DE429209C - Schaftmaschine fuer Webstuehle mit teilweise gezahnten Kurbelraedern - Google Patents

Schaftmaschine fuer Webstuehle mit teilweise gezahnten Kurbelraedern

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DE429209C
DE429209C DEL61772D DEL0061772D DE429209C DE 429209 C DE429209 C DE 429209C DE L61772 D DEL61772 D DE L61772D DE L0061772 D DEL0061772 D DE L0061772D DE 429209 C DE429209 C DE 429209C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/12Dobbies employing toothed gearing instead of draw-knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Schaftmaschine für Webstühle mit teilweise gezahnten Kurbelrädern. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaftmaschine für Webstühle mit teilweise gezahnten Kurbelrädern, bei welcher die einzelnen Kurbelräder unter Vermittlung tön durch achsial verschiebbare Stehorgane mit ihnen kuppelbaren, teilweise gezahnten Treib rädern geschaltet werden. Hierbei hat sich jedoch der Nachteil ergeben, daß die in der Schaftmaschine auftretenden Zugwirkungen sich auf die Musterkarteneinrichtung übertragen und zu Störungen Veranlassung geben.
  • Um diesen übelstand zu vermeiden, sind die teilweise gezahnten Räder als Räder- oder Zahnsegmente ausgebildet, welche mit ihren achsialen Schnittflächen gruppenweise gleitbar auf den Paßflächen einer halben, sie umfassender, und mit ihnen auf gleiclie_ Achse sich drehenden Hohlwalze sitzen, entsprechend deren Umfläche die konkaven Umfangsstellen der Kurbelräder ausgebildet sind. Die Zahnsegmente sind hierbei von rinnen'örmigcn Seginenten umschlossen. welche die Kupplung und Entkupplung der die Schaltung der Kurbelräder in bekannter Weise vermittelnden Zahnsegmente bewirken.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht einer Schaftmaschine. von der Rückseite des Webstuhles aus ge,#chen, Abb. a ein lotrechter Schnitt hierzu und :ebb. ; die zugehörige Oberansicht.
  • Abb. ..11 zeigt die Oberansicht des teilweise gezahnten Rades und des zugehörigen Kurbelrades außer Eingriff und Abb. 5 dieselben in gleicher Ansicht in Eingriti. Abb. 6 stellt eine teilweise zur Abb. -2 gehörige Seitenansicht dar, und zwar von rechts nach links gesehen, zur Veranschaulichung der beiden Sätze von Kurbel- und Antriebsrädern.
  • Abb.7 zeigt eine Seitenansicht einer halbzylindrischen Hohlwalze nebst Antriebsrad und Abb.8 einen zugehörigen Schnitt.
  • Mit A sind die Seiten- oder Stirnwände der Schaftmaschine bezeichnet und mit B die Schafthebel. Letztere sitzen in der üblichen Weise auf der zentralen Achse Bi und sind wechselseitig durch ihre Verbindungsstange g an das Kurbelrad 2a und durch ihre Verbindungsstange f an das Kurbelrad 2 angelenkt. Diese zwei Reihen oder Gruppen von Kurbelrädern, 2, 2a sitzen an einer entsprechenden Anzahl von unabhängigen Tragarmcn 3,3a, von denen die ersteren durch die Querstangen 3b und 3c und die letzteren von Querstangen und 3e in Stellung gehalten werden. Der Antrieb der Kurbelräder 2, 2a erfolgt durch entsprechende Gruppen von teilweise gezahnten Rädern oder Zahnsegmenten q., 4.a, mit denen sie absatzweise in und außer Eingriff kommen.
  • Die den Zahnsegmenten q. und 4a erteilten Seitenverschiebungen werden durch die Heb-1 i o und i oa hervorgerufen, und zwar bewegt die Gruppe der Hebel io die Zahnsegmente :l. und die Gruppe der Hebel ioa die Zahnsegmente 4a mit Hilfe von radialen Vorsprüngen 12, 12a, welche in Schlitzen in, m' geführt sind, die sich in den Stirnflächen der Hebel io und ioa befinden und die Form einer gebrochenen Linie aufweisen.
  • Die Hebel io und ioa sitzen schwingbar auf der Querachse ioh, so daß sie durch die Musterkarten auf der Walze i i in bekannter Weise angehoben werden können. Die Kurbelräder 2 und 2- erhalten bei jedem Eingriff mit den Zahnsegmenten q. und ¢a eine halbe Umdrehung und führen so absatzweise ihre Kurbelzapfen, welche die Lenkstangen/ und g bewegen, jeweils von einer Seite ihrer Drehachse nach der gegenüberliegenden S°ite.
  • Wie aus Abb.2 ersichtlich ist, sitzt jedes dieser Kurbelräder 2 bzw. 2a nun an einem unabhängigen Träger 3 (vgl. Abb. 4. bis 6), während die Zahnsegmente 4., .1a frei gleitbar auf den Führachsen 5 bzw. 5a angeordnet sind, wobei die radialen Kanten bzw. Flächen a und b ihrer Radkränze sich auf die Längsflächen von je einer halben Hohlwalze 6, 6a verschieben, die sich von der einen Maschinenseite bis zur anderen erstreckt. Jede halbe Hohlwalze 6 bzw. 6a (s. Abb. 7 und 8) besitzt an den äußeren Enden einen Flansch von vollem Durchmesser nebst Zapfen 7 und 7a, welche Bohrungen für die Achse 5 bzw. 5a aufweisen und in den Stirnwänden A gelagert sind. Auf dem Zapfen 7 ist ein Antriebsrad 8 befestigt bzw. mit ihm aus einem Stück hergestellt, so daß bei Drehung dieses Rades 8 um die Achse 5 die Hohlwalze nebst den Triebrädern ¢ mitgenommen wird, da sich deren Schnittflächen bei a und b ständig berühr; n. Dieses schließt aber nicht aus, daß die Zahnsegmente auf der Hohlwalze 6, 6,1 bzw. der Achse 5, 5a eine achsiale Verschiebung erlangen können; denn die letzteren sind fest im Maschinengestell angeordnet und dienen lediglich als Trag- und Führstangen für die Treibräder ¢ und .l". die ihren Antrieb ausschließlich durch die halben Hohlwalzen 6 und 6a erlangen.
  • Gemäß Abb. 9 und i o werden ferner die Zähne eines jeden Zahnsegmentes ¢ bzw. .1g von einem segmentartigen Stellorgan 9 von U-förmigem Querschnitt so umfaßt, daß sich ersteres wohl frei in der Rille drehen kann, dagegen bei einer Seitenverschiebung des Stellorgans 9 durch den -zugehörigen, von der Musterkarte ii aus bewegten Hebel io oder ioa achsial entlang der Hohlwalze 6 oder 6a bewegt wird, um z. B. in die Bewegungsebene des Kurbelrades 2 bzw. 2a zu kommen und d;eses in Umdrehung zu versetzen (s. Abb. 3).
  • Damit die Stellorgane 9, 9a mit den Zahnserrnenten 4, 4a in Eingriff sind, ohne daß ihre Innenflächen die Umflächen der Radhähne berühren, gleichzeitig aber auch stets der Eingriff mit den Hebeln io und ioa gewahrt bleibt, sind sie gleitbar auf ihren Trag- und Führstangen 1215 und i 2c bzw. 12d und 12(» angeordnet, die sich quer über die Maschine erstrecken und in den Seitenwänden A befestigt sind. Die Kurbelräder 2 und 2a sind durch Verbindungsstangen Fund g an ihre zugehörigen Schafthebel B angeschlossen, wobei diese Stangen, wie üblich, abwechselnde Stellungen einnehmen (s. Abb.3).
  • Jedes Zahnsegment ¢, q.a besitzt einen seitlichen Flansch h (Abb. 4. und i o) von gleichem halbkreisförmigem Umfange, so daß die radialen Schnittflächen a und b glatt auf der halben Hohlwalze 6 oder 6a aufruhen (s. Abb. 2). Bei seitlicher Verschiebung des Zahnsegmentes q. aus der Eingriffsstellung mit dem Kurbelrad 2 gemäß Abb. 5 in die Ausschaltstellung nach Abb, q. liegt der konkave Teil k des Umfanges des Kurbelrades an der Hohlwalze 6 bzw. 6a an und läßt eine freie Drehung der letzteren und des seitlichen Flansches k zu, ohne daß das Zahnsegment 4,4' eine Bewegung auf das zugehörige Kurbelrad 2, 2a überträgt, welches hierbei in seiner gesicherten Stellung verbleibt.
  • Zufolge der Ausgestaltung des Stellorgans 9 wird das von ihm umfaßte Zahnsegment q., ¢a achsial frei und ohne jede Störung verschoben, wobei auch keinerlei Druck- oder Reibwirkungen zwischen den konkaven Teilen k des Kurbelrades 2 bzw. 2,1 und dem Zahnsegment bzw. 4a auftreten, die zu Störungen der Musterkarteneinrichtung i i Veranlassung geben könnten. Hierdurch vermag letztere vollkommen frei und mit größter Genauigkeit zu wirken.

Claims (2)

  1. PATENT-AI"SPRÜcHE: i. Schaftmaschine für Webstühle mit teilweise -zahnten Kurbelrädern und die Schaltung derselben vermittelnden Zahnsegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnsegmente (4, .1a) mit ihren achsialen Schnittflächen gruppenweise gleitbar auf den Paßflächen einer halben, sie umfassenden und mit ihnen auf gleicher Achse sich. drehenden Hohlwalze (6-,6,7) sitzen, entsprechend deren Umfläche die konkaven Umfangsteile (I0) der Kurbelräder (2, 2a) ausgebildet sind, um störungsfreie Schaltungen zu ermöglichen.
  2. 2. Schaftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellorgane für die Zahnsegmente von rinnenförmigen, ihre Zähne umfassenden Segmenten (9, 9a) gebildet werden, welche auf zur Achse der Zahnsegmente parallelen Querstangen (i 2l' bis i 2v) des Maschinengestells verschiebbar sitzen und auf ihrem Umfange radiale Vorsprünge (12, 12«) zwecks achsialer Verschiebung tragen.
DEL61772D Schaftmaschine fuer Webstuehle mit teilweise gezahnten Kurbelraedern Expired DE429209C (de)

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