DE30737C - Formverfahren zur Herstellung von Flanschröhren mit eingegossenen Schraubenlöchern - Google Patents

Formverfahren zur Herstellung von Flanschröhren mit eingegossenen Schraubenlöchern

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DE30737C
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Germany
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screw holes
core
flange
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molding process
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DENDAT30737D
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English (en)
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H. FÖRSTERLING in Charlottenburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/10Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for pipes or elongated hollow articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Giesserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. August 1884 ab.
Die beim Formen von Flantschröhren bislang üblichen Verfahrungsweisen, um Schraubenlöcher in die Flantschen einzugleisen, haben zu keinen brauchbaren Resultaten führen können, weil es bei denselben trotz der gröfsten Geschicklichkeit des Formers' nicht zu erreichen war, dafs die Abstände der eingegossenen Schraubenlöcher nach der vorgeschriebenen Lehre ausfielen. Es ist Zweck der vorliegenden Erfindung, das Verfahren, Flantschröhren zu formen, so zu gestalten, dafs unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters durch das Verfahren und durch die mit demselben verbundenen Einrichtungen volle Sicherheit geboten wird, dafs die eingegossenen Schraubenlöcher kreisrunde Form und richtige Kreiseintheilung erhalten. Das Verfahren bietet zugleich ein Mittel, die Flantschen mit glatten, gufsnahtfreien Flächen zu giefsen, so dafs jede mechanische Bearbeitung derselben: Abdrehen, Abhobeln etc., entbehrlich wird.
Das Rohrmodell und der Rohrkern, die bei dem Formverfahren zur Verwendung gelangen, zeigen nach beiliegender Zeichnung gegenüber ihrer üblichen Gestalt folgende Abweichungen:
Der Flantsch des getheilten Rohrmodells, Fig. 2, ist mit einem cylindrischen Klotz α ausgestattet, welcher an der Uebergangsstelle zum Flantsch konisch abgeschrägt ist.
Auf den cylindrischen Rohrkern ist ein Kernring b geschoben von gleichem Durchmesser und gleicher konischen Abschrägung, aber geringerer Dicke wie der erwähnte Klotz und an seiner, dem Rohrkörper zugekehrten Seite so gestaltet, dafs er als Formwandung für den zu giefsenden Flantsch dient. Aufserdem hat der Kernring Löcher von gleichem Durchmesser und gleicher Kreiseintheilung wie die in den Flantsch einzugleisenden Schraubenlöcher erhalten.
Nachdem das Rohrmodell, wie üblich, im getheilten Formkasten abgeformt ist, enthält dieser vor der Rohrform einen freien Raum in der Gestalt des cylindrischen Klotzes (s. Fig. 1). Es wird nun in den Unterkasten der Rohrkern mit Kernring eingebracht und letzterer auf dem ersteren bis zur Formwand vorgeschoben und gegen diese festgedrückt. In die Löcher des Kernringes sind zuvor die zur Herstellung der Schraubenlöcher in den Flantschen dienenden Kernstäbe c eingeführt; diese werden jetzt so weit vorgeschoben, bis sie fest an der Flantschwandung der Form anliegen. Der Kernring dient in dieser Weise dem doppelten Zwecke: als Lehre für die richtige Einbringung der Schraubenlöcherkerne und zugleich als Auflager für dieselben.
Hierauf wird der im Unterkasten vor dem Kernring verbliebene Raum mit Formsand ausgefüllt und hinterstampft, dann der Oberkasten aufgebracht und durch die in demselben ausgesparte obere Oeffhung 0 auch hier der Raum vor dem Kernringe aufgefüllt und hinterstampft. Wenn nöthig, werden zuvor die Schraubenlöcherkerne im oberen Theile des Kernringes nochmals gegen die Formwand festgedrückt. Die Form ist alsdann für den Gufs fertig.
Sollen durch den Gufs stets Flantschen mit Schraubenlöchern nach der nämlichen Lehre geliefert werden, so ist eine besondere Vorkehrung nöthig, um die auf den Rohrkern aufzuschiebenden Kernringe stets mit einander
genau übereinstimmend zu fertigen. Zu diesem Zwecke ist zur Herstellung des Kernringes ein Kernkasten in folgender Gestalt vorgesehen.
Die Form des Kernringes ist in einem Holzklotz k ausgedreht, Fig. 4, der in seinem Boden mit Bohrungen m versehen ist, welche den Schraubenlöchern entsprechen. Der so gestaltete Kernkasten ist mit einem am zweckmäfsigsten aus sternförmig gestellten Latten zusammengesetzten Deckel /, Fig. 3, ausgestattet, der gleichfalls mit Bohrungen n, entsprechend den beabsichtigten Schraubenlöchern, versehen ist. Wird nun dieser Deckel in richtiger Lage zur Form im Kernkasten auf diesen aufgelegt, so müssen die Löcher in beiden genau in einer Flucht liegen. Es bedarf jetzt nur der Einführung cylindrischer Stäbe s von zutreffendem Durchmesser in die gegenüberstehenden Löcher des Kernkastens und Deckels vor dem Einstampfen der Kernmasse, um einen Kernring mit richtigen Löchern zu erhalten. Damit bei jedesmaliger Herstellung eines Kernringes der Deckel die nämliche Lage zum Kasten erhält, sind am ersteren Dübel ρ angebracht, welche in entsprechende Aussparungen am letzteren eingreifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Formverfahren zur Herstellung von Flantschröhren mit eingegossenen Schraubenlöchern die Anwendung des auf den cylindrischen Rohrkern aufgeschobenen, nach der Schablone der Schraubenlöcher durchbohrten Kernringes b, zu dem doppelten Zweck, die vordere Formwand für den Flantsch zu bilden und zugleich als Lehre und Stütze für die Schraubenlöcherkerne c zu dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT30737D Formverfahren zur Herstellung von Flanschröhren mit eingegossenen Schraubenlöchern Expired - Lifetime DE30737C (de)

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