DE429655C - Verfahren zur Herstellung praktisch eisenfreier Chromsulfatloesungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung praktisch eisenfreier Chromsulfatloesungen

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DE429655C
DE429655C DEST37130D DEST037130D DE429655C DE 429655 C DE429655 C DE 429655C DE ST37130 D DEST37130 D DE ST37130D DE ST037130 D DEST037130 D DE ST037130D DE 429655 C DE429655 C DE 429655C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium
    • C01G37/08Chromium sulfates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung praktisch eisenfreier Chromsulfatlösungen. Es ist bekannt, Auflösungen von Ferrochrom in Schwefelsäure gegebenenfalls nach teilweiser Abscheidung des darin enthaltenen Ferrosulfats durch Kristallisation zur Herstellung von Chromalaun zu benutzen, indem man der Auflösung Kaliumsulfat zusetzt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß große Mengen Eisensalze in Lösung sind, die kristallisationsverzögernd wirken, so daß man in der Zeiteinheit nur geringe Ausbeuten an kristallisiertem Chromalaun erhält. Anderseits besteht die Möglichkeit, Ferrochromlösungen dadurch auf Chromsulfat und Chromalaun zu verarbeiten, daß man das Chrom in bekannter Weise aus der Lösung durch kohlensauren Bart, kohlensauren Kalk oder Ätzkalk oder durch kohlensaure Alkalien zurAbscheidung von Chroino-xydhydrat bringt und dieses wieder in Schwefelsäure auflöst: Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die gesamte zur Auflösung des Ferrochi oms benötigte Säuremenge verlorengeht und zur Auflösung des Chromoxydhydrats wiederum neue Schwefelsäure verwandt werden muß.
  • Die Erfindung ist bestimmt, diese Nachteile zu beseitigen. Sie beruht auf der Erkenntnis, :laß man aus einer Lösung von Ferrochrom in Schwefelsäure ohne weiteres große Eisenmengen abscheiden und so eine praktisch eisenfreie Chromsulfatlösung erhalten kann, wenn man zu der Auflösung von Ferrochrom in Schwefelsäure sowohl Kaliumbichroniat als auch Schwefelsäure zusetzt und dieses Geinisch einige Zeit bei atmosphärischem oder höherem Druck kocht. Man trennt von dem abgeschiedenen Eisenniederschlag und kann die so erhaltene praktisch eisenfreie Chromsulfatlösung zur Herstellung anderer Chromoxydsalze, z. B. unter Zusatz von Alkalisulfaten in an sich bekannter Weise zur Gewinnung von Chromalaun benutzen. .
  • Bei einem älteren Verfahren zur Herstellung des Chromalauns wird ein Zusatz von Kaliumbichroinat, Schwefelsäure und schwefliger Säure zu dein Zwecke verwendet, aus diesen Zusätzen die violette Modifikation des Chromalauns zu bilden, der dazu dient, die Umwandlung der in der Lösung befindlichen grünen Modifikationen zu bewirken. Dazu wird das Bichroinat nur in solcher Menge zugesetzt, diese Wirkung zustande zu bringen; sie darf also nicht so groß sein, um die Oxydation des Ferrosalzes zu Ferrisalz zu bewirken.
  • Bei dem vorliegenden Verfahren wird aber (las Kaliumbichromat zugesetzt, um eine Oxv(lation zustande zu bringen, damit das gebildete Ferrisalz als unlösliches Eisensalz vor der Kristallisation zur Abscheidung gelangt. Ausführungsbeispiel. 5oo ccm einer praktisch neutralen Ferrochromlösung in Schwefelsäure, welche im Liter 139,67 g Cr203 und 74 g Fe203 enthält, werden mit 249 Kaliumbichromat und 4o g Schwefelsäure von 95 Prozent '% Stunde gelocht. Hierauf füllt man die Lösung in ein verbleites Druckgefäß und kocht 2 Stunden unter einem Druck von 7'12 bis 8 Attn. Man trennt nach dem Abkühlen vom Niederschlag und erhält so eine Lösung, welche in bekannter Weise auf Chromalaun verarbeitet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUclI: Verfahren zur Herstellung praktisch eisenfreier Chromsulfatlösungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung von Ferrochrom in Schwefelsäure sowohl mit Kaliumbichromat als auch mit freier Schwefelsäure versetzt und bei atmosphärischem oder höherem Druck gekocht wird, worauf der Lösung gegebenenfalls zwecks Gewinnung von Chromalaun in an sich bekannter Weise Alkalisulfate zugesetzt werden.
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