DE43347C - Riemscheiben - Formmaschine - Google Patents

Riemscheiben - Formmaschine

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DE43347C
DE43347C DENDAT43347D DE43347DA DE43347C DE 43347 C DE43347 C DE 43347C DE NDAT43347 D DENDAT43347 D DE NDAT43347D DE 43347D A DE43347D A DE 43347DA DE 43347 C DE43347 C DE 43347C
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DE
Germany
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producing
box
model
spider
rim
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43347D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ANTHON & SÖHNE in Flensburg, Schleswig-Holstein
Publication of DE43347C publication Critical patent/DE43347C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/06Moulding machines using stripping plates; Stripping plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1887 ab.
In Fig. 1 und 2 ist eine Riemscheiben-Formmaschine dargestellt, bei welcher der den Kranz bildende Modellring α in bekannter Weise auf beliebige Breite eingestellt werden kann, während je eine aufsen und innen sich anschliefsende Abstreifplatte b und c beim Herausziehen des Ringes aus der aufgestampften Sandform den Sand festhält. Die innere Platte c trägt ein Armkreuz/in der halben Dicke der gegossenen Arme, auf welches beliebige Naben d aufgesteckt werden können.
Das Verfahren beim Formen von Riemscheiben auf dieser Maschine besteht darin, dafs zwei Formkastenhälften, welche durch die Centrirstifte e in eine ganz bestimmte Lage zu dem Armkreuz / gebracht werden, nach dem Abformen, mit den Innenflächen einander zugekehrt, auf einander gesetzt werden und die vollständige Form einer Riemscheibe ausmachen. Die Breite einer Riemscheibe wird dadurch bestimmt, dafs der Modellring mehr oder weniger hoch über die Abstreifplatten b und c gestellt wird.
An solchen Formmaschinen, die man bisher nur für Riemscheiben mit gleicher Kranzstärke anwandte, benutzt der Erfinder verschieden starke Modellringe a, so dafs dieselben am oberen Ende bei A dünner sind als unten bei B. Daraus folgt, dafs 1. jede Scheibe gegen die Arme zu stärker als am Kranz wird, 2. schmale Scheiben einen schwächeren Kranz erhalten als breite, wie es der richtigen Construction einer Riemscheibe entspricht.
Als weitere Neuerung an solchen Formmaschinen wird angeführt, dafs bei starken Scheiben, die einen gewölbten Kranz erhalten sollen, die gewünschte Wölbung unter Zuhülfenahme der im Centrum i um einen eingesteckten Bolzen k drehbaren Schablone g durch Ausdrehen des Sandes erfolgt, und zwar wird zu dem Zwecke erst der aufserhalb des Modellringes befindliche Raum vollgestampft, wie Fig. 3 zeigt, dann ersterer ganz heruntergezogen und nunmehr die Wölbung mittelst Schablone g ausgedreht. Nachdem dann letztere entfernt und der Modellring wieder auf seine frühere Höhe hinaufgeschraubt worden ist, wird der übrige Raum des Formkastens vollgestampft.
Dieses Verfahren ist insofern vortheilhaft, als man, ohne extra starke Modellringe einsetzen zu müssen, jeder Scheibe einen starken und gewölbten Kranz geben kann, aufserdem auch weniger Dreharbeit an der gegossenen Scheibe in Rechnung zu ziehen hat, als wenn man die Wölbung aus einem geraden Kranz erst herausdrehen mufs.
Um doppelarmige Riemscheiben, Fig. 4, 5 und 6, zu formen, bedient man sich des dreitheiligen Formkastens D1 D2 D3, eines zweiten vollständigen Armkreuzmodelles m sowie verschiedener, der Anzahl der Arme entsprechender Sandträger 0 nebst Aufhängeschrauben p.
Diese Sandträger sind annähernd dreieckige flache Platten, passen zwischen je zwei Arme des Armkreuzes / mit genügendem Spielraum hinein und hängen an den Schrauben p. Das Formen geschieht nun folgendermafsen: Unter der Annahme, dafs jedes Armsystem in einem Viertel der Gesammt- Riemscheibenbreite vom äufseren Rande entfernt sein soll, wird der Modellring um dieses Viertel hochgestellt, Fig. 4,
und zuerst der untere Kasten D1 geformt. Nun wird der Modellring auf 3/4 der ganzen Riemscheibenbreite vorgestellt, Fig. 5, und der mittlere Kasten D2 aufserhalb des Ringes auf die ganze Höhe desselben, innerhalb des Ringes auf Y4 der ganzen Riemscheibenbreite vom Ende vollgestampft, sodann das Armkreuzmodell m eingeformt und nun der Oberkasten D3 aufgestampft.
Schon beim Aufstampfen des mittleren Kastens formt man die oben erwähnten Sandträger 0 und Aufhängeschrauben ρ ein, gebraucht auch die Vorsicht, über diese Schrauben, soweit sie in den Sand des Oberkastens hineinreichen, kurze Stücke Gasrohr zu schieben, um das Abheben des Oberkastens behufs Herausnahme des Armkreuzmodells m zu erleichtern.
Nachdem dies geschehen, setzt man den Oberkasten D3 wieder auf und verschraubt nun mittelst der Schrauben ρ und Platten 0 die zwischen beiden Armsystemen liegende Sandpartie fest mit der Sandpartie des Kastens D3, worauf man Kasten D2 und D3 zusammen abheben und auf den Unterkasten D, setzen kann, wie in Fig. 6 dargestellt.
Diese Methode umgeht vollständig die Anwendung besonderer Kernstücke für den zwischen beiden Armsystemen befindlichen Theil der Form, also auch das schwierige und unsichere Einsetzen derselben.
Die einzelnen Sandträger ο können nach dem Zerschlagen der Form leicht zwischen den Armen herausgenommen und wieder verwendet werden, während besonders einzusetzende Kernstücke stets complicirte ringförmige Kernplatten verlangen, welche, um sie zwischen den Armen herausnehmen zu können, entweder erst zerschlagen werden müssen und deshalb nur für einen Gufs gebraucht werden können oder aber zum Auseinandernehmen eingerichtet sein müssen.
Ueberdies erfordert das Formen von doppelarmigen Riemscheiben auf die beschriebene Weise weniger Zeit als nach irgend einer anderen Methode.
Noch hebt man als Neuerung die Befestigungsweise der Modellringe auf ihrem Untersatz hervor, welche man durch Einschieben einer Art Riegel r in eingebohrte Löcher der Ringe α bewerkstelligt; diese Befestigungsweise gestattet, die Ringe schnell auszuwechseln, gleichzeitig aber eine sehr sichere Verbindung unter Berücksichtigung des Umstandes, dafs das Herausziehen des Ringes aus der festgestampften Form eine ziemliche Gewalt erfordert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anordnung ungleich dicker Modellringe α in Verbindung mit der den Kranz gewölbt herstellenden Ausdrehschablone g durch Herstellung gewölbter, am Kranz ungleich dicker Riemscheiben kränze.
  2. 2. Das Verfahren, doppelarmige Riemscheiben in einem dreitheiligen Formkasten herzustellen unter Zuhülfenahme eines zweiten ganzen Armkreuzmodelles durch Herstellung des unteren halben Armkreuzsystems mit entsprechender Kranzbreite im Unterkasten D1, durch Herstellung der übrigen Kranzbreite und des durch die Armsysteme gebildeten Mittelstückes gleichzeitig in dem Mittelkasten D2, sowie durch Herstellung des oberen halben Armsystems ohne Kranz im Oberkasten D3, wobei das Mittelstück durch Sandträgerplatten zwischen den Armsystemen gehalten ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43347D Riemscheiben - Formmaschine Expired - Lifetime DE43347C (de)

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