DE201161C - Ventil mit mehreren gummiringen als abschlusskörper - Google Patents

Ventil mit mehreren gummiringen als abschlusskörper

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DE201161C
DE201161C DE1906201161D DE201161DA DE201161C DE 201161 C DE201161 C DE 201161C DE 1906201161 D DE1906201161 D DE 1906201161D DE 201161D A DE201161D A DE 201161DA DE 201161 C DE201161 C DE 201161C
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rubber rings
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several rubber
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DE1906201161D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members
    • F16K15/141Check valves with flexible valve members the closure elements not being fixed to the valve body
    • F16K15/142Check valves with flexible valve members the closure elements not being fixed to the valve body the closure elements being shaped as solids of revolution, e.g. toroidal or cylindrical rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47#A}RUPPE
Ventil mit mehreren Gummiringen als Abschiußkörper. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1906 ab.
Es sind Ventile bekannt, bei denen die Durchtrittsöffnungen ringförmig am Umfange eines Umdrehungskörpers angeordnet sind und durch Gummiringe, welche in Rinnen dieses Körpers gelagert sind, abgeschlossen werden. Von diesen bekannten Ventilen unterscheidet sich das Gummiringventil, welches den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, dadurch, daß der
ίο die Gummiringe aufnehmende Sitz aus einer Anzahl von einzelnen Ringen zusammengesetzt ist, die auf einem gemeinsamen, mit Rippen o. dgl. zum Festhalten der Ringe versehenen Gußkörper aneinandergereiht sind.
Eine Ausführungsform eines solchen Ventils ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Achsialschnitt des Ventils, Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch einen Sitzring und Fig. 3 eine Ansicht des Ventils.
Der Sitz ist aus einzelnen Ringen α zusammengesetzt, die durch einen Rippenkörper b in richtiger Lage gehalten werden. Der Abstand der Ringe α voneinander wird durch kurze Rohrstücke c bewirkt, welche durch Bolzen d, die durch die ganze Reihe der Ringe hindurchgeführt sind, festgehalten werden. Das ganze Ventil wird durch den Rippenkörper b und den mit diesem durch Schrauben e verbundenen Ring / zusammengehalten.
Die Rohrstücke c können leicht durch solche von etwas geringerer Länge ersetzt werden. Dadurch rücken die Ringe α näher aneinander, und die Gummiringe werden entsprechend nach außen gedrängt. Auf diese Weise ist es möglich, die Gummiringe, wenn sie sich abgenutzt haben und infolgedessen der Druck, mit dem sie anliegen, nachgelassen hat, nachzuspannen.
Damit bei einer Auswechselung der Rohrstücke c der richtige Abstand zwischen dem letzten der Ringe α und der Platte h des Rippenkörpers b eingehalten wird, sind zwischen dem Körper b und dem Ringe f Zwischenstücke i angeordnet, welche gegebenenfalls entfernt oder durch kürzere ersetzt werden können.
Die hier beschriebene Anordnung bietet wesentliche Vorteile bei der Herstellung der Ventile. Es können mit Ringen gleicher Größe Ventile mit ganz verschiedenem Durchtrittsquerschnitt hergestellt werden, und außerdem wird, wenn Gußfehler vorkommen, nicht der ganze Sitz, sondern nur der einzelne Ring unbrauchbar.
Ferner können die Ringe ohne wesentliche Erhöhung der Kosten aus einem Material hergestellt werden, welches weniger von dem hindurchtretenden Wasser angegriffen wird und daher eine geringere Abnutzung der Gummiringe herbeiführt als Gußeisen, ζ. Β. aus Rotguß, während der die Ringe tragende Rippenkörper b aus Gußeisen angefertigt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: -
    I. Ventil mit mehreren Gummiringen als Abschlußkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gummiringe aufnehmende
    Sitz aus einzelnen Ringen zusammengesetzt ist, welche auf einem gemeinsamen, mit Rippen o. dgl. zum Festhalten der Ringe versehenen Körper übereinander gereiht sind.
  2. 2. Ausführungsform des Ventils nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einhaltung des richtigen Abstandes der einzelnen Sitzringe voneinander auswechselbare Zwischenstücke in Form von kurzen Rohrstücken (c) dienen, welche durch Bolzen, die durch die ganze Reihe der Sitzringe hindurchgeführt sind, festgehalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1906201161D 1906-06-13 1906-06-13 Ventil mit mehreren gummiringen als abschlusskörper Expired DE201161C (de)

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Cited By (6)

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