DE4313C - Faden-Prüfer - Google Patents

Faden-Prüfer

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DE4313C
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DE
Germany
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spring
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tension
ring
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F. W. FISCHER, Civilingenieur in Wernigerode' und F. W. WITTMEYER, Fabrikdirektor in Hasserode
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    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
    • G—PHYSICS
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    • G01N2203/02—Details not specific for a particular testing method
    • G01N2203/026—Specifications of the specimen
    • G01N2203/0262—Shape of the specimen
    • G01N2203/0278—Thin specimens
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Description

1878.
Klasse 42.
F. W. FISCHER in WERNIGERODE und F. W. WITTMEYER
in HASSERODE.
Fadenprüfer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1878 ab.
In dem gufseisernen Gestell α sind zwei Stahlwellen b und c gelagert. Auf der Welle b ist die Kurbel d und die Schnecke e und auf der Welle c das Schneckenrad / aufgekeilt; ferner ist auf dem vierkantigen Ende der Welle c die Feder g, ein Rothgufsstück h und die Hülse i aufgesteckt. Auf der Welle c und auf der Nabe des Rothgufsstückes h dreht sich lose die Trommel k, welche durch die daran festgeschraubte Feder beim Drehen der Welle c mit in Bewegung gesetzt wird. Das Stück h hat an seinem äufseren Umfang eine Nuth, in welche der aus zwei Theilen bestehende Ring / pafst, der durch den Ring m zusammengehalten wird. Der Ring / und somit auch m dreht sich lose auf h, und geschieht dies entweder durch die Hand oder dadurch, dafs der Knaggen n, welcher an der Trommel k sitzt, hinter den am Ring I sitzenden Knaggen ο fafst und so den Ring / dreht. Der Ring m trägt eine Theilung und das Stück h auf der vorderen Seite einen Pfeil, und es entspricht der Zahl· der Theilung, auf welche der Pfeil zeigt, genau der jedesmaligen Spannung der Feder g. Bei eintretender Spannung der Feder g verschiebt sich die Theilung gegen den Pfeil und bleibt beim Aufhören der Spannung auf der Zahl stehen, welche der erreichten höchsten Spannung entspricht. In seiner ursprünglichen Nullstellung mufs der Ring m mit der Hand zurückgeschoben werden. Um bei plötzlichem Aufhören der Spannung in der Feder einen Rückschlag zu vermeiden, ist in das Stück h eine Platte eingeschoben und an der Trommel k eine Platte q befestigt, die einigermafsen dicht in h geht. Die Platte q hat ein Loch und auf derselben liegt eine Gummiplatte, die sich öffnet, wenn sich die Feder spannt. Es wird der Bewegung der Platte q beim Spannen der Feder kein Hindernifs entgegengesetzt; verliert die Feder aber plötzlich ihre Spannung, so kann die Luft nicht durch das Loch der Platte q zurücktreten, und kann nur langsam durch die Undichtigkeiten zwischen q und h dringen, weshalb die Platte q und somit die Feder nur langsam zurückgeht. Die Hülse i ist angebracht, um h gegen k so dicht als nöthig anzudrücken. Der Zeiger r zeigt auf eine auf dem Rande ί der Trommel k angebrachte Theilung. Der zu prüfende Faden wird an dem Stift t und an dem Haken u befestigt und darauf die Trommel k mittelst des Schneckenrades und der Schnecke gedreht und so der Faden aufgewickelt und gespannt. Sobald Spannung im Faden eintritt, was durch die Verschiebung von m gegen h angezeigt wird, wird die Zahl, auf welcher der Zeiger r steht, gemerkt, und die Theilung beobachtet, bis durch fortgesetztes Drehen der Kurbel der Faden reifst. Aus den Zahlen, die beim Reifsen des Fadens und beim Anfang der Spannung auf der Theilung des Randes ί beobachtet werden, ergiebt sich die Elasticität des Fadens, während seine Festigkeit durch die Verschiebung zwischen k und h auf der Theilung selbstthätig angezeigt wird und dort abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der gezeichnete und beschriebene Apparat zum Untersuchen der Festigkeit und der Elasticität ■ von Fäden, wobei als eigenthümlich anzusehen ist, das selbstthätige Anzeigen in den Veränderungen der Federspannung durch das Verschieben zweier Trommeln gegen einander und die angegebene Art und Weise, wie ein plötzlicher Rückschlag der Feder verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4313D Faden-Prüfer Active DE4313C (de)

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