DE429795C - Unterschubfeuerung mit durch Luftduesen getrennten Kohlenrinnen - Google Patents

Unterschubfeuerung mit durch Luftduesen getrennten Kohlenrinnen

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DE429795C
DE429795C DER55177D DER0055177D DE429795C DE 429795 C DE429795 C DE 429795C DE R55177 D DER55177 D DE R55177D DE R0055177 D DER0055177 D DE R0055177D DE 429795 C DE429795 C DE 429795C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/10Under-feed arrangements
    • F23K3/12Under-feed arrangements feeding by piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Unterschubfeuerung mit durch Luftdüsen getrennten Kohlenrinnen. Die Erfindung erstreckt sich auf Unterschubfeuerungen mit durch Luftdüsen getrennten Kohlenrinnen, in welchen Kohlenverteilungsstößel arbeiten.
  • Gegenüber den bekannten Unterschubfeuerungen besteht die Erfindung darin, daß die Luftdüsen von den Seitenwangen der Feuerung nach der Mitte zu stufenförmig an Höhe abnehmen und in der Längsmitte des Rostes eine Aschen- und Schlackenrinne angebracht ist. Dadurch wird erreicht, daß die Schichtdicke des Brennstoffes in der Querrichtung und in der Längsrichtung des ganzen Rostes selbsttätig konstant gehalten wird und claß die Aschen- und Schlackenabführung ununterbrochen erfolgt, ohne daß während der Abführung ein überschuß an Luft in die Feuerung eintreten kann.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. i bis 3 eine für Lokomotiven dienende Unterschubfeuerung, und zwar in Abb. i im Längsschnitt, in Abb.2 im Querschnitt und in Abb. 3 im Grundriß.
  • Die Abb..I und 5 stellen eine zweite Ausführungsform der Unterschubfeuerung für einen Schiffskessel im Längsschnitt, Querschnitt und in Ansicht dar.
  • Die Brennstoffrinnen i, welche mit den Luftzuführungsdüsen 2 abwechseln, sind in der Querrichtung der Höhe nach-derart gestuft, daß sie von den Seiten nach den Enden an Höhe abnehmen und so die Form eines V bilden. An Stelle der sonst üblichen seitlichen Rinnen zur Aufnahme der Schlacken ist in der Mitte des Rostes in Längsrichtung eine einzige Aschen- und Schlackenrinne angeordnet, wodurch der für die Verbrennung in Frage kommende Teil des Rostes wesentlich vergrößert wird, was für Lokomotiv- und Schiffskessel wichtig ist, weil dort die Rostbeanspruchung eine sehr große ist.
  • Jede Kohlenrinne i wird durch einen Kolben 3 mit Brennstoff aus dem Trichter 4. versorgt. Eine Reihe kleiner, an Stangen 6 hintereinander befestigter Hilfsstößel s werden am Boden der Kohlenrinnen gleichzeitig mit den Kolben 3 hin und her bewegt, und zwar mit gleichem oder mit verschiedenem Hube. Die Stößel s dienen zur Verteilung der Kohle in der Längsrichtung der Rinne.
  • Die Kolben 3 können beliebig angetrieben werden, z. B. mit von den Seiten nach der Mitte des Rostes zu abnehmendem Hube. Der Antrieb kann gemäß Abb. 3 durch Dampfkolben 7 unter Vermittlung eines Gestänges 8 erfolgen, das um Zapfen 9 schwingt und mit Anschlägen ii der Stange io der Speisekolben zusammenarbeitet. Die Anschläge ii können auf den Stangen io eingestellt werden, um den Hub der Kolben 3 zu verändern. Dadurch wird eine Regelung ermöglicht, derart, daß die Kohlenschicht gleichförmige Dicke aufweist, so daß eine gute Verbrennung herbeigeführt wird. Düsengitter 12 zur regelbaren und v eränderliclien Zuführung von Luft unter Anwendung bekannter Mittel, Schieber, Drosselvorrichtungen u. dgl. bewirken die Nachverbrennung aller der Schlackenrinne zugleitenden verbrennlichen Teile, welche in den Rückständen noch enthalten sind.
  • Eine Vorrichtung zum Schlackenbrechen und Abführung der Feuerungsrückstände bekannter Art, z. B. ein Brechwerk mit ein-oder mlirfachen Brechwalzen, ist in der mittleren Ausfallöffnung eingebaut.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 wird das Brechwerk von einer Stange 1.4 des Gestänges 8 unter Vermittlung von Klinkenhebeln 15 und Sperrädern i o angetrieben, deren Drehung durch Kegelräder 17 auf die Welle 18 der Brechwalze 13 übertragen wird.
  • Gemäß der Erfindung sind für den Brennstoff zwei besondere Zuführungsrinnen i9 vorgesehen, welche bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 3 vom Tender zum Kohlentrichter d. der Lokomotivfeuerung führen. Diese Zuführrinnen enthalten einen den Brennstoff zerkleinernden Hauptkolben 2o mit auf einer Stange 22 befestigten Hilfsstößeln 21, «-elche zusammen mit dem Kolben 2o angetrieben werden und einen regelmäßigen Vorschub des Brennstoffes nach dein Trichter .4 herbeiführen. Anschläge 23 auf der Stange 22 gestatten die Regelung ihres Hubes. Die Kolben 2o werden von den Dampfkolben 7 mittels Lenkergetriebe 24, 25, 26, 27, deren Hebel 25 und 27 um Zapfen 28 und 29 schwingen, angetrieben. Jeder Kolben 20 ist ferner mit einem hin und her gehenden Gliede 30 versehen, durch welches der Brennstoff vom Tender vor den Kolben geleitet wird, und zwar so, daß dieses Glied die darüber ruhende Brennstoffschicht dauernd erschüttert und die Bildung eines Böschungsgewölbes verhindert. Durch die Rinnen i9 wird der Brennstoff auf Platten 31 geführt, welche an den Trichtern 4 befestigt sind, wobei kleine gelenkige Platten 32 nachgiebig zwischengeschaltet sind.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4. und 5 erfolgt der Antrieb durch eine Kurbelwelle 33 von einem beliebigen Motor aus mit Übersetzungsgetriebe 3.4. Pleuelstangen 35 übertragen die Bewegung unmittelbar auf die Speisekolben 3, ferner auf das Schlackenbrechwerk 13 durch eine Stange 36, Gesperre 39 und Kegelradgetriebe d.o, und schließlich mittels eines Schwinghebels 37 mit einstellbaren Anschlägen 43 auf eine Schlacken- und Aschenabführvorrichtung 38, deren Stößel 41 an einer Stange .f2 befestigt sind. Selbstverständlich kann an Stelle dieser Abführvorrichtung 38 auch jede andere Fördervorrichtung, z. B. Schnecke o. dgl., verwendet werden.
  • Die Zuführung der Luft erfolgt durch irgendein Gebläse unter Verwendung von Drosselvorrichtungen 5o, die in den Kammern 51 zwecks Regelung der Luftmenge eingebaut sind.
  • Beim Einbau der Unterschubfeuerung in Lokomotiven kann man vorteilhaft die Geschwindigkeit der Lokomotive selbst für die Lufteinführung benutzen, indem man trichterförmige Eintrittsmündungen für die Luft in der Fahrtrichtung anordnet, wodurch die Luft unter Druck gesetzt wird. Auch können noch Gebläse 53 angeordnet sein, die ihren Dampf, z. B. durch Rohr 54 (Abb. i), unrriittelbar vom Kessel oder von der Auspuffleitung der Zylinder erhalten.

Claims (3)

  1. PATRNT=ANsPRÜc33R: i. Unterschubfeuerung mit durch Luftdüsen getrennten Kohlenrinnen, in welchen Kohlenv erteilungsstößel arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdüsen (2) von den Seitenwangen der Feuerung nach der Mitte zu stufenförmig an Höhe abnehmen und in der Längsmitte des Rostes eine Aschen- und Schlackenrinne angebracht ist.
  2. 2. Unterschubfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen (12) des mittleren Schlackenkanals Luftdüsen besitzen, die mit Druckluft gespeist werden.
  3. 3. Unterschubfeuerung nach Ansprüchen i und 2 mit Speisekolben von verschiedenem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (3) von verschiedenem Querschnitt in bezug auf eine Kohlenrinne gleichen Querschnitt aufweisen, so daß die Kohlenverteilung längs einer Kohlenrinne eine gleichmäßige ist, die durch die einzelnen Rinnen zugeführte Kohlenmenge von der Seite des Rostes nach der Mitte zu abnimmt. 4.. Unterschubfeuerung nach Anspruch i mit an Hub abnehmenden Speisekolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (3) und ihre Hilfsstößel (5) von einem besonderen Dampfkolben (7) mittels eines in der Mitte gelagerten zweiarmigen Hebels (8) angetrieben werden, mit dein die Stangen der Kolben mit verstellbaren. Anschlägen zusammenarbeiten.
DER55177D 1921-02-25 1922-02-22 Unterschubfeuerung mit durch Luftduesen getrennten Kohlenrinnen Expired DE429795C (de)

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