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Teigwirkmasehine.
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die Riemenscheibe 9 in langsam drehende Bewegung versetzt wird. Durch diesen Antriebsmechanismus wird der Zellentrommel neben ihrer Rotationsbewegung auch eine rasche, oval kreisende Wirkbewegung erteilt, deren Geschwindigkeit durch die schnellaufende Antriebsscheibe 1 bedingt ist, während die Geschwindigkeit der Umlaufbewegung durch die Umdrehungszahl der Riemenscheibe 9 bestimmt ist. Die Zellentrommel wird von einem gleichachsigen Hohlzylinder 10 umschlossen, der in der Achsrichtung länger ist als die Trommel 8, so dass diese innerhalb desselben die Wirkbewegung ausführen kann.
Der Zylinder 10 ist auf der Welle 1 frei drehbar, mit der Hohlwelle 20 hingegen ist er verkeilt, so dass er die langsame Umlaufbewegung der Riemenscheibe 9 und der Zellentrommel 8 zwangläufig mitmacht.
Trommel 8 und Hohlzylinder 10 laufen also gleich schnell um, doch führt die Trommel 8 relativ zum Zylinder 10 die Wirkbewegung aus. Auf der Umfläche des Hohlzylinders 10 befinden sich gegenüber den Wirkzellen 21 Auswerföffnungen 10', welche mindestens so gross sind, dass die Zellen 21 während der Wirkbewegung nie von der Zylinderwandung überdeckt werden. Ein endloses über Walzen geführtes Tuch 11 schmiegt sich an den Hohlzylinder 10 an und wird von diesem in Umlauf versetzt. Es bedeckt, von der tiefstgelegenen Erzeugenden des Zylinders angefangen, ungefähr ein Drittel seines Umfanges und bildet einen Abschluss der Wirkzellen 21 nach aussen.
Dieser Abschluss kann auch durch am Hohlzylinder 10 angeordnete Schieber 12 aus Riffelblech erfolgen, welche durch Anschlagleisten 13 gesteuert, entlang einer bestimmten Umfangsstrecke die Auswerföffnungen M' abschliessen.
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und ein nachherige Einklemmen und Zerquetschen derselben zwischen Hohlzylinder (bzw. Trommel) und Tuch in wirkungsvoller Weise verhindert, indem selbst nicht gleich in eine Zelle gelangte Teigstücke durch die schnell kreisende Wirkbewegung der Trommel in die für sie bestimmten Wirkzellen geschüttelt werden. Durch die langsam umlaufende Bewegung im Sinne des eingezeichneten Pfeiles (Fig. 2) gelangen die gefüllten Zellen 21 an das Tuch 11 und werden durch dieses abgeschlossen.
Die Zellen 21 führen über dem Tuch 11, das sich mit dem Zylinder 10 mitbewegt, die oben beschriebene oval kreisende Bewegung aus, so dass die Teigstücke am Tuch 11 gewirkt werden. Diese Wirkbewegung, die also ein Kreisen der Zellen über je einer Stelle der Wirkfläche ist, hat zur Folge, dass selbst Teigstüeke, die anfänglich nicht ganz in der Zelle geborgen sind, sondern mit einem Teil über deren Rand hervonagen, durch die Wirkbewegung in die Zelle hineingezogen und zu einem runden Stück geformt werden, während bei dem bisher bekannten Maschinen derart den Rand überragende Teile des Teigstückes abgequetscht und zwischen Trommel und Tuch zerdrückt wurden.
Hiedurch kann mit der Maschine gemäss der Erfindung im wesentlich rascheren Tempo und, was besonders vorteilhaft ist, ganz ohne Ausschuss gearbeitet werden. An der Stelle, wo sich das Tuch vom Hohlzylinder 10 ablöst, ist der Wirkvorgang beendet und die fertiggewirkten runden Teigstücke bleiben auf dem Tuche liegen. Hiebei liegen sie mit dem durch den Wirkvorgang gebildeten Schluss nach unten und können so, wie sie sind, abgehoben und auf ein Backbrett aufgesetzt werden. Fast während der ganzen Bearbeitungszeit und besonders gegen Ende derselben ruht der Teig zufolge seines Gewichtes auf der Wirkfläche 11 auf, was für die richtige Formgebung äusserst wichtig ist.
Das allmähliche Abheben der Zelle 21 von der Wirkfläche während des letzten Teiles des Arbeitsvorganges ist ebenfalls vorteilhaft und bildet eine Nachahmung des Wirkens mit der hohlen Hand, wo auch gegen Ende des Wirkvorganges durch Anheben der Hand eine Vergrösserung des das Teigstück umfassenden Hohlraumes und dadurch eine vollendete Formgebung erzielt wird. Dieser Effekt kann noch wirkungsvoller gestaltet werden, wenn das Tuch im unteren Bereich durch keilförmige Leisten bereits vorzeitig vom Hohlzylinder allmählich abgehoben wird.
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1.
Teigwirkmaschine mit am Umfang einer Trommel angeordneten nach innen zu abgeschlossenen Wirkzellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (8) ausser der umlaufenden Drehbewegung auch die Wirkbewegung ausführt und ihr eine die Zellen (21) zeitweilig von aussen abdeckende Wirkfläche (11) zugeordnet ist, die in an sich bekannter Weise die Umlaufbewegung der Trommel (8) mitmacht.