DE433213C - Gefaessfoerderung fuer Schachtanlagen - Google Patents

Gefaessfoerderung fuer Schachtanlagen

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DE433213C
DE433213C DEG64255D DEG0064255D DE433213C DE 433213 C DE433213 C DE 433213C DE G64255 D DEG64255 D DE G64255D DE G0064255 D DEG0064255 D DE G0064255D DE 433213 C DE433213 C DE 433213C
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DE
Germany
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vessel
container
filling
emptying
frame
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DEG64255D
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Gutehoffnungshuette AG
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Gutehoffnungshuette AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/08Mining skips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Gefäßförderung für Schachtanlagen. Für Gefil.'jf('lrcleruii,-,eii für Schachtanlagen init jeweiliger Füllung des Gefäßes am Füllort und Enticerung an der Hängebank, bei denen das Gefäß in einem rahmenartigen Gestell schwenkbar an- ordnet und auswechsele bar eingebaut ist, wobei die Bev,-eglichkeit b des (;efil3os gegen das Gestell dazu benutzt wird, Uin es in eille zur Füllung von oben und Entleerung nach unten geeignete, unz# Cre 'ihr dein Rutschwinkel des Fördergutes t' fi entsprechende zu bringen, ist es in Rücksicht auf die 'Notwendigkeit eines ununterbrochenen Arbeitsganges von großer Wichtigkeit, die hier in starkem Umfange auftretende und die Bedienungsniannschaft in ihrer Arbeit belästigende und beeinträchtigende Staubentwicklung ,owohl bei der Füllung des Gefäßes am Füllort als auch bei (!essen Entleerun- an der Hängebank mö--:1 el lichst 12ränzlich züi vermeiden oder wenigstens abzuschwichen.
  • Dieseiii Leitgodanken fol,.#end, wird -ei-iiäß dur E#r1indung daz Förderget-iß zur Erzielung eines staubdichten Verschlusses beim Füllen tuid Entleeren an ,einem oberen und unteren Ende derart nach einem zu seineni Drelipunkt exzentrischen Kreisbogen abgeschnitten, daß es bei ,einer `Schwenkung eine entweder an der das Fördergut zuführenden Schurre oder an der Abführungsschurre fernrohrartig bewe.glich an-cordnete, nach einem Kreisbogen derselben Exzentrizität #il),-e-3chi-iittene Muffe unter Keilwirktitig so weit zurückdrängt, als es die jeweilige Stellung des Gefäßes 21 erfordert. Die Erfindun- ist in den untereinander angeordnet zu denkenden Abb. i und 2 in einer Ausführung--,forni ini Schnitt durch Hängebank und Füllort darge-,#teilt. Abb. zeigt Z:, 3 die zugehörigen l#-'ii17eIlielteil in größerem Maßstabe in Ansicht oder Querschnitt, während Abb.4 einen Schnitt nach den Linien A-B und C-D, Abb. 5 einen solchen nach der Linie E-F, Abb. 6 nach der Linie J-K und Abb. 7 nach der Linie G-1-1 der 3 darstellen.
  • In dein Schacht io ist in Üblicher Weise durch Spurlatten des Rahiiiengestelles das Fördergestell i i geführt, das dauernd init dem Oberseil 12 und dein Unterseil 13 in Verbindung bleibt. Innerlialb des Gestells i i ist in pfannenartigen Lagern 15 das Gefäß 16 mit dein Doppelzapfen 17 gelagert, so daß auf diese Weise während der Fahrt eine Schwingungsbewegung verhindert wird. Am Füllort angekommen, wird durch den ain Ge-fäß r6 angreifenden Druckzylinder 16' dieses in die in Abb. 2 gezeichnete Lage gekippt, wobei es sich uni den einen Zapfen 17 dreht, während der andere Zapfen 17 sich aus seiner Pfamienlagerung heraushebt. In einer tingefähr dem Rutschenwinkel des Fördergutes entsprechenden Schräglage ist die geschlossene Schtirre 18 angeordnet, die jeweilig von dem Bunker ig aufgefüllt \\-erden kann, wenn der durch Zylinder 20 bewegte Schieber 21 geöffnet wird. Der Inhalt der Schurre 18 zwischen den Endschiebern ist so bernessen, daß er gleich dein Inhalt des Gefäßes 16 ist. Der Bunker ig wird in einer hier nicht in Betracht koninienden Weise jeweilig durch die Streckenförderung gefi ZD _# lillt erhalten Lind stellt so den Ausgleich zwisclien- Streckenförderung und Scliachtför(1,jruti,., dar. Die e) Schtirre 18 ist durch ihren vorderen beweglichen Teil 22 fernrohrartig ausziehbar geb macht, um eine Einstellung auf die jeweiligen Z, Verhältnisse herbeiführen zu kiinnen. Mit Hilfe des voni ZYlinder .23 bedienten -Schiehers 24 ist es inöglich, das Gut aus der 11 Schurre ig in das Fördergeiäß 16 einzuführen. Der jeweilige Anschluß des Fördergefäßes unter der erforderlichen Dichtung und Nachgiebigkeit in Rücksicht auf die im Betriebe unvermeidlichen Ungenauigkeiten der j eweiligen Stellungen des Fördergefäßes 10 erfolgt unter Vermittlung einer Muffe 25, die auf dem Ende des beweglichen Schurrenteils :22 ebenfalls fernrohrartig verschieblich gelagert ist und durch Dichtungsringe :26 (Abb. 3) abgedichtet ist. Während durch den fernrohrartig beweglichen Teil :z:z gegenüber der festen Schurre 18 die erste Einstellung (Grobeinstellung) herbeigeführt wird, ist durch die Längsverschieblichkeit der Muffe 25 auf dein beweglichen Teil :2:2 eine zweite Einstellbarkeit (Feineinstellung) ermöglicht. Gleichzeitig ist das Fürdergefäß 16 zwecks Erzielung eines staubdichten Verschlusses beim Füllen und Entleeren an seinem oberen und unteren Ende derart nach einem zu seinem Drehpunkt 17 exzentrischen Kreisbogen abgeschnitten, daß bei seiner Schwenkung die in ihrer unteren Lage befindliche, nach einem Kreisbogen derselben Exzentrizität abgeschnittene Muffe :25 unter Keilwirkung so weit zurückgedrängt wird, als es die jeweilige Stellung des Gefäßes 16 erfordert. Der zwischen Muffe 25 und Kippgefäß 16 verbleibende ringförmige Hohlraum wird dabei durch die Leitung 28 mittels eines Gebläses entlüftet, so daß sowohl das Auftreten des Staubes verhütet wird wie auch die beim Einstürzen des Fördergutes in das Gefäß 16 aus diesem verdrängte Luft abgesatigt wird; gleichzeitig wird dabei infolge des äußeren Luftüberdrucks ein gewisser Anpressungsdruck an der Richtungsstelle erzielt.
  • Mit Zurückziehen des Kolbens 16' richtet sich das Gefäß 16 wieder auf, um sich in der Pfannenlagerung 15 mit seinen beiden Zapfen 17 fest zu verlagern, so daß es nunmehr bei der Förderung nach oben ohne sonstige Verriegelung am Kippen verhindert wird. Oben angelangt wird das Fördergefäß durch eine der Vorrichtung ib' entsprechende Kippvorrichtung 29 wieder in eine Schräglage gebracht, in der es mit der festen Schurre 30 in Eingriff gelangt. Diese besitzt ebenfalls ein bewegliches Mundstück 31, das mit Dichtungsringen 32 abgedichtet ist und durch Gewichte 33 ständig in seiner oberen Lage gehalten und dichtend _ ZD gegen den unteren Rand des Fördergefäßes angepreßt wird. Das Ge- fäß 16 ist durch einen um einen der Drehzapfen 17 oder den Mittelpunkt des exzentrischen Kreisbogens pendelnden Schieber 34 abgeschlossen, der bei der Drehbewegung des Gefäßes 16 durch einen festen Anschlag zurückgehalten wird und so das Gefäß öffnet. Durch einen Deckel 35, der durch die Gewichte 38 angelüftet gehalten und mittels eines Hebelwerkes 36 bei Anlangen des Gefäßes 16 in seiner Entleerungsschräglage durch dessen Anschlag gegen den Hebel 37 gegen die Wirkung der Gewichte 38 dichtend auf die obere Gefäßmündung gepreßt wird, wird das Gefäß 16 oben geschlossen gehalten. Das Fördergut füllt die geschlossene Schtirre 3o an und wird durch den Schieber 39 auf das Förderband 4o abgelassen, durch das es in die Wäsche zur weiteren Verarbeitung gefördert wird. Diese Schleusung des Förder--tites ist besonders bei Wetterschächten wichtig, weil auf diese Weise der 'Cbergang aus dem Unterdruckrauin in den Atniosphärenraum möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Gefäßförderung für Schachtanlagen Z, mit jeweiliger Füllung des Gefäßes am Füllort und Entleerung an der Hängez# ZD bank, bei der das Gefäß in einem rahmenartigen Gestell schwingbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergefäß (16) zur Erzielung eines staubdichten Verschlusses beim Füllen und Entleeren oben und unten derart nach einem zu seinem Drehpunkt. (17) exzentrischen Kreisbogen abgeschnitten ist, daß es bei seiner Schwenkung eine entweder an der das Fördergut führenden Schurre (:22-) oder an der Abführungsschurre (30) fernrolirartig beweglich angeordnete, nach einem Kreisbogen der-D Z, selben Exzentrizität abgeschnittene Muffe (25) unter Keilwirkung so weit zurückdrängt, als es die jeweilige Stellung des Gefäßes erfordert.
  2. 2. Gefäßförderun 'g nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das fernrohrartig verschiebliche Mundstück der Ablaufschurre (30) durch Gewichte (33) dichtend gegen den unteren Rand des Fördergefäßes angepreßt wird. 3. Gefäßförderung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Gestänge (36) getragener Deckel (35), der durch Gewichte ( ' 28) angelüftet gehalten wird, mit Anlangen des Gefäßes (16) in seiner Entleerungsschräglage zn durch dessen Anschlag gegen einen Hebel zn (37) dichtend auf die obere Gefäßmündung gepreßt wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126315B (de) * 1959-01-22 1962-03-22 Demag Ag Foerdergefaess fuer Senkrechtfoerderung
DE1149300B (de) * 1961-06-14 1963-05-22 Skip Cie G M B H Fuellstelle mit Entstaubung fuer eine Gefaessfoerderanlage
DE3037207A1 (de) * 1980-10-02 1982-06-03 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 4200 Oberhausen Gefaessfoerderung zur gleichzeitigen aufwaerts- und abaertsfoerderung unterschiedlicher schuettgueter
WO2015074359A1 (zh) * 2013-11-25 2015-05-28 中国矿业大学 一种箕斗外动力曲轨式闸门开闭装置及方法

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