DE432533C - Vorrichtung zur Entnahme von Fluessigkeit aus Glasballons, Faessern u. dgl. mittels Druckluft - Google Patents
Vorrichtung zur Entnahme von Fluessigkeit aus Glasballons, Faessern u. dgl. mittels DruckluftInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
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- B67D1/0425—Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers the whole dispensing unit being fixed to the container comprising an air pump system
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Description
- Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeit aus Glasballons, Fässern u. dgl. mittels Druckluft. Bei den bekannten Vorrichtungen zur Entnahme von Flüssigkeit aus Glasballons, Fässern u. dgl. mittels Druckluft besteht der Nachteil, daß das Steigerohr und Druckluftrohr getrennt sind und daher einen besonderen Verschluß zum Befestigen im Entnahmegefäß erfordern. Es ist nicht möglich, diese entweder vollständig getrennt oder riebeneinanderliegenden Rohre luftdicht in dem meistens relativ kleinen Verschlußpfropfen des Gefäßes zu befestigen, während die zu derartigen- Vorrichtungen gehörenden Verschlüsse sich nur in den hierfür besonders hergerichteten Entnahmestellen der Gefäße befestigen lassen.
- Diesem f'lbelstande wird durch die Erfindung in wirksamster Weise abgeholfen und besteht das Wesen derselben darin, daß (las Steigerohr innerhalb des oben verschlossenen und unten offenen Druckluftrohrs angeordnet ist, wodurch letzteres in einfachster Weise sich in jeden Verschlußpfropfen aus Gummi, Kork o. dgl. luftdicht einbringen läßt. Für die Befestigung des Druckluftrohres mit dem Steigerohr ist somit nur eine runde, dem Druckluftrohr angepaßte Bohrung im Pfropfen erforderlich, welche derart gehalten ist, daß sich diese dem Druckluftrohr anschmiegend anpaßt. In seinem oberen Teil läuft das Druckluftrohr in einen nach der Seite abzweigenden Anschlußstutzen für eine bekannte Luftpumpe aus, z. B. eine Radfahrpumpe, Ballpumpe o. dgl. .Im Entnahmerohr ist ein Hahn oder Ventil angeordnet, um unabhängig von der Druckluft im Behälter die Entnahme der Flüssigkeit regeln zu können. Das Ganze wird vorteilhaft aus Glas hergestellt, wodurch sich die Vorrichtung auch für scharfe Säuren verwenden läßt.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeit in Verbindung mit einem Glasballon dargestellt; es zeigt: Abb. i eine Ansicht derselben mit Schnitt durch den Glasballon, Abb. 2 das Entnahmerohr und Abb.3 das Steigerohr.
- Die Vorrichtung besteht aus dem winklig abgebogenen Entnahmerohr a mit in demselben eingeschaltetem Hahn b sowie dem um den unteren Rohrteil c gelegten Druckrohrmantel d, welcher oben geschlossen und unten offen ist. Im oberen Teil des Druckrohrtnantels d setzt sich an diesem der Rohrstutzen e mit Ventil f an. Das untere Ende g des Rohrteiles c ist konisch erweitert und innen geschliffen. Dieser konisch geschliffene Rohransatz g dient zur Aufnahme eines mit entsprechendem Konus h versehenen Steigerohrs i., welches geradlinig oder auch in seinem unteren Teil winklig abgebogen sein kann.
- Soll die Pumpe zum Entleeren eines Behälters, z. B. eines Glasballons k (Abb. i), Verwendung finden, so wird auf den Druckrohrmantel d ein diesen luftdicht abschließender Pfropfen l aus geeignetem Material, z. B. Gummi, aufgeschoben und in den Konus g das Steigerohr i. mit seinem Konus h eingesetzt. Hierauf wird der Pfropfen l mit den Rohrteilen im Ballonhals p eingesetzt, wobei das offene Ende des Druckrohrmantels g oberhalb vom Flüssigkeitsspiegel liegt, während das untere Ende des gewinkelten Steigerohrs i bis zur tiefsten Stelle des konkaven Ballonbodens reicht. An dem Stutzen e wird alsdann eine Luftpumpe na angeschlossen, jedoch bleibt es freigestellt, hierfür auch jede andere Luftpumpe zu ver-«-enden, z. B. eine Radfahrpumpe. Wird nun der Hahn b geschlossen und der Hahn f ,geöffnet und hierauf die Luftpumpe m betätigt, so wird die durch die Pumpe in den Stutzen e gedrückte Luft durch den Rohrmantel d in den Ballon k oberhalb der Flüssigkeit gebracht, wobei durch weiteres Zuführen von Luft die Flüssigkeit unter Druck gebracht wird. Dieser Druck bewirkt nun beim öffnen des Hahnes b ein Hochsteigen der Flüssigkeit im Entnahmerohr a, c bis zu seinem Auslaufenden, wo die Flüssigkeit in ein untergestelltes Gefäß usw. läuft und nach Belieben durch Schließen des Hahnes b auch sofort wieder gesperrt werden kann. Damit nun durch die Druckluft keine Unreinigkeiten,wie Staub usw., in den Ballon k gelangen können, wird in den Stutzen e ein Filter o beliebiger Art eingesetzt, z. B. Watte, Glaswolle usw. Da nun je nach Größe des Ballons ein entsprechender Druck zum Hochbringen der Flüssigkeit durch das Steigerohr erforderlich ist und dieser. Druck ein Lockern des Pfropfens L im Ballonhaus p herbeiführen kann, so sind in dem Pfropfen l zwei senkrecht zu diesem stehende Löcher r angebracht, durch welche ein Befestigungsmittel s, z. B. Draht, Klammer usw., gezogen und mit dem Hals p unterhalb von dessen Wulst derart verbunden wird, daß der im Ballon auftretende Druck den Pfropfen l nicht lüften kann.
- Seitlich der Konen g und h sind auf den Röhren c und i kleine Haken u vorgesehen, welche angegossen sein können. Diese Haken werden nach erfolgtem Zusammensetzen der Konen durch Bänder v aus Leder, Gummi, Draht o. dgl. verbunden, so daß sich die Konen nicht selbsttätig lösen können.
- Um nun die Pumpe für jeden Behälter bzw. für jede Ballongröße verwenden zu können, wird das Steigerohr i vorteilhaft unterteilt, welche Teile mittels Konen nach Bedarf zusammengesetzt werden, um die gewünschte Tauchtiefe des Steigerohres im Ballon zu erreichen. Die Rohrteile a, c, d, e, g, la und i nebst Absperrorganen b und f werden vorteilhaft aus Glas gefertigt, da diese Pumpe sich zum Fördern von Flüssigkeiten aller Art eignet, z. B. destillierte Wässer, Säuren, Basen, öle, Weine, Spirituosen u. dgl. mehr.
- Der Hahn f im Stutzen e, welcher vornehmlich den Eintritt von Dämpfen aus dem Ballon in die Luftpumpe iz verhindern soll, kann auch durch eine Klemme oder Feder t (Abb. i) ersetzt werden, welche bei Nichtgebrauch der Pumpe auf den Pumpenschlauch direkt hinter den Stutzen gesetzt wird.
- Die einzelnen Teile der Pumpe können ohne Schwierigkeiten leicht auseinandergenommen und gereinigt werden, wobei sich Ablagerungen infolge Oxydation restlos entfernen lassen; wodurch sich das Glasröhrensystem für alle Flüssigkeiten verwenden läßt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCI3: Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeit aus Glasballons, Fässern u. dgl. mittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigerohr (a) von einem oben geschlossenen und unten offenen Druckluftrohr (b) mantelartig umschlossen wird, welches oben in einem Anschlußstutzen (e) für eine bekannte Luftpumpe ausläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK93261D DE432533C (de) | 1925-03-06 | 1925-03-06 | Vorrichtung zur Entnahme von Fluessigkeit aus Glasballons, Faessern u. dgl. mittels Druckluft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK93261D DE432533C (de) | 1925-03-06 | 1925-03-06 | Vorrichtung zur Entnahme von Fluessigkeit aus Glasballons, Faessern u. dgl. mittels Druckluft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE432533C true DE432533C (de) | 1926-08-11 |
Family
ID=7237590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK93261D Expired DE432533C (de) | 1925-03-06 | 1925-03-06 | Vorrichtung zur Entnahme von Fluessigkeit aus Glasballons, Faessern u. dgl. mittels Druckluft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE432533C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5564605A (en) * | 1995-01-24 | 1996-10-15 | Heidbreder; Gregg J. | Portable fluid dispenser |
-
1925
- 1925-03-06 DE DEK93261D patent/DE432533C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| US5564605A (en) * | 1995-01-24 | 1996-10-15 | Heidbreder; Gregg J. | Portable fluid dispenser |
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