DE43282C - Schlagfeuerzeug - Google Patents

Schlagfeuerzeug

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Publication number
DE43282C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
container
lighter
squib
strips
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43282D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J, S. FOLEY in Chicago, V. St. A
Publication of DE43282C publication Critical patent/DE43282C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaauen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1887 ab.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, ein Taschenfeuerzeug herzustellen, welches eine gewisse Anzahl Zünder oder Zündpillen aufnehmen kann, die jedoch nur einzeln aus dem Feuerzeug hervortreten können und selbstthätig bei ihrem Hervortreten entzündet werden.
Dieses Feuerzeug besteht hauptsächlich aus einem cylindrischen Behälter, vorzugsweise in der Form und Länge eines Bleistifthalters, in welchem Behälter sich ein hohler Kolben zur Aufnahme der Zündpillen befindet. Das offene vordere Ende des Kolbens ist so eingerichtet, dafs dasselbe die ihm am nächsten liegende Zündpille ergreift und mit sich nach vorn führt, wenn er in dieser Richtung bewegt wird, dafs während dieser Bewegung die Zündpille entzündet und zwischen den vorderen Lippen des Apparates gehalten wird.
In den beiliegenden Zeichnungen sind:
Fig. ι eine äufsere Schauansicht des Feuerzeuges,
Fig. 2, 3 und 4 Durchschnittsansichten mit dem Kolben in verschiedenen Stellungen.
In den Zeichnungen ist das Feuerzeug der Deutlichkeit wegen in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt. A ist ein in den äufseren Behälter B passender hohler Kolben. Das obere Ende dieses Kolbens A steht durch ein in der Kappe α angebrachtes Loch hervor und ist mit einem Knopf versehen. Der Kolben A ist weiter mit einer Nuth oder einem Schlitz b versehen, durch welchen ein in dem Behälter B befestigter Stift d ragt, um den Kolben in dem Behälter zu halten; die Nuth b ist lang genug, um dem Kolben eine genügende Längsbewegung zu gestatten.
Eine Spiralfeder C befindet sich zwischen einer in dem Behälter B angebrachten Schulter e und einem um den Kolben herum angebrachten Ring /.
Das offene Ende des Kolbens A ist gespalten, so dafs sich Streifen bilden, von welchen die Streifen g um die Gröfse oder Länge einer der den Kolben anfüllenden ZUndpillen D kurzer sind als die Streifen h. Die äufseren Enden der Streifen g sind aufserdem nach innen gebogen.
Wenn sich der Kolben A in seiner Ruhestellung befindet, so stehen die Streifen g aus einander, wie in Fig. 2, so dafs die Enden derselben nicht in das Innere des Kolbens hineinragen. Der Behälter B ist zu diesem Zweck hier etwas erweitert, um dem Streifen Raum zum Ausbreiten zu geben.
Eine mit ihrer Spitze nach innen gebogene Feder E ist nahe dem Ende des Behälters B an diesem befestigt und reicht in das Innere desselben hinein und bildet eine Stütze für die im Kolben befindliche Zündpillensäule, wenn der Kolben in seiner Normalstellung sich befindet.
Wenn der Kolben A nach dem offenen Ende des Behälters B gedruckt wird, werden die Streifen g durch die Verjüngung des Behälters nach innen gedrückt und nehmen dadurch die vorderste Zündpille D mit nach der Oeffnung des Behälters B.
Auf diesem Wege mufs die Zündpille die Spitze der Feder E, gegen welche dieselbe lehnte, bei Seite drücken, und die hierdurch erzeugte Reibung ist hinreichend, um die Zünd-
pille zu entzünden, welche, nun vollständig zum Gebrauch brennend, an die Oeffnung des Behälters B gelangt.
Sowie diese ZUndpille an der Spitze der Feder E vorbei ist, schnappt diese wieder nach innen und nimmt ihre Normalstellung wieder ein, d. h. als Stütze der Zündpillensäule.
Die Zündpille, der Kolben und der Behälter können aus jedem geeigneten Material in beliebiger Form hergestellt, die dargestellten Formen dürften aber vorzuziehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlagfeuerzeug mit einer Zündvorrichtung, bei welcher mittelst der an dem oberen Ende einer Hülse B angebrachten Schulter die an dem offenen Ende des in B beweglichen hohlen Kolbens A angebrachten Streifen g h in den Kolben A gedruckt werden, eine Zündpille fassen, sodann beim Fortschieben des Kolbens die Zündpille an der Schlagfeder E entzünden und in brennendem Zustande festhalten.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DENDAT43282D Schlagfeuerzeug Expired - Lifetime DE43282C (de)

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