DE429749C - Verfahren zur Herstellung von Schmelzzement, hydraulischen Zuschlaegen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schmelzzement, hydraulischen Zuschlaegen u. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F7/00—Threshing apparatus
- A01F7/02—Threshing apparatus with rotating tools
- A01F7/06—Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
ZJUNI1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 429749 -KLASSE 45 e GRUPPE
(Sch 69193 ΙΪΙ\45<*)
Dr. Felix Schlayer in Madrid. Achsialdresch- oder -Strohzerreißmaschine.
Zusatz zum Zusatzpatent 428920.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August 1923 ab. Das Hauptpatent 425191 hat angefangen am 14. September 1922.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Einrichtung zum Ändern der Behandlungsdauer
des Dresehgutes. Sie besteht? in der Anordnung einer oder mehrerer Drosselvorrichtungen
am Auslaufende der Maschine. Öffnet man die Drosselvorrichtungen, dann ist
die Saugwirkung an der Einlegeöffnung gering, und die Behandlung des Dreschgutes
dauert entsprechend lange. Werden sie j βίο doch geschlossen, dann erfolgt ein starkes
Ansaugen des einzulegenden. Getreides, das sich dabei mit großer Geschwindigkeit durch
die Maschine bewegt.
Der Ernndiungsgegenstand ist auf der Zeichnung
in den Abb. 1 und 2 in Seiten- und Hinteransicht beispielsweise dargestellt.
Die Drosselvorrichtungen bestehen aus drei Klappen 38, 39 und 40, welche den Gehäuseabschluß
am Auslaufende der Maschine bilden, ao Klappe 38 ist breit ausgebildet und dient als
Abdeckwand für die obere Hälfte der Auslauföffnung, während für die Abdeckung der unteren
Hälfte die, schmäleren Klappen 39, 40 vorgesehen sind.
Alle Klappen sind frei nach auswärts pendelnd aufgehängt, wobei ihre Rückfallbewegung
durch besondere Vorrichtungen begrenzt werden kann. Diese bestehen je aus einem mit
der zugehörigen Klappe in geeigneter Weise verbundenen Handhebel 381, 391, 401 und
einem Bogenstück 38*, 392, 4ο8, an dem der
Handhebel durch Zahngesperre oder Einsteckbolzen in der Weise feststellbar ist, daß die
Klappe wohl beliebig weit nach außen ausweichen, nicht aber über eine gegebenenfalls
festgelegte Offenstellung hinaus in die volle Schließlage zurückfallen kann.
Je nach der gewünschten Dauer der Behandlung des Dreschgutes werden nun die
Klappen eingestellt. Bei ganz geschlossenen
Klappen kann die von der Maschine angesaugte Luft im wesentlichen nur der Einlegeöffnung
entnommen werden. An dieser Stelle wird dann der Saugzug außerordentlich stark,
so daß das Getreide förmlich hereingerissen wird. Die großen Luftmengen bewirken auch,
daß das Dreschgut mit großer Geschwindigkeit die Maschine bis zum Auslaufende durchläuft.
Hier drängt es selbsttätig die Klappen in dem Maße zurück, als für sein Austreten
notwendig ist. Die mechanische Hemmung durch die Klappen beeinflußt natürlich den Aufenthalt in dem Endteil der Maschine,
was im Falle der Dresch- und Stroihzerreißmaschine mit Rücksicht auf wirksame Bearbeitung
durch die Zerreißvorrichtungen unter Umständen erwünscht ist.
Im umgekehrten Falle der Offenstellung der Klappen strömt die Luft in großen Men-
ao gen vom hinteren Ende in die Maschin/e, bewegt sich in dter Nähe der Welle fließend mehr
oder weniger weit bis zum Mittelteil der Maschine, wird dann durch die umlaufenden,
schraubenlinienförmig hintereiinandeTstehenden
«5 Arbeitskörper radial zur Gehäusewand abgelenkt und gelangt, rückwärts fließend, wieder
zur Auslauföffhung. Diese Strömung stört nun den von der EinlegeöfEnung kommenden Luftstrom,
der dadurch schwächer ausfällt und demgemäß das auch weniger kräftig hereingeholte
Getreide langsam nach dem hinteren Teil der Maschine befördert, wo infolge der großen Luftmengen jedoch eine Beschleunigung
einsetzt. Durch Anwendung von Zwischenstellungen oder öffnung lediglich eines
Teiles der Klappen kann man beliebige Zwischenstufen der Behandlungsdauer erreichen.
Statt Klappen lassen sich natürlich andere Drosselvorrichtungen, z. B. Schieber irgendwelcher
Art, verwenden. Auch kann es sich unter Umständen empfehlen, gegebenenfalls
einstellbare Federn 38s oder Gewichte 403 als Belastungsmittel für die Klappen zu benutzen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Klappen derart halbkreisringförmig
ausgebildet, daß sie eine mittlere öffnung freilassen. Es ist dadurch die Möglichkeit geschaffen,
daß ständig etwas Luft vom hinteren Ende in die Maschine eindringen kann. Es ergibt sich dann ein Regelungsfall, der zwischen
der Schließlage und der Offenstellung der Klappen liegt und gewöhnlichen Betriebs-Verhältnissen
entspricht. Eine besondere Regelung braucht somit nur dann vorgenommen zu werden, wenn abweichende Verhältnisse eine
Beschleunigung oder Verlangsamung der Behandlungsdauer notwendig machen.
Da die Klappen bei ihrer Schließlage nur das Dreschgiut heraustreten lassen, wird ohne
weiteres verständlich, daß es die Luftregelung nicht beeinflußt, wenn man das Dreschgut seitlich
aus der Maschine heraustreten läßt.
Claims (3)
1. Achsialdresch- oder -strohzerreißmaschine nach Patent 428920, dadurch
gekennzeichnet, daß sie am hinteren Ende mit einer oder mehreren Vorrichtungen versehen
ist, welche es ermöglichen, das Maschineninnere mit der Außenluft mehr oder weniger zu verbinden oder von dieser
abzuschließen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen, aus
selbsttätig nach außen ausweichenden Wänden mit willkürlich begrenzbarer Rückfallbewegung
bestehen.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie am hinteren Ende
mit einer das Maschineninnere dauernd mit der Außenluft verbindenden öffnung
versehen ist.
Abb. i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH74652D DE457398C (de) | 1922-09-13 | 1925-07-02 | Achsialdresch- oder -strohzerreissmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV17927D DE428920C (de) | 1922-09-13 | 1922-09-13 | Achsialdresch- oder -strohzerreissmaschine |
| DESC069193 | 1923-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429749C true DE429749C (de) | 1926-06-02 |
Family
ID=33546477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1924429749D Expired DE429749C (de) | 1922-09-13 | 1924-11-09 | Verfahren zur Herstellung von Schmelzzement, hydraulischen Zuschlaegen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429749C (de) |
-
1924
- 1924-11-09 DE DE1924429749D patent/DE429749C/de not_active Expired
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