines Teils des festen Gutes oder der chemischen Umwandlung, besteht, solange feste Rückstände übrigbleiben bzw. feste Zwischenprodukte zum mindesten während eines Teils der Behandlung vorhanden sind, der Nachteil, daß bei Beginn des Verfahrens ebenso wie bei jeder Unterbrechung eine Verstopfung der Mammutpumpe zu befürchten ist, da sich die spezifisch schwereren Bestandteile am Boden des Gefäßes sammeln und das Fluß stück der Mammutpumpe umgeben. Diese Nachteile sind so erheblich, daß man trotz der großen Vorzüge, die die Mammutpumpe als Rührwerk aufweist, doch von der Benutzung dieser absehen muß, vor allen Dingen in Fällen, wo erhebliche Rückstände vorhanden sind und das Verfahren zwecks Erneuerung der Flüssigkeit oder aus irgendwelchen anderen Gründen öfter unterbrochen werden muß.
  • Der Zweck der Erfindung ist es nun, diese Nachteile zu beseitigen, und zwar geschieht dies in erster Linie dadurch, daß bei Beginn des Verfahrens bzw. nach jeder Verfahrenspause zunächst die über dem Massengut oder dem Rückstand anstehende Trübe in eine kreisende Bewegung versetzt und dann nach und nach das Massengut in diese kreisende Bewegung mit hineingezogen wird. Um dies zu ermöglichen, kann die Mammutpumpe in der Höhe einstellbar angeordnet sein, und zwar wählt man zu Beginn des Verfahrens die Stellung der Alammutpumpe so, daß das Fluß stück etwas über der Oberfläche des festen Massengutes sich befindet. Wird jetzt die Mammutpumpe in Gang gesetzt, so erzeugt sie zunächst eine kreisende Bewegung der Flüssigkeit. Hierbei werden gewisse Teile des festen Gutes mitgerissen, da sich die Flüssigkeit kraterförmig in das Massengut einfrißt. Senkt man nun langsam die Mammutpumpe, so dauert es nicht lange, und das gesamte Gut ist aufgewühlt und macht den Flüssigkeitskreislauf mit. Wird das Verfahren aus irgendwelchen Gründen unterbrochen, etwa um die Flüssigkeit ganz oder teilweise abzulassen und durch neue zu ersetzen, dann bringt man zunächst die Mammutpumpe wieder in ihre hohe Stellung und läßt das feste Gut sich absetzen, das dann mit seiner Oberfläche wiederum das Fußstück der Mammutpumpe nicht berührt, so daß beim Wiederingangsetzen des Verfahrens derselbe Arbeitsvorgang, wie weiter oben beschrieben, von neuem beginnt.
  • Anstatt die ganze Mammutpumpe heb-und senkbar anzuordnen, kann auch nur das Förderrohr gehoben und gesenkt werden, indem dieses teleskopartig ausgebildet und ineinander schiebbar angeordnet ist. Läßt man hierbei zwischen den teleskopartig ineinanderpassenden Schüssen des Förderrohres Ringräume frei, so können Teilkreisläufe der Flüssigkeit herbeigeführt werden, die die Mischwirkung noch erhöhen.
  • Auf der Zeichnung ist ein AusführungMsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen: Abb. I einen Behälter, während das Verfahren im Gange ist, im senkrechten Querschnitt und Abb. 2 denselben Behälter vor Beginn des Verfahrens bzw. während einer Pause des Verfahrens.
  • In einem Mischbehälter 3, der sich unten bei 4 trichterartig verjüngt und einen regelbaren Ablauf 5 besitzt, ist eine Mammutpumpe 6 angeordnet, die beispielsweise aus einem oberen, feststehenden Förderrohrteil 7 und einem unteren Förderrohrteil 8 besteht, welell letzterer geringeren lichten Querschnitt hat als der Oberteil 7 und in der Höhenrichtung durch ein beliebiges, nicht dargestelltes Getriebe verstellt werden kann. Das Preßgas gelangt durch die Leitung 9 in den unteren Teil 8 des Förderrohres und ruft eine kreisende Bewegung der Flüssigkeit und des darin befindlichen Massengutes im Sinne der Pfeile hervor. Ein Prallblech I0 verhindert ein Herausspritzen der Flüssigkeit.
  • Abb. 2 zeigt dieselbe Einrichtung vor Beginn des Verfahrens bzw. während einer Pause desselben. Hierbei ist der untere Teil 8 des Förderrohres in die Höhe gezogen, so daß die untere Kante 11 nicht mehr in das abgesetzte feste Massengut 12 bzw. den Rückstand taucht. Wird nun die Mammutpumpe in Betrieb gesetzt, so entsteht zunächst ein Kreislauf der Flüssigkeit, wie durch die Pfeile angedeutet. Hierbei werden Teile des Massengutes 12 mitgerissen, so daß sich eine kraterartige Einsenkung bildet, wie gestrichelt : angedeutet. Senkt man nun dementsprechend das Rohr 8, so wird bald das gesamte Massengut am Kreislauf teilnehmen und der in Abb. I gezeichnete Zustand eintreten. Ehe man die Mammutpumpe außer Betrieb setzt. zieht man das Rohr 8 wieder in die Höhe, um zu vermeiden, daß durch das sich absetzende Massengut bzw. die Rückstände das Fußstück verstopft wird.
  • Wählt man die beiden Rohre 7 und 8 so, daß zwischen beiden ein Ringraum. frei bleibt, dann erzielt man, wie durch die Pfeile angedeutet, Teilkreisläufe der Flüssigkeit, die die Mischwirkung noch erhöhen.
  • Die dargestellte und beschriebene Einrichtung ist rein schematisch gehalten und soll nur als Anhaltspunkt dafür dienen, wie der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke durchführbar ist, ohne aber auf bauliche Einzelheiten Rücksicht zu nehmen. In dieser Beziehung können je nach der Art des behandelten Massengutes und je nach der Art der Behandlung und des Mischbehälters die verschiedensten Abänderungen getroffen werden, ohne dadurch außerhalb des Rahmens der Erfindung zu fallen.
  • PATENT-ANSPRüczE : I. Verfahren bei der mechanischen oder chemischen Behandlung von Massengütern in Behältern mit Mischgasflüssigkeitshebern (sog. Mammutpumpen) als Rührwerk, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn des Verfahrens bzw. nach jeder Verfahrenspause zunächst die über dem Massengut oder dem Rückstande anstehende Flüssigkeit in eine kreisende Bewegung versetzt und das Massengut nach und nach in diese mit hineingezogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Mammutpumpe im Mischbehälter in der Höhe einstellbar angeordnet ist, dergestalt, daß sie beim Ingangsetzen mit ihrem Fluß stück oberhalb des Massengutes liegend nur Flüssigkeit ansaugt und erst in dem Maße, in dem das Massengut vom Flüssigkeitsstrom aufgewirbelt wird und am Flüssigkeitskreislauf teilnimmt, in dieses eindringt, um bei einer Unterbrechung des Verfahrens wieder in die obere Stellung zurückzukehren.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mammutpumpe ortsfest im Behälter angeordnet und mit einem teleskopartigen Förderrohr ausgerüstet ist, dessen unterster Teil bzw. untersten Teile hochgezogen werden können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die teleskopartig ineinanderpassenden Schüsse des Förderrohres sich nach oben erweitern und Ringräume zwischen sich frei lassen, durch die Teile der Flüssigkeit und des Gutes Teilkreisläufe ausführen.
DEST37999D 1924-05-21 1924-05-21 Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische oder chemische Behandlung von Massenguetern in Behaeltern mit Mischgasfluessigkeitshebern als Ruehrwerk Expired DE435211C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022560B (de) * 1955-05-17 1958-01-16 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Ruehrvorrichtung
DE1026283B (de) * 1952-05-16 1958-03-20 Louis Alfred Auguste Lefrancoi Vorrichtung zum Umwaelzen von Fluessigkeiten mittels Gaszufuhr bei teilweiser oder vollstaendiger Emulgierung derselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026283B (de) * 1952-05-16 1958-03-20 Louis Alfred Auguste Lefrancoi Vorrichtung zum Umwaelzen von Fluessigkeiten mittels Gaszufuhr bei teilweiser oder vollstaendiger Emulgierung derselben
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