DE43170C - Drahtziehbank - Google Patents

Drahtziehbank

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Publication number
DE43170C
DE43170C DENDAT43170D DE43170DA DE43170C DE 43170 C DE43170 C DE 43170C DE NDAT43170 D DENDAT43170 D DE NDAT43170D DE 43170D A DE43170D A DE 43170DA DE 43170 C DE43170 C DE 43170C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
disks
disk
iron
arm
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43170D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. F. ROBERTS in Kilburn, Grfsch. Middlesex, England
Publication of DE43170C publication Critical patent/DE43170C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C3/00Profiling tools for metal drawing; Combinations of dies and mandrels for metal drawing
    • B21C3/02Dies; Selection of material therefor; Cleaning thereof
    • B21C3/12Die holders; Rotating dies
    • B21C3/14Die holders combined with devices for guiding the drawing material or combined with devices for cooling, heating, or lubricating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
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PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7: Blech- und Drahterzeugung.
Drahtziehbank.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. Mai 1887 ab.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die neue Scheibenziehbank im Grundrifs,
Fig. 2 dieselbe im Aufrifs, von der einen Seite, und
Fig. 3 ein solcher von der entgegengesetzten Seite gesehen.
Fig. 4 zeigt eine veränderte Schmiervorrichtung für den Draht im Aufrifs.
Fig. 5, 6 und 7 sind Ansichten von dem Zieheisen, dem Zieheisenträger und der Schmiervorrichtung der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ziehbank.
Fig. 8 und 9 stellen Ansichten einer veränderten Construction der Anordnung des Zieheisenträgers und Zieheisens dar.
Fig. 10 zeigt eine andere Befestigungsweise des Zieheisenträgers.
In Fig. i, 2 und 3 ist α das Gestell der Bank, b die Spule, auf welcher der auszuziehende Draht aufgewunden ist, CC1C2C8 etc. sind die mit Flantschen versehenen Ziehscheiben, um welche der Draht zweimal auf seinem Weg von der Spule b nach dem Cylinder d gewunden sein kann.
Zwischen je zwei Ziehscheiben ist ein Arm a1 angebracht zum Halten des Zieheisenträgers e.
Die Ziehscheiben c c1 c2 c3 etc. sind auf kurzen Achsen f befestigt, welche in Lagern f1 des Gestelles α laufen und an dem der Ziehscheibe entgegengesetzten Ende eine Frictionsscheibe g tragen.
Letztere wird von der Frictionsscheibe h getrieben, welche auf der vorgelegten Welle i sitzt.
Es sind ebenso viel vorgelegte Wellen i als Frictionsscheiben h in der Maschine angebracht.
Eine jede Scheibe g wird durch eine Spiralfeder j, welche zwischen dem Lager fl und einem Bund der Achse f sitzt, in Berührung mit dem Umfange der Scheibe h gehalten.
Damit die Geschwindigkeit der Frictionsscheiben g entsprechend verändert werden kann, sind die Scheiben h verschiebbar auf ihren Wellen i angebracht.
Die Verschiebung geschieht mittelst der Hebel k, welche bei k1 drehbar an dem Gestell der Maschine befestigt sind.
Ein Ende jedes Hebels liegt in einer Nuth der Nabe der Scheibe h, während das andere Ende in einen Einschnitt eines Klotzes / eingreift.
Letzterer ist mit einer Schraube P versehen, welche durch einen unbeweglichen Träger m geht und mittelst eines Handrades /2 gedreht werden kann.
Jede vorgelegte Welle i wird von Stühlen η getragen, welche am Gestell α der Bank befestigt sind.
Durch die Zahnräder 0O1O2O* etc. werden die genannten Wellen i von der Triebwelle 5 mittelst der Zahnräder ρ ρ lp2 ρ3 etc. getrieben.
Die Welle S wird durch die feste und lose Riemscheibe S1S2 getrieben.
Die Theilkreise der Zahnräder und die Stellung der Frictionsscheiben ist eine solche, dafs die Ziehscheiben sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten drehen, und zwar so, dafs die zunächst der Spule b befindliche Ziehscheibe
sich mit der kleinsten Geschwindigkeit bewegt, jede folgende aber nach dem Cylinder d hin sich im Verhältnifs zur vorhergehenden mit etwas gröfserer Umfangsgeschwindigkeit dreht.
Mittelst der Schrauben I' und der Hebel k kann die Stellung der Frictionsscheiben h je nach der richtigen Geschwindigkeit der Ziehscheiben regulirt werden.
Die Einrichtung zum Reguliren der Drehung des Cylinders d ist die gleiche wie diejenige für die Ziehscheiben; derselbe empfängt seine Drehung durch das Rad j?6 der Welle S.
Der Cylinder d ist jedoch nicht auf einer horizontalen Achse f angeordnet, sondern sitzt auf einer verticalen Achse i, welche in einem Fufslager u des Gestelles rotirt und mittelst des Kegelrades tl von dem Kegelrad fh der Achse f getrieben wird.
Für die gründliche Schmierung des Drahtes beim Ziehen ist ein Trog ν vorgesehen, welcher das Schmiermittel enthält und in welchem eine Anzahl Schmierscheiben n> rotiren.
Diese am besten mit Rinnen versehenen Scheiben sitzen auf den Achsen f der Ziehscheiben; eine sitzt auf einer besonderen, mittelst der Schnur /4 getriebenen Achse /3. Die Schmierscheiben w tauchen unten in das Schmiermaterial und führen dasselbe mittelst der Metallkanäle w', Fig. 6 und 7, nach den Zieheisenträgern e.
Die Kanäle #>' sind mittelst Schraube und Flügelmutter w2 an einem Arm n>% befestigt, welcher mit dem Arm al, wie Fig. 6 und 7 zeigen, verbunden ist.
Um zu verhindern, dafs die Zieheisen x, durch welche der Draht hindurchgeht, dadurch, dafs dieselben nicht genau in der Richtung, welche der Draht von Ziehscheibe zu Ziehscheibe verfolgt, liegen, sich ungleichmä'fsig abnutzen, sind dieselben auf eine solche Art und Weise gehalten, dafs sie sich selbstthätig in die richtige Lage einstellen.
Die zu diesem Zwecke angewendete Construction und Anordnung des Zieheisenträgers e ist am besten aus den Fig. 5, 6 und 7 ersichtlich.
Der Zieheisenträger e besteht aus einem offenen Rahmen, in dessen einem Ende eine Erweiterung zum Einsetzen des Zieheisens χ gemacht ist, welches mittelst der Schraube x1 darin befestigt wird.
Der Zieheisenträger ist in dem Arm a1 mittelst eines Universalgelenkes. aufgehängt, dessen ä'ufserer Ring e1 drehbar befestigt ist, so dafs er sich in der Horizontalebene drehen kann, während der innere.Ring e2 des Zieheisenträgers e drehbar in dem äufseren Ring e1 angebracht ist, so dafs er sich in der Verticalebene drehen kann.
Die beiden genannten Drehbewegungen in Verbindung mit dem in die Erweiterung des Rahmens eingeschobenen Zieheisen gestatten dem letzteren, sich selbstthätig und leicht in irgend eine Stellung zu bewegen, und daher auch diejenige Stellung einzunehmen, welche dem Weg entspricht, den der Draht zurücklegt, wenn er von einer Ziehscheibe zur anderen sich bewegt.
In dem inneren Ring e2 ist eine Rinne e3 befestigt, in welche das von der Schmierscheibe w durch den Kanal wl ablaufende Schmiermittel sich ergiefst.
Der Draht geht längs der Rinne es nach dem Zieheisen e und durch letzteres nach der nächsten Ziehscheibe.
Der Zieheisenträ'ger e wird durch ein Gewicht e4, welches an der Rinne e3 aufgehängt ist, im Gleichgewicht gehalten, so ' dafs' das Zieheisen für den geringsten seitlichen oder verticalen Druck empfindlich gemacht ist.
Behufs bequemer Handhabung des Drahtes wird am besten im äufseren Ring e1 ein Schlitz e5 (s. Fig. 5) und ein entsprechender Schlitz in dem inneren Ring e2 gemacht.
Das aus dem Kanal e entweichende Schmiermittel tropft in den Trog v.
In Fig. 8 und 9 ist eine andere Construction des Zieheisenträgers e dargestellt, bei welcher die eben beschriebene Aufhängung in zwei Ringen durch ein Universalgelenk oder Kugelgelenk ersetzt ist.
Der Arm al hat eine Hülse zur Aufnahme der auf dem Zieheisenträger e gebildeten Kugel e6.
Bei dieser Construction ist der Schlitz e5 in der Hülse des Armes ax gemacht, sowie auch ein dementsprechender Schlitz in der Kugel e6.
Eine andere Construction des Zieheisenträgers ist in Fig. 10 im Grundrifs dargestellt.
In diesem Falle macht man denselben aus zwei Spiralfedern e7, welche an dem Arm al befestigt sind; mit den anderen Enden der Federn ist eine Tasche verbunden, in welcher das Zieheisen mittelst der Schrauben χ J befestigt ist.
Die Spiralfedern gestatten eine selbsttätige Verstellung der Zieheisen, entsprechend dem Weg, welchen der Draht macht, und dieselben sind von einer solchen Spannung, dafs sie etwas nachgeben, wenn die Maschine angelassen wird, wodurch der plötzliche Ruck des Drahtes am Loch des Zieheisens beim Anfang des Arbeitsganges vermindert wird.
Eine Schmierrinne e3 wird von dem Arm α1 getragen, welche den gleichen Zweck hat wie diejenige, welche bei den beiden vorigen Constructionen der Zieheisenträger beschrieben wurde.
Eine andere Einrichtung zum Schmieren des Drahtes ist in Fig. 4 dargestellt.
Bei dieser Anordnung sind die Schmierscheiben w weggelassen und die Arme a1, welche die Zieheisenträger e halten, sind in Scharnieren drehbar an dem Gestell α befestigt, so dafs die Zieheisen χ beim Drahtziehen in den Schmiertrog ν eingetaucht sind, jedoch nach Belieben gehoben und aus dem Trog herausgebracht werden können.
Der Draht läuft von der Spule b über eine Leitrolle y und unter einer Leitrolleyx durch das erste Zieheisen χ um die erste Ziehscheibe c herum und so weiter durch die Maschine, wie bei der vorher beschriebenen Construction, abwechselnd durch ein Zieheisen und um eine Ziehscheibe herum, bis er durch das erste Polirzieheisen χ unter einer Leitrolle y2 und über eine Leitrolle ys nach dem Cylinder d läuft, wo er aufgewickelt wird.
An einem Ende des Troges ist ein vertiefter Behälter vl angebracht, in welchem sich ein Taucherkolben ■{ befindet, durch dessen Aufziehen das Schmiermittel aus dem Trog in den Behälter sinkt und umgekehrt durch Herabdrücken des Kolbens der Trog wieder mit dem Schmiermittel gefüllt werden kann.
Anstatt mittelst Zahnräder können die Achsen i der Frictionsscheiben auch durch Riemscheiben und Riemen von der Triebwelle S aus getrieben werden.
Ebenso kann eine beliebige Anzahl Zieheisen und Zieheisenträger mit der entsprechenden Anzahl Ziehscheiben gebraucht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Drahtziehbank mit ununterbrochenem Zug, bestehend aus einer Reihe von Ziehscheiben, welche mit stets zunehmender Geschwindigkeit getrieben werden, die im Trog ν rotirenden Ziehscheiben CC1C2 u. s. w. in Verbindung mit dem in drehbaren Ringen e1 e2 am Arm a1 aufgehängten, nach jeder Richtung verschiebbaren Zieheisenträger e und der an dem inneren Ring e2 angebrachten Rinne e3 für das von der Schmierscheibe w durch den Kanal η>λ ablaufende Schmiermittel.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43170D Drahtziehbank Expired - Lifetime DE43170C (de)

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