DE709347C - Einrichtung zum gleichzeitigen Schaltrichtungswechsel fuer saemtliche Gesperre eines Schaltwerksgetriebes - Google Patents

Einrichtung zum gleichzeitigen Schaltrichtungswechsel fuer saemtliche Gesperre eines Schaltwerksgetriebes

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DE709347C
DE709347C DEO23061D DEO0023061D DE709347C DE 709347 C DE709347 C DE 709347C DE O23061 D DEO23061 D DE O23061D DE O0023061 D DEO0023061 D DE O0023061D DE 709347 C DE709347 C DE 709347C
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DE
Germany
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adjusting
switching
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cages
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Expired
Application number
DEO23061D
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English (en)
Inventor
Albert Obermoser
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Einrichtung zum gleichzeitigen Schaltrichtungswechsel für sämtliche Gesperre eines Schaltwerksgetriebes Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gleichzeitigen Schaltrichtungswechsel für sämtliche Gesperre eines mit bekannten, doppelseitig wirkenden Klemmrollenschaltwerken ausgerüsteten Schaltwerksgetriebes, wobei die Rollen entweder durch Federn in einer nichtschaltenden o-Stellung gehalten oder durch Stege ihrer unter Tangentialkraftwirkung weiterer Federn stehenden Käfige entsprechend dem beabsichtigten Drehsinn an die- Klemmflächen gedrückt werden.
  • Man hat schon Einrichtungen geschaffen, mittels welcher ein Schaltrichtungswechsel für mehrere gleichachsig hintereinander angeordnete Schaltwerke gemeinsam erfolgen kann, wobei die Umschaltung durch eine federnd übertragene Teildrehung der Klemmrollenkäfige erfolgt. Dabei wird diese Teildrehung durch eine besondere Stellvorrichtung bewirkt, welche an vorstehende Zapfen der Käfige angreift.
  • Der Hauptnachteil dieser bekannten Einrichtung besteht darin, daß sie für Getriebe unbrauchbar ist, bei denen aus irgendwelchen Gründen konstruktiver Art oder des Platzbedarfes die Schaltwerke radial um die Hauptachse gruppiert werden müssen.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung sind die Klemmrollenschaltwerke abweichend von obengenannter Schaltrichtungswechselanlage gleichmäßig im Kreis um die gleichachsigen An- und Abtriebswellen angeordnet. Das Hauptmittel für die Verstellung ist hier eine sämtlichen Schaltwerken gemeinsame, axial zu bewegende Scheibe, welche längs einer Achsbohrung gleitende Druckstangen verschiebt. Diese Lösung hat den Fehler großer Kompliziertheit, (da sie viele Zwischenglieder für die Weitergabe der Verstellbewegung benötigt. Die betreffende Druck-Schrift lädt auch nicht erkennen, in welcher. Weise die genannten Druckstangen die Uni-Schaltung der Gesperre selbst bewirken.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung dieser Art, geeignet für Getriebe, deren Schaltwerke im Kreise um die Hauptachse angeordnet sind, wobei die erwähnten Nachteile vermieden werden. Die Bewegung der Verstellscheibe ist eine reine Drehbewegung, welche auf Ansätze der Klemmrollenkäfige übertragen wird. Besonders vorteilhaft gestaltet sich diese Anordnung dadurch, daß auf der Verstellschraube zwischen je zwei Schaltwerken eine Feder befestigt wird. die mit einem freien Ende bei Drehung der Verstellscheibe je einen Verstellzapfen der Schaltwerkkäfige verschiebt. Zweckmäßig bestehen diese Federn aus V-förmig gebogenen Drähten, deren Schenkel zwischen zwei Anschlägen der Verstellscheibe ruhen und von denen bei Drehung der letzteren der eine Schenkel durch Abheben auf den Käfigzapfen eines Schaltwerkes wirksam wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Umschalteinrichtung gemäß der Erfindung ist in schematischer Form in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt ein Getriebe finit fünf Schaltwerken in teilweisem Längsschnitt, Fig.2 längs eines Schnittes nach Linie D-D der Fig. i die Nullstellung der einzelnen Schaltwerke.
  • Fig. 3 in gleicher Darstellung eine der beiden Schaltstellungen.
  • Mit i sind beliebig angetriebene Wellen bezeichnet, von welchen Kehrdrehbewegungen in der einen oder anderen Richtung auf die Zahnräder 2 übertragen werden sollen. Die Übertragung erfolgt in bekannter Weise mit Hilfe von Klemmrollen, welche in geeigneten Nuten verschoben werden können und durch Federn selbsttätig in ihrer Mittellage gehalten werden, in welcher bei keiner der beiden Drehrichtungen eine Sperrwirkung eintritt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel sind fünf derartige Schaltwerke um eine gemeinsame Welle 12 angeordnet und in einem gemein-Samen Gehäuse 13 zusammengebaut. Zur Verstellung dient hierbei folgende Einrichtung: Die Verstellzapfen i i der einzelnen Schaltwerkkäfige greifen mit ihren Enden in eine Nut I4 einer konzentrisch und lose auf der Welle i z sitzenden Scheibe 15 ein, derart, daß diese gegenüber den Zapfen i i verdreht werden kann. Auf der Verstellscheibe 15 sind V-förmig gestaltete Federpaare 16 befestigt, die aus entsprechend gebogenen Mähten bestehen und deren Schenkel sich im Ruhezustand (Vgl. Fig. ?) mit gleichmäßiger Spannung gegen Anschläge i j der Verstellscheibe i.5 anlegen. Wird diese mit Hilfe einer an ihr angreifenden Zugstange 18 oder eines Hebels o. dgl. verdreht, so legen sich die Federn mit je einem Schenkel gegen die Verstellzapfen i i, verdrehen dadurch die einzelnen Schaltwerkskäfige und halten diese federnd in der neuen Lage fest, wodurch die Sperrung der Klemmrollen in der gewünschten Drehrichtung bewirkt wird. Durch Bewegung des Stellgliedes 18 in der entgegengesetzten Richtung wird die andere Drehrichtung eingeschaltet, so daß man an der Arbeitswelle den einen oder anderen Drehsinn erzielen kann, ohne daß hierzu besondere Hilfseinrichtungen oder eine Umpolung des Antriebsmotors erforderlich sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum gleichzeitigen Schaltrichtungswechsel für sämtliche doppelseitig wirkenden Klemmrollenschaltwerke eines Schaltwerksgetriebes durch eine kleine Teildrehung, welche federnd auf Ansätze von Klemmrollenkäfigen übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Teildrehung aller Klemmrollenkäfige durch eine Drehung der an sich bekannten, zentral zu mehreren um die Getriebehauptachse gleichmäßig im Kreise verteilten Schaltwerken angeordneten Verstellscheibe bewirkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Verstellscheibe zwischen je zwei Schaltwerken eine Feder befestigt ist, deren jede finit einem freien Ende bei Drehung der Verstellscheibe je einen Verstellzapfen der Schaltwerkskäfige verschiebt.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn V-förmig gebogene Drähte sind, deren Schenkel zwischen zwei Anschlägen der Verstellscheibe ruhen, von denen bei Drehung der Verstellscheibe der eine Schenkel durch Abheben auf den Käfigzapfen eines Schaltwerkes wirksam wird.
DEO23061D 1937-07-06 1937-07-06 Einrichtung zum gleichzeitigen Schaltrichtungswechsel fuer saemtliche Gesperre eines Schaltwerksgetriebes Expired DE709347C (de)

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