DE435111C - Zusammengesetzte Kurbelwelle, insbesondere fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Zusammengesetzte Kurbelwelle, insbesondere fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE435111C
DE435111C DEB120681D DEB0120681D DE435111C DE 435111 C DE435111 C DE 435111C DE B120681 D DEB120681 D DE B120681D DE B0120681 D DEB0120681 D DE B0120681D DE 435111 C DE435111 C DE 435111C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/10Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping
    • F16C3/12Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping releasably connected

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Zusammengesetzte Kurbelwelle, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Kurbelwelle, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen, die aus Kurbelarmen und Kurbelwangen zusammengesetzt ist. Derartige zusammengesetzte Kurbelwellen sind an sich bekannt. Ihr Nachteil besteht jedoch darin, daß eine den. technischen Ansprüchen genügende dauerhafte Klemrrlung zwischen Kurbelzapfen und Kurbelwange nicht erreicht wird. Bei den bekannten Ausführungen sind Schlitz und Klemmschraube so angeordnet, daß beim Festziehen der Klemmschraube eine Dieformierung der Bohrung stattfindet, so daß der Kurbelzapfen an seiner Mantelfläche nur teilweise festgeklemmt, während an anderer Stelle das Material vom Kurbelzapfen abgezogen wird.
  • Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung werden die genannten Übelstände behoben. Dies geschieht dadurch; daß die Schlitze tangential zur Bohrung angeordnet werden, und zwar derart, daß die Schlitzmündung etwa . diametral gegenüber der s'clhwächsten Materialstelle liegt, um die das Material beim Festklemmen schwenkt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Erfindung besteht darin, daß die Klemmschraube schräg zum Schlitze liegt, so daß das Material der Kurbelwange auf den Kurbelzapfen eine Mantelklemmung ausübt, d. h. daß es sich bandartig um den Kurbelzapfen herumlegt und-ein vollkommenes Anliegen auf dem ganzen Umfang dadurch erreicht wird, da.ß der die Mantelklemmung bewirkende Teil der Wange in Richtung der Schlitzmündung gezogen wird.
  • Eine Vierzylinderwelle gemäß der Erfindung ist in zwei zueinander senkrechten Projektionen dargestellt.
  • Die Kurbelwelle besteht in der Hauptsache aus Armen i, 2, 3, q. und den Zwischenwangen 5 und 6. Die Arme 2 und 3 werden mit dem Ansatz 7, 'der - gleichzeitig zur Aufnahme des mittleren Rollenlagers dient, durch Konus 8 und durch=-Mutter 9 -verbunden.
  • Die Zapfen io bis 13, die zur Aufnahme der Rollenlager für die Pleuelstangen dienen, werden mit zylindrischen Bohrungen der Wangen 5 und 6 durch je zwei Klemmschrauben i q. festgespannt. Zu diesem Zweck sind die Wangen in entgegengesetzter Drehrichtung mit Sehlitzen 15 versehen, die tangential zu den Bohrungen der Zapfen verlaufen. Durch geeignete schräge Anordnung der Klemmschrauben i q. wird beim Anziehen derselben das Material .der Wangen 5 und 6 so fest um die Zapfen io bis 13 herumgezogen, daß die Oberfläche der Bohrungen in allen Punkten zur Anlage kommt. Da zudem Bohrungen und Zapfen präzis .geschliffen sind,. ist ein Verdrehen der Hubstücke unmöglich.
  • Die Montage bzw. Justierung der KuTbelwelle wird in der Weise vorgenommen, daß zuerst die Arme a und 3, nachdem das mittelste der Hauptrollenlager auf den Ansatz 7 des Armes a gebracht ist, durch Anziehen der Mutter 9 verbunden werden. Hierbei ist nur darauf zu achten, daß die Zapfen dieser beiden Hubstücke in einer Linie liegen. Sodann werden auf die Zapfen der Hubstücke 2 und 3 .die Wangeh 5 und 6 mit je einer der Bohrungen lose aufgesteckt, während in die gegenüberliegenden Bohrungen die Zapfen. der Hubstücke i iln:d q. eingeführt werden. Auf das vordere und hintere Kurbelwellenende werden nun die dazugehörigen Hauptrollenlager aufgesteckt und die Kurbelwelle mit ihren Rollenlagern in drei den letzteren entsprechende Bohrungen, die in einer Ebene liegen müssen (z. B. Kurbelgehäuse), gebettet. Hierauf werden die Lagerdeckel, die die Kugellager halten, festgezogen. Hierdurch werden die Hubstücke, die an ihren Zapfen bis jetzt noch nicht festgeklemmt sind, von selbst in die richtige Lage gebracht. Ein mehrmaliges Drehen der Kurbelwelle bei ,noch nicht angezogenen Klemmschrauben 1q. gibt eine noch größere Gewähr für genaue Justierung. Sodann. werden die Klemmschrauben 14 fest angezogen. Hiernach werden konische Bohrungen 16 zwecks Aufnahme der konischen Stifte 17 angebracht. Diese Stifte haben lediglich den Zweck, nach evtl. erfolgter Demontage der Kurbelwelle die Montage zu vereinfachen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammengesetzte Kurbelwelle, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen, bei der die Kurbelarme mit ihren Kurbelzapfen in Bohrungen von geschlitzten Wangen. mittels Klemmschrauben festgeklemmt werden, .dadurch gekennzeichnet, daß. die Schlitze (15) tangential zur Bohrung und gegenüber der schwächsten Materialstelle der Wangen (5, 6) angeordnet sind, wobei die Klemmschrauben (1q.) schräg zu den Schlitzen liegen, wodurch ein bandartiges Herumlegen des Materials um die Kurbelzapfen (io bis 13) und ein vollkommenes Anliegen auf dem ganzen Umfang dadurch erreicht wird, daß ider eine Mantelkleminung bewirkende Teil der Wange (5, 6) in Richtung der Schlitzmündung gezogen wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10221080A1 (de) * 2002-05-11 2003-11-27 Dirk Petersen Wellenverbindung an einer gebauten Kurbelwelle
DE102007007449A1 (de) * 2007-02-15 2008-08-21 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Gebaute Kurbelwelle

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10221080A1 (de) * 2002-05-11 2003-11-27 Dirk Petersen Wellenverbindung an einer gebauten Kurbelwelle
DE10221080B4 (de) * 2002-05-11 2004-03-18 Petersen, Dirk, Dipl.-Ing. Wellenverbindung an einer gebauten Kurbelwelle
DE102007007449A1 (de) * 2007-02-15 2008-08-21 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Gebaute Kurbelwelle

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