DE4292C - Hydraulische Stellvorrichtung für den Bodenstein an Mahlgängen - Google Patents

Hydraulische Stellvorrichtung für den Bodenstein an Mahlgängen

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DE4292C
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P. T. ELTING in Boston (V. St. v. A.)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

1878.
Klasse 50.
PETER TURNER ELTING in BOSTON (V. S. A.). ' Hydraulische Stellvorrichtung für den Bodenstein an Mahlgängen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1878 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Mechanismen zur Adjustirung des Bodensteines mittelst einer Flüssigkeit, welche, in geeigneten Gefäfsen enthalten, das Gewicht des Bodensteines aufnimmt.
Fig. ι der Zeichnung stellt die Seitenansicht eines Bodensteines mit der Stellvorrichtung dar.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach x-x, Fig. i, und
Fig. 3 ein Schnitt einer modificirten Form der Flüssigkeitsgefäfse.
In Fig. ι und 2 bezeichnet a die gebräuchlichen Adjustirungsschrauben, in starken Lägerständern b oder in einem starken Rahmen angebracht. Die Enden dieser Schrauben treten in Vertiefungen ein, welche sich in der unteren Seite der Adjustirungsplatte c befinden, die dreieckig oder von anderer passender Form sein kann. Die obere Seite der Adjustirungsplatte c ist mit den drei Flüssigkeitsgefafsen d d1 d'2 versehen, die Wasser oder eine andere geeignete incompressible Flüssigkeit enthalten. Diese Gefäfse können aus einem Stück mit der Platte c gegossen sein. Auf der Flüssigkeit liegt eine biegsame Scheibe e bezw. <?1 aus Leder, Kautschuk oder anderem passenden Material. Diese Scheiben werden mittelst ringförmiger Platten//1/2 und Bolzen festgehalten. Die Flüssigkeitsgefäfse können rund oder von anderer passender Gestalt sein. Auf den Lederoder Kautschiikscheiben ruhen die Platten gg'g'2. Diese tragen Stangen Ä/z'/i'2, welche geeignet geführt sind und an ihren oberen Enden den Bodenstein i von üblicher Construction tragen.
Die Spindel des Läufers ist in Fig. 1 weggelassen; sie kann von irgend einer gebräuchlichen Construction sein und auf irgend eine passende Art und Weise adjustirt werden.
Die Flüssigkeitsgefäfse dd1 d2 sind durch die Rohre k kx k2 verbunden mit je einem Manometer H1P, die den Druck angeben, der durch die Scheiben ggi g2 auf die Flüssigkeit in den Gefäfsen ausgeübt wird. Die durch die Manometer angezeigte Pressung hängt also von dem Drucke zwischen Läufer und Bodenstein ab, wenn diese auf das zu mahlende Korn einwirken. Die Rohre k kl kz sind unter einander verbunden durch Querrohre m m1 und Ventile oder Hähne η n1. Die Flüssigkeit kann in die Gefäfse d di d'2 mittelst eines Füllrohres (nicht in der Zeichnung angegeben), welches an jedem der Rohre k kl k* angebracht ist, gedrückt werden.
Beim Ingangsetzen wird die Platte c mittelst der Schrauben α adjustirt, die Platten gg'g2 auf die Gefäfse gesetzt, die Stangen auf die Scheiben und der Bodenstein auf die Enden der Stangen gebracht. Dann wird der Bodenstein adjustirt und die Spindel so genau als möglich auf irgend eine passende Weise vertical gestellt. Nachdem wird die Flüssigkeit in die Gefäfse unter genügendem Drucke (wobei die Ventile η η' geöffnet sind) eingeführt, um auf die darüber befindlichen Leder- etc. Scheiben zu wirken und sie zu veranlassen, die Platten gg'g* so weit zu heben, dafs sie von der Flüssigkeit getragen werden. Auf diese Weise wird der Bodenstein durch einen Flüssigkeitsboden von gleicher Dichte getragen. Sollte der Bodenstein nicht genau adjustirt sein, so kann man Gewichte an den geeigneten Stellen hinzufügen.
Anstatt der Scheiben e e'1 e2 können auch Kautschukbeutel p, wie in Fig. 3 gezeigt, in die Gefäfse gesetzt werden.
Die Scheiben gglg2 können sich auch genügend dicht an die Innenwände der Gefäfse d dl d'2 anschliefsen, wie bei einer Pumpe.
Diese Art und Weise, die Bodensteine zu unterstützen, soll ein gleichmäfsigeres Mahlen des Getreides und eine grofse Kraftersparnifs bewirken.
Die Gefäfse zum Halten der Flüssigkeit können auch von der Adjustirungsplatte c getrennt werden, wie in Fig. 3.
Die Manometer werden, wenn die Ventile η ηι offen sind, den Druck zwischen Bodenstein und Läufer zeigen und angeben, ob er gröfser oder geringer ist, als für die betreffende Arbeit nothwendig. Durch Schliefsen der Ventile η η' wird jedes der Manometer den Druck zwischen Bodenstein und Läufer bei oder nahe bei dem Gefäfse zeigen, mit welchem das Manometer in
Verbindung steht, wodurch der Müller sich jederzeit überzeugen kann, ob der Bodenstein waagerecht steht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Bodenstein und ein Flüssigkeitsträger, der so wirkt, wie im wesentlichen beschrieben wurde.
    Der Bodenstein und die Flüssigkeit haltenden Gefafse in Combination mit einer oder mehreren der beschriebenen und dargestellten weiteren Einrichtungen, wie die Platten g, Röhren, Adjustirungsplatten, Schrauben und Ventile, im wesentlichen wie beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4292D Hydraulische Stellvorrichtung für den Bodenstein an Mahlgängen Active DE4292C (de)

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