DE43432C - Handwebstuhl für gemusterte Gewebe - Google Patents

Handwebstuhl für gemusterte Gewebe

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Publication number
DE43432C
DE43432C DENDAT43432D DE43432DA DE43432C DE 43432 C DE43432 C DE 43432C DE NDAT43432 D DENDAT43432 D DE NDAT43432D DE 43432D A DE43432D A DE 43432DA DE 43432 C DE43432 C DE 43432C
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DE
Germany
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register
lifting
hand loom
patterned fabrics
needles
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43432D
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English (en)
Original Assignee
E. SCHWARZ und H. SCHWARZ in Berlin
Publication of DE43432C publication Critical patent/DE43432C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1887 ab.
A und A1 sind Schraubzwingen, die an einen Tisch oder anderen feststehenden Gegenstand angeschraubt werden. Auf den Schraubzwingen A Αλ sind die Ständer m und m1 fest angebracht, welche zur Stütze der Register b und 0 und zur Führung des Heberegisters / dienen. Das Schutzbrett n, welches in den Ständern mm1 mittelst Nuth eingelassen, ist herausnehmbar.
Die auf den Schraubzwingen A A1 um Zapfen drehbar angebrachten Arme d dl tragen an ihren Enden rechtwinklig zu ihrer Längsachse stehende Streben s s\ welche als Lager für die Walzen g und gl dienen.
Die Walzen ggl, durch die Kurbeln c c1 drehbar, sind mit Sperrrädern \ \x und Sperrern Vi'1 versehen, um ein nur einseitiges Drehen der Walzen g gx zu ermöglichen. An den Walzen g g] sind durch je zwei Schnüre die Bretter fi1 befestigt, welche zum Anknüpfen der Kettenfäden dienen. Die Walzen g g1 mit Sperrrädern \ \x und Brettchen t tl dienen zum Spannen der Kettenfäden und sind aus den Streben s s1 herausnehmbar, um ein Zusammenklappen des Apparates zuzulassen.
Das Heberegister /, welches zwischen den Ständern m m1 auf- und niederbeweglich ist, hat eine nach Erfordern mit mehr oder weniger Löchern versehene Metallplatte und an beiden Enden einen Hebestift f. Register b ist ebenso , gebaut wie L1 doch hat dasselbe keine Hebestifte, sondern in seiner Platte Führungslöcher für die Hebestifte. Das Register o, welches breiter wie I und b gebaut, doch mit ebenso gelochter Platte wie b versehen ist, enthält auf beiden Enden innerhalb der Führungslöcher noch je einen Einschnitt, durch welche die Zahnräder α α hindurchreichen, welche, durch federnden Riegel h an einem Rückwärtsdrehen gehindert, zum Transport der Musterkarte dienen.
Durch die Schraubzwingen A A1 geht die durch Kurbeln ρ ρ drehbare Welle r, an welcher die Hebel q q mit ihren durch Federn hochgedrückten Zahnriegeln befestigt sind.
u u sind Stützbleche, um den Hebestiften ff unter dem Register ο noch Führung zu geben.
Der feste Steg i, welcher die Schraubzwingen AA1 verbindet, dient zu gleicher Zeit den Hebeln q q zur Unterstützung bei ihrem niedrigsten Stand, Fig. 2. S T ist die zwischen den Registern b und ο hindurchgeführte Musterkarte. " Fig. 6 stellt einen Theil einer Musterkarte dar.
Die Geschirrnadeln Ar, die je nach der Gröfse des Apparates in mehr oder weniger Reihen stehen können, sind an ihrem oberen Ende mit einem Oehr versehen.
Soll der Apparat in Gebrauch genommen werden, so wird derselbe an einen Tisch geschraubt; die Arme d d' werden gedreht, so dafs dieselben normal zur Richtung der Register / b und ο liegen, darauf werden die Walzen g g1 in die Lagereinschnitte der Streben 5 s1 von aufsen eingelegt, die Kettenfäden über das an der Welle g befestigte Brett t gelegt, die Enden der Fäden durch die Oehre der Nadeln k gezogen und die Nadeln, nachj dem das Schutzbrett η aus den Ständern mm} entfernt ist, der Reihe nach in die Löcher der Register / und b eingesetzt. Sind alle Nadeln mit Fäden versehen und eingesetzt, so wird
das Schutzbrett η wieder in die Ständer m m1 eingeschoben und die Fäden werden am Brett i1 an der Welle g·1 befestigt. Nachdem nun die Kette durch Nachaufsendrehen der Walzen g gl straff gespannt ist, bringt man die Welle r durch eine der Kurbeln ρ in Bewegung, wobei die Hebel q q die auf ihnen ruhenden Hebestifte ff des Heberegisters Z hochdrängen, mit ihnen das Heberegister Z und die durch die Fäden auf Z ruhenden Nadeln k. Wenn Z somit seinen höchsten Stand erhalten hat, Fig. i, so führt man die Musterkarte zwischen die Register b und ο ein. Darauf wird Welle r mittelst Kurbel ρ so weit zurückgedreht, bis die Hebel q q auf dem Steg i aufruhen und der Schussfaden, der auf ein als Schufsfadenbrett und Anschlag dienendes Brett, Fig. ii, gewickelt ist, an der Kette befestigt. Nun dreht man durch Kurbeln ρ ρ die Hebel q, bis dieselben an Register ο anschlagen; dabei werden die Zahnriegel der Hebel q q gegen die Zahnräder α geführt, wodurch die Musterkarte 5 T um eine Stellung weitergeführt wird; zu gleicher Zeit wird, wie vorher beschrieben, das Heberegister Z gehoben, und durch dasselbe werden alle Nadeln auf ihren höchsten Stand gebracht, Fig. i. Beim Zurückdrehen der Hebel q q durch die Kurbel ρ bis auf den Steg i folgt das Heberegister I nach unten und mit ihm die Nadeln, welche in der Musterkarte Löcher vorfanden; dadurch wird eine Theilung der Kettenfäden bewirkt und das Fach gebildet, Fig. 2 und 5, durch welches der Schufsfaden mittelst Brettes, Fig. 11, geleitet wird.
Durch Benutzung verschiedener Musterkarten wird selbst ungeübten Personen ermöglicht, die verschiedensten Webemuster herzustellen, da die verschiedenartige Kreuzug der Fäden mechanisch durch die Musterkarten erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Handwebestuhl für gemusterte Gewebe, bei welchem die Fachbildung dadurch erfolgt, dafs die in einem Hebebrett einzeln beweglichen Geschirrnadeln, deren Oehre die Kettenfäden umschliefsen, gemeinsam gehoben und gesenkt und beim Senken gegen eine Musterkarte gestofsen werden, deren Fortrückung selbsttätig erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43432D Handwebstuhl für gemusterte Gewebe Expired - Lifetime DE43432C (de)

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