DE43468C - Maschine zur Herstellung von Hufnagelwerkstücken - Google Patents
Maschine zur Herstellung von HufnagelwerkstückenInfo
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- DE43468C DE43468C DENDAT43468D DE43468DA DE43468C DE 43468 C DE43468 C DE 43468C DE NDAT43468 D DENDAT43468 D DE NDAT43468D DE 43468D A DE43468D A DE 43468DA DE 43468 C DE43468 C DE 43468C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/30—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by rolling
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Construction einer Maschine zum Schmieden von Hufnägeln, in
welcher ein Stück einer Eisenstange durch besondere Werkzeuge in ein Nagelwerkstück verwandelt
wird, das hinterher in einer besonderen Maschine zu einem fertigen Hufnagel ausgebildet
wird.
Die Maschine hat eine Anzahl Rollenstempel, die auf einem geeigneten Träger derart angebracht
sind, dafs sie nach einander mit der Eisenstange in Berührung gebracht werden können.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine zum Schmieden von Hufnägeln, theilweise im
Durchschnitt gezeichnet.
Fig. 2 ist eine Oberansicht der arbeitenden Theile derselben.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 1-2 in Fig. i.
Fig. 4 ist die Einzeldarstellung der Stangenführung im Grundrifs.
Fig. 5 stellt einen fertigen Hufnagel dar.
Fig. 6 ist die Oberansicht eines Paares Stempel, welche die Seiten der Nägel ausbilden,
und eines Mittelstückes (oder einer Führung) etwas vor und zwischen den Stempeln.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 45-46 in Fig. ι.
Fig. 8 ist die Ansicht (nach Abnahme der Scheibe G und des Stempels G2) der Stempel
G3H1 und K1, die ein Nagelwerkstück bearbeiten.
Das Bett A der Maschine hat seitlich von der Mitte eine Oeffnung α und an den gegenüberliegenden
Seitenkanten mit nach oben gerichteten Trägern A1, die oben mit die Antriebwelle
B aufnehmenden Lagern versehen sind. C ist die Scheibe oder der Träger für
die Stempel, der zwischen den Ständern A1 liegt und sich mit der Welle B dreht. DD1
sind Zahnräder auf der Welle B zu jeder Seite des Trägers C; dieselben werden durch Muffen
D2D3, die in die Träger Αλ hineinragen, an
der Drehung mit der Welle B verhindert.
Das eine Rad D läuft innerhalb einer seitlichen Aussparung des Trägers C und hat auf
den gegenüberliegenden Seiten Kegelzähne dd1,
die mit den Zähnen der Kegelräder E Ex der Wellen FF1 in Eingriff stehen. Letztere sind
in Lagern drehbar, die radial in einem Ringflantsch C1 auf der einen Seite des Trägers C
gestellt sind.
G G1 sind Scheiben auf den äufseren Enden der Wellen FF1; diese Scheiben tragen aufsen
kurze Stifte g g. Auf den Flächen der Scheiben G G1, und zwar auf Verlängerungen der
Wellen FF1 oder auf Schrauben/, die in die
Wellen treten, sind Stempel G2 G3 angeordnet. Jeder Stift g liegt auf einer Schulter gl seines
Stempels auf und sichert die Drehung desselben mit der Scheibe oder Welle sowie seine Lage,
ohne dafs die bequeme und schnelle Abnahme und Wiederanbringung beeinträchtigt wird; die
Abnahme der Stempel kann erfolgen, nachdem die Schrauben f entfernt sind.
H ist eine peripheriale Nuth um den Träger C herum zwischen den Wellen Fund F1;
in dieser Nuth sind durch Schrauben h Blöckeii1 befestigt, deren äufsere Flüchen an den hinteren
Enden (d. h. mehr vom Mittelpunkt des Rollenträgers C entfernt) ein wenig über den äufseren
Flächen der Scheiben G G1 liegen, während diese Flächen an den vorderen Enden nach
unten geneigt sind, wie aus Fig. 1 und 6 ersichtlich. Die Blöcke H1 liegen ein wenig vor
den Scheiben und sind an ihren hinteren Enden mit gekrümmten Seitenflächen versehen, Fig. 6.
Nach Fig. ι sind die Scheiben G G\ welche
die Stempel G2 G3 haben, zwischen den Punkten ι und 9 gleich weit von einander entfernt
auf dem Träger angeordnet, und die Stempel sind so ausgebildet und angeordnet, dafs sie die Nadelstange in seitlicher Richtung
allmälig strecken und in die erforderliche Form bringen.
Die nach Form und Gröfse ähnlich den Scheiben G ausgebildeten Scheiben I sitzen an
dem einen Ende von Wellen /', die sich in den Muffen drehen, welche durch den Träger
C aufserhalb des Flantsches C hindurchtreten. Die anderen Enden der Wellen I1
tragen Zahnräder /3, Fig. 3, welche durch Eingriff
mit dem Zahnrade Z)1 Drehung erhalten.
K sind Stempel auf jeder zweiten Scheibe I und auf den vorstehenden Enden der Wellen J1
oder auf Schrauben, die in die Wellen treten. Die Stempel K drehen sich mit den Wellen
durch Stifte i auf den Scheiben /, ähnlich wie die Scheiben G G1 durch die Stifte g bewegt
werden. Die Stempel K haben glatte äufsere Ränder, die gegen eine Fläche des Nagels anliegen
und so ausgebildet sind, dafs sie in Verbindung mit Rollen L das Ende der Nagelstange
in die Form und Stärke eines Nagelwerkstückes bringen.
Die Scheiben / mit den Stempeln K liegen über kleinen glatten Rollen L, die sich lose
auf Stiften / (punktirt gezeichnet) drehen, welche aus Blöcken Z1 hervorstehen, die in
entsprechenden Aussparungen des Trägers C durch Schrauben P (punktirt bei X in Fig. 1)
oder durch Zwingen Y gehalten werden. Die Rollen L laufen, wie dargestellt, in der Nuth H.
Die inneren Enden der Stifte / treten in Aussparungen des Trägers auf der anderen Seite
der Nuth Ä, Fig. 7. Infolge dieser Construction können die Rollen L leicht entfernt und
im Falle einer Abnutzung oder Beschädigung leicht ausgewechselt werden.
Die anderen abwechselnden Scheiben sind mit Führungen Kl von ähnlicher peripherialer
Gestalt wie die Stempel K ausgestattet; diese Führungen sind aber so dünn, dafs sie zwischen
den Stempeln G2 G3 laufen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Jede Führung K1 liegt unmittelbar über einem der Blöcke H' und etwas
vor den Mitten der Scheiben G G1 und tritt zusammen mit ihrem Block H1 in Wirkung,
um zu verhindern, dafs sich das Nagelwerkstück dreht oder verzieht, während es von den
Stempeln G2 G3 bearbeitet wird. Die einzelnen Theile werden dadurch in ihren bezüglichen
Lagen zu einander gehalten, dafs sie an dem Träger C befestigt sind, und der Angriffspunkt
der Blöcke H1 und Führungen K1 auf das
Nagelwerkstück liegt stets etwas vor dem Berührungspunkte der Stempel G2 G3, wenn diese
das Nagelstück entlang laufen, wie aus Fig. 8 ersichtlich.
Sollen Hufnägel, wie sie in Fig. 5 dargestellt sind, gefertigt werden, so werden die Abschriig-
und Biegestempel PP1 angewendet. Der Stempel
P hat eine gekrümmte Fläche und einen Ansatz und der Stempel P1 zwei Ansätze,
Fig. i. Die Wirkungsweise der Stempel PP1
ist folgende:
Der Ansatz des Stempels P und der erste Ansatz an dem Stempel P1 werden gleichzeitig
mit dem Kopf des Nagelstückes an dem Vereinigungspunkte mit der Stange in Contact gebracht
und wirken gemeinsam dahin, den Kopf, wie in Fig. 5 dargestellt, abzuschrägen. Unmittelbar
nach dieser Operation kommt der zweite Ansatz auf dem Stempel P1 mit dem
Nagelslück an dem Vereinigungspunkte des Kopfes mit dem Schaft in Contact, um es nach
unten gegen die gekrümmte Fläche des Stempels P zu drücken und es so zu biegen, dafs
der Schaft in die Mittellinie des Kopfes fällt, wie in Fig. 5 dargestellt.
Die Nagelstange wird, anstatt über dem Träger gehalten zu werden, unterhalb desselben
unter einem Winkel gegen seine Fläche zugeführt und in die Richtung der Stempel gebracht,
wie in Fig. 1 dargestellt und in Fig. 2 punktirt gezeichnet ist.
Das Schneiden und Abtrennen der entsprechend langen Nagelstücke von der Nagelstange
geschieht in folgender Weise:
Das Schneiden des Nagelstückes in bestimmter Länge erfolgt durch Messer NN1, von
denen das eine, N, durch eine Schraube η in dem Schlitze n1 eines Blockes N2 befestigt ist,
der an einer Scheibe iV3 auf einer Welle JV4 angebracht ist, Fig. 1. Diese Welle, welche
in dem Träger drehbar ist, ist auf dem anderen Ende mit einem Zahnrad (ähnlich wie das
Rad /3) versehen, das durch das Rad D1 gedreht
wird. Das andere Messer N1 wird durch eine Scheibe iV6 und Mutter n2 an einer
Scheibe N% befestigt, die in einer Aussparung des Trägers an dem Ende einer Welle N1
montirt ist, welche sich in dem Träger C parallel mit der Welle 2V* dreht, und bewegt
sich gemeinsam mit letzterer Welle infolge der mit einander in Eingriff stehenden Zahntriebe,
wie aus Fig. 1 ersichtlich.
Die Messer JV N' sind so eingerichtet, dafs
sie an der Spitze des Nagelstückes alles überflüssige Metall abscheeren.
Nachdem das Nagelstück die erforderliche Gröfse und Form erhalten hat, wird es von
der Stange durch adjustirbare Messer R R1 abgeschnitten,
von denen ersteres durch eine Schraube r in einem Schlitze r1 des Messerkopfes R2 gehalten wird, der an der Scheibe R3
befestigt ist, die auf einer Welle sitzt, die sich in dem Träger dreht und ähnlich wie die
Welle N4 bewegt wird. Das andere Messer T?1 liegt in der Fläche eines Messerkopfes i?4,
welcher durch eine Schraube r2 an einer
Scheibe R'' befestigt ist, die auf einer drehbaren Welle innerhalb einer Aussparung r3 des
Trägers sitzt.
Das Messer R hat eine V-förmige Kante, welche vor die Zähne der den Messerkopf bewegenden
Triebe vortritt, während das Messer R1 eine rechtwinkelige oder nahezu rechtwinkelige
Kante hat, die nach der Darstellung, Fig. i, ein wenig innerhalb der Zähne der Triebe liegt.
Während der Träger C sich in Richtung des Pfeiles, F'ig. i, dreht, wird jeder Messerkopf
in Richtung des eingezeichneten Pfeiles bewegt, so dafs die abscheerenden Theile der
Messer annähernd rechtwinklig gegen die Nagelstange bewegt werden.
Wenn beide Messer R R1 dieselbe Form und gleiche Länge von den Mitten der Wellen
ihrer Scheiben hätten, so würde der Kopf des Nagels durch einen gekrümmten Schnitt abgeschnitten
und in der Mitte eine Rippe gebildet werden. Durch die angegebene Anordnung der Messer aber, wonach das eine über die
Zähne der Triebe vor- und das andere gegen die Zähne zurücktritt, ist die Bewegungsrichtung
der Schneidekante des Messers R nahezu rechtwinklig gegen die Nagelstange, und letztere
wird auch in dieser Richtung durchschnitten, so dafs das Ende des Kopfes rechtwinklig
gegen den Schaft des Nagels abgeschnitten wird, wie aus Fig. 5 ersichtlich.
Der das Messer R tragende Kopf R2 ist bei
r4 abgeschrägt, so dafs, wenn der Nagel von der Stange abgetrennt ist, er durch das Ende
des Messers R1 und den Kopf R1 auf die Abschrägung
r4 nach unten gedrückt wird und dadurch seitlich aus der Maschine heraustritt,
um durch die Oeffnung α des Bettes A in einen passenden untergestellten Behälter zu
fallen.
In Fig. 3 und 4 ist S eine Führungsstange, welche durch Klemmbacken s und Schrauben s1
mit einem Consol S1 des Bettes A adjustirbar verbunden ist. Das Ende s2 der Stange S
wendet sich nach oben und ist abgeschrägt, wie aus Fig. 4 ersichtlich, um die Nagelstange T
zu halten und den Stempeln zuzuführen. Ein Ofen V ist auf dem Bett A angebracht, der
als Führung und Träger für die Nagelstange dient und dieselbe der Führung S zuführt.
W W1 sind Zuführungsrollen, um die Stange nach vorn und durch den Ofen zu treiben.
Die verschiedenen Stempelwellen FF1 und P
und Walzen L sowie alle übrigen umlaufenden Theile in dem Träger C werden in folgender
Weise mit OeI versehen:
Zur Schmierung der Wellen FF' ist eine Nuth C2 in der inneren Fläche des Flantsches C1
hergestellt", diese Nuth wird durch Kanäle c5 mit den Lagern FF1 verbunden. Die Nuth C2
wird mit OeI durch Kanäle d7 ds gespeist,
welche in dem Rade D liegen und mit einer Ringnuth D' in der Muffe D2 dieses Rades in
Verbindung stehen. da ist die nach der Nuth D1
führende Oeffnung. Die Wellen 71 werden durch Kanal ce geschmiert, welcher ' in dem
Träger von den Lagern der Wrellen I1 nach
einer Ringnuth c1 reichen, welcher OeI durch
ein Rohr c8 zugeführt wird, das durch das feste Rad D1 führt. Das in den Nuthen C2
und c7 befindliche OeI wird durch Centrifugalkraft den Kanälen c5 und c6 zugeführt und
gelangt von hier an die Wellen FFx und /'
sowie an alle anderen Lager in dem Träger C. Das OeI für die Rollen L geht von der
Rinne C2 nach und durch die Stifte / zu den Lagern der Rollen L auf diesen Stiften /.
Die Nagelstange wird zuerst durch den Stempel K und die Rolle L bearbeitet (wobei sich
der Träger in Richtung des eingezeichneten Pfeiles bewegt) und wird durch diese Stempel
ein wenig gestreckt und dünner gemacht; darauf wird das Nagelstück durch die Seitenstempel bearbeitet, welche seine Breite reduciren,
es weiter strecken und parallel zum Umfang des Trägers biegen. Nun folgt die auf
einander folgende Bearbeitung des Nagelstückes durch jedes Paar Seitenstempel und schliefslich
durch die Biege- und Abschrägestempel sowie die Messer.
Alle Stempel und Rollen haben glatte, ungerollte Flächen und sind so ausgebildet, dafs
sie den Kopf und Schaft des Nagelstückes in die passende Form bringen.
Nach vorstehender Beschreibung wird die Nagelstange durch die Stempel unten an dem
Träger bearbeitet. Dies ist insofern wichtig, als jede Gefahr vermieden wird, dafs sich die
Nägel in den Stempeln festklemmen, wie dies wohl bei Maschinen geschieht, in welchen die
Nägel in dem oberen Theil der Maschine bearbeitet werden.
Die Anzahl der Stempel kann natürlich nach Erfordern verändert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Hufnagelwerkstücken, gekennzeichnet durch die Einrichtung, wonach (unter Vermeidung eines festen Ambosses) die allmälige Ausbildung des Werkstückes durch zwei Satz auf einem Rade angeordneter gegenüberliegender Rollenstempel erfolgt, zwischen welche die der Rollenbahn unter einem Winkel zugeführte angewärmte Stange tritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43468C true DE43468C (de) |
Family
ID=318790
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43468D Expired - Lifetime DE43468C (de) | Maschine zur Herstellung von Hufnagelwerkstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43468C (de) |
-
0
- DE DENDAT43468D patent/DE43468C/de not_active Expired - Lifetime
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