DE433102C - Verfahren zur Herstellung von Cadmiumsalzen von Phenolen und Phenolderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cadmiumsalzen von Phenolen und Phenolderivaten

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DE433102C
DE433102C DEC35744D DEC0035744D DE433102C DE 433102 C DE433102 C DE 433102C DE C35744 D DEC35744 D DE C35744D DE C0035744 D DEC0035744 D DE C0035744D DE 433102 C DE433102 C DE 433102C
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DE
Germany
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water
cadmium
phenols
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phenol derivatives
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Expired
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DEC35744D
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Gebauer
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CHEM FAB VON HEYDEN AG FA
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CHEM FAB VON HEYDEN AG FA
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/003Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table without C-Metal linkages

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Cadmiumsalzen von Phenolen und Phenolderivaten. Man kennt bereits eine große Reihe von Cadmiumsalzen verschiedener Säuren, z. B. der Essigsäure, der Valer iansäure, der Oxalsäure, der Benzoesäure usw. Nicht beschrieben sind bisher Cadmiumsalze von Phenolen und Phenolderiv aten.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Cadmiumsalze der Phenole und Phenolderivate eine ähnliche physiologische Wirkung besitzen wie die analogen Wismutverbindungen. Sie eignen sich sowohl als Wundstreupulver als auch in Form vonOlemulsionen zu Injektionszwecken. Als Ausgangsstoffe kann man die verschiedensten Phenole und Phenolderivate verwenden, z. B. außer dem Phenol selbst das Guajacol, die Naphthole, (las Trihromphenol, das Resorcin, die Oxvbenzolcarhonsäuren, die Oxyarylsulfosäuren usw. Die Herstellung der neuen Stoffe erfolgt in der für die Bildung von Metallphenolaten üblichen Weise. -Man kennt zwar bereits eine Verbindung von Salic_vlsäure mit Cadmitunoxvd. Diese ist aber ein gewöhnliches Salz, (las ähnlich zusammengesetzt ist wie (las Acetat oder das Benzoat des Cadmiums und auf i Molekül Cadmium 2 -Äquivalente Säure enthält. Nicht bekannt ist dagegen das im nachstehenden Beispiel 3 beschriebene Cadmiumsuhsalicylat, hei dem offenbar die Salicylsäure als Phenol in Reaktion getreten ist. Beispiel i. Phenolcadmium. Man läßt eine I-ösung von r32 g kristallisiertem Cadiniumsulfat in 5ooccm Wasser unter Rühren in eine Lösung von 9o g Uhenol und 38 g Ätznatron in i5oo ccm Wasser einfließen. Der Niederschlag wird abgesaugt und zunächst mit Wasser, alsdann mit 96prozentigem Alkohol gewaschen und bei 5o° getrocknet. Die Ausbeute beträgt 9o g. Das Salz ist ein in Wasser unlösliches, geruchloses, weißes, lockeres Pulver, dessen Zusaininensetzung der Formel entspricht. Es ist im Griff dem Talcutn ähnlich und eignet sich zur Herstellung von antiseptischen Pudern. Beispiele. Tribromphenolcadmiuin. ioo g kristallisiertes Cadmiumchlorid werden in 21 Wasser gelöst, auf etwa 9o° erwärmt und mit einem Überschuß von Natronlauge versetzt. Das ausgefällte Cadmiumhrdroxyd wird nach gründlichem Waschen durch Dekantieren mit Wasser auf 21 gefüllt und auf 7o° gebracht. In diese Suspension läßt man unter Rühren eine Lösung von i 50 g Tribromphenol in 75 ccm heißem Alkohol einfließen und erhitzt alsdann das Gemisch zum Kochen. Nach 15 Minuten Kochen läßt nian absetzen, dekantiert, wäscht gründlich mit Wasser und saugt den Niederschlag schließlich ab. Durch Trocknen erhält man Zoo g eines fast geruchlosen, gelblichweißen, an der Haut sehr fest haftenden Pulvers, dessen Zusainmensetzung der Formel entspricht. Es hat blutstillende und Granulation befördernde Wirkung und eignet sich zur Herstellung von Wnndstrenpulvern und Salben. Beispiel 3, Cadmitinistibsalicvlat.
  • Eine heiße Lösung von 4g0 g Cadmiumstilfat in G 1 Wasser wird mit einer ebenfalls heißen Lösung von 3009 Natriunisalicylat in 21 Wasser vermischt. In diese :Mischung läßt man unter Rühren .I25 ccm i 5prozentige Natronlauge langsam einfließen. Der ausgefällte voluminöse Niederschlag wird nach dem Erkalten abgesaugt und gut mit Wasser gewaschen, alsdann im Dainpftrockenschranke getrocknet. Die Ausbeute beträgt 450 g. Das lockere, weiße, in Wasser unlösliche Pulver entspricht seiner Zusammensetzung nach der Formel In Ö1 suspendiert, findet es Anwendung zu Injektionen in der dermatologischen Praxis. Beispiel q..
  • Guajacolcadmitirn. Eine Lösung von 77 g kristallisiertem Cadmiumsulfat in :Ioo ccin Wasser läßt man unter Rühren in eine Mischung von 74 g Guajacol mit r20 g 25prozentiger Natronlauge und 15o0 ccin Wasser einfließen. Der .Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser und dann mit Alkohol gewaschen. Durch TrockL nen erhält man 85 g eines fast geruchlosen, weißen Pulvers von der Zusammensetzung Cd (O - C,H, - OCH,)=. Beispiel s. ß-Saplitholcadiniuni.
  • Eine Lösung von 9o g kristallisiertem Cadmitinistilfat in 50o ccm Wasser läßt man unter Rühren in eine Lösung von ioo g f-\aphthol in i6oo ccm 2prozentiger Natronlauge einfließen. Nach dem Absaugen, Waschen mit Wasser, dann mit Alkohol und Trocknen erhält man 9o g eine hellgelblichgrauen, lokkeren Pulvers von weichem Griff, dessen Zusammensetzung etwa der Formel C'",H;O # Cd - OH entspricht.
  • Beispiel 6. Salicvlsulfosaures Cadmium. Frisch gefälltes, gewaschenes, in etwa der 5fachen Menge Wasser suspendiertes Cadiniumhydroxyd wird mit einer roprozentigen Lösung von Salicylsulfosiiure auf dein Wasserbade erhitzt. Die Mengenverhältnisse werden so gewählt, daß noch etwas überschiissiges Cadiniumhydroxyd ungelöst bleibt. Die filtrierte, neutral reagierende Lösung wird auf dein Wasserbade zur Trockne eingedampft und der Rückstand bei i io° getrocknet, der seiner Zusammensetzung nach etwa der Formel (C'00 # C@H@O # SO3)_C'd.; entspricht. Beispie17. Resorcincadinium.
  • In eine auf 85' erhitzte Lösung von 85 g Cadmiumacetat und .-1-.1. g Resorcin in iooo g Wasser läßt man unter Rühren 130 ccm i 5prozentige Natronlauge einfließen. 'Nach dein Absaugen, Waschen mit Wasser und Alkohol und Trocknen erhält inan 5o g eines rötlichen Pulvers, welches nach der Formel zusammengesetzt ist. Beispiel 8.
  • Basisch guajacolcarbonsaures Cadmium. Eine heiße Lösung von 170g Guajacolcarbonsäure in 1 1 Wasser und 25o ecni 15prozentiger Natronlauge wird mit einer ebenfalls heilten Lösung von 2g0 g Cadinittinacetat in 500 ccm Wasser vermischt. Die hierbei bereits beginnende Abscheidung von basisch guajacolcarbonsaurem Cadmium wird vollständig nach Zufügen von 9o ccin r 5prozentiger N atronlatige. Nach weiterem 2stündigem Erhitzen auf dem Wasserbade wird abgekühlt, abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Die Ausbeute an trockenem Produkt beträgt 270 g. Es ist fast unlöslich in Wasser und organischen Lösungsmitteln und entspricht einer Zusammensetzung nach der Formel

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Cadmiumsalzen von Phenolen und Phenolderivaten, dadurch gekennzeichnet, daß man Phenole oder Phenolderivate mit Cadmiumverbindungen in der für die Herstellung von Metallphenolaten üblichen Weise behandelt.
DEC35744D 1924-11-25 1924-11-25 Verfahren zur Herstellung von Cadmiumsalzen von Phenolen und Phenolderivaten Expired DE433102C (de)

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