DE372948C - Mehrteilige Gussform fuer Badewannen u. dgl. - Google Patents

Mehrteilige Gussform fuer Badewannen u. dgl.

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DE372948C
DE372948C DEF48176D DEF0048176D DE372948C DE 372948 C DE372948 C DE 372948C DE F48176 D DEF48176 D DE F48176D DE F0048176 D DEF0048176 D DE F0048176D DE 372948 C DE372948 C DE 372948C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine mehrteilige Gußform zur Herstellung bauchiger, dünnwandiger und anderer Gegenstände, in Sonderheit Badewannen. Der Erfi'ndungsgegenstand kennzeichnet sich 'dadurch, daß die aus mehreren Teilen bestehende Gußform einen massiven, festen Teil besitzt, der beim Einformen der Badewanne den Boden derselben bildet und später beim Eingießen derselben, ίο nachdem die Form umgedreht worden ist, den oberen Teil der Form bildet, wobei außerdem zwecks Herstellung des nach außen abgebogenen Randes der Badewanne an einen besonderen Formbrett Ansätze oder Absprünge in Form des 'umgebogenen Randes der Badewanne angebracht sind.
Die beschriebene Ausführung einer Gußform für Badewannen ist bisher nicht bekannt geworden, und bedingt die Anordnung der ao erwähnten Ansätze bzw. Vorsprünge den Vorteil, daß eine Abteilung der Gußform für den umgebogenen Badewannenrand sich erübrigt. Infolge des zuerst erwähnten massiven oberen Teiles der Form erübrigt sich auch das bisher übliche Feststampfen des Sandes. Ebenso braucht nunmehr auch der Unterkasten, der zur Herstellung der Badewannenwand notwendig ist, nicht mit Sand vollgestampft zu werden.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt mit dem Modell auf der Formplatte und mit dem Mittelkasten. Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach Abb. 1 und Abb. 3 ein Querschnitt ähnlich dem in Abb. i, bei dem das Modell die umgekehrte Lage nach dem Abheben der Formplatte einnimmt.
Mit AT ist das Modell bezeichnet, welches auf die Formplatte D aufgesetzt wird und sich innerhalb des Mittelkastens B befindet, wobei der eingestampfte Sand mit X bezeichnet ist. Die notwendige Menge des Sandes wird durch eine Schablone im voraus festgelegt. Der mit Y bezeichnete Teil ist ein Hohlraum. Mit A ist der Deckel bezeichnet, der durch Bolzen und Keilverbindungen bei C einen Druck auf den Sand ausübt, um die Bodenform der Wanne zu bilden. Das Modell N mit dem Kasten wird dann von der Formplatte abgehoben und umgedreht. Der Raum oder Kern der Wanne wird mit Sand ausgefüllt ' und festgestampft, um die Innenseite der Wanne zu bilden, wie es in der Abb. 3 dargestellt ist. Durch Aufsetzen einer Schablone auf die obere Seite des Sandes wird der nach außen abgebogene oder gerollte Rand / gebildet. Alsdann wird der Deckel E aufgesetzt und durch Bo'lzen und Keile mit dem Mittelkasten verbunden. Der gesamte Kasten wird 6" dann umgedreht oder mit der Oberseite nach unten gesetzt, und die Bolzen und Keile werden abgenommen. Der Kasten B und das Modell N werden dann in der Schnittlinie G abgehoben und abermals umgedreht, worauf das Modell entfernt werden kann. Der Kasten wird dann wieder zusammengesetzt, .umgedreht und geschlossen, so daß die Form dann fertig für den Einguß des Metalls ist. Wenn die Wanne gegossen ist, werden die Teile auseinandergenommen, um das Gußstück entfernen zu können. Die einzelnen Formstücke j und Kastenteile können dann für den nächsten Gußvorgang wieder benutzt werden. Die beiden Deckel A und E sind mit scharfen Kanten H versehen, um eine dichte Verbindung mit dem Mittelkasten herstellen zu können.
Wie die Abb. 1 erkennen läßt, ist das untere Formbrett D mit zwei seitlichen Ansätzen F versehen, gegen welche sich der umgebogene Rand des Modells JV anlegt. Der Außenraum wird rings um die Wanne herum mit Formsand -X" ausgestampft. Nachdem dies geschehen, wird die Form umgedreht und in bekannter Weise zum Einguß fertig gemacht. Mit C sind Lappen bezeichnet, die den Deckel A fest mit dem mittleren Teil B der Gußform verbinden lassen. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen werden keine besonderen Formerwerkzeuge mehr benötigt, um den Sand zu bearbeiten und einzustampfen, so daß eine bedeutende Ersparnis an Zeit und Arbeit erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mehrteilige Gußform für Badewannen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der massive obere Teil (A) der Foren zunächst deren Boden bildet und daß zwecks Herstellung· des nach außen umgebogenen Randes der Badewanne an dem Brett (D) Ansätze (F) sitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF48176D Mehrteilige Gussform fuer Badewannen u. dgl. Expired DE372948C (de)

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