DE429151C - Hochdruckdampfkessel, Hochdruckbehaelter o. dgl. - Google Patents

Hochdruckdampfkessel, Hochdruckbehaelter o. dgl.

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DE429151C
DE429151C DET28464D DET0028464D DE429151C DE 429151 C DE429151 C DE 429151C DE T28464 D DET28464 D DE T28464D DE T0028464 D DET0028464 D DE T0028464D DE 429151 C DE429151 C DE 429151C
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DE
Germany
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high pressure
manhole
cover
outer cover
container
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DET28464D
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ABTEILUNG MUELHEIMER STAHL und
GEWERKSCHAFT
Thyssen AG
Original Assignee
ABTEILUNG MUELHEIMER STAHL und
GEWERKSCHAFT
August Thyssen Huette AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/22Drums; Headers; Accessories therefor
    • F22B37/221Covers for drums, collectors, manholes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Hochdruckdampfkessel, Hochdruckbehälter o. dgl. Es ist schon vorgeschlagen worden, bei mit verstärktem Mannlochrande ausgerüsteten Kessel- und Druckbehältern für besonders hohe Drucke einen Doppeldeckel zu verwenden und dabei Innendeckel und Außendeckel unmittelbar miteinander zu verbinden, wobei aber der Innendeckel die eigentliche Abdichtung übernehmen sollte. Es ergibt sich hierbei aber die Gefahr, daß jede Beschädigung oder Lockerung der Befestigungsmittel des einen Deckels auch eine Beschädigung oder Lockerung der Befestigungsmittel des anderen Deckels bedeutet. Es kann also hier nicht der eine Deckel als Sicherung für den anderen Deckel dienen. Dazu kommt noch, daß jede durch mechanische Beanspruchung verursachte Verschiebung des einen Deckels sich auch dem anderen Deckel mitteilen muß, weil beide eben starr miteinander verschraubt sind. Demgegenüber geht der Erfindungsgedanke grundsätzlich davon aus, zwei völlig voneinander verschiedene Befestigungsmittel für zwei sich gegenseitig in ihren Aufgaben unterstützende, aber an sich selbständige Deckel anzuwenden. Hierdurch ergibt sich die Wirkung, daß der Innendeckel auch noch nach völligem Verlust oder LTnbrauchbarwerden des Außendeckels an seiner Stelle verbleibt und abdichtet und bei et-#v avorhandener, einigermaßen genügender Abdichtung sogar noch eine Fortführung des Betriebes mit dem betreffenden Kessel eine gewisse Zeitlang gestattet, mindestens aber eine plötzliche Druckentlastung und die Explosion des Kessels verhütet. Dabei besitzt die neue Bauart noch den Vorteil, daß durch ein Hinausverlegen der Dichtungsfläche aus dem Behälterinnern die Möglichkeit ständiger Aufsicht der Dichtung und leichter Bearbeitung ihrer Teile gewährleistet ist.
  • Erfindungsgemäß wird nun Hochdruckbehältern ein betriebssicherer und zugleich mit möglichst einfachen Mitteln herzustellender Mannlochverschluß dadurch gegeben, daß der ' Mannlochabschluß durch einen außenliegenden, dicht schließenden Deckel erfolgt, während ein zweiter Verschluß des Mannloches durch einen innenliegenden Deckel gebildet wird, und zwar derart, daß Außendeckel und Innendeckel voneinander unabhängige Befestigungsmittel besitzen. Dabei erfolgt die Befestigung des Außendeckels durch in das Fleisch der Mannlochrandverstärkung eingreifende Schrauben, Bolzen oder ihnen entsprechende Befestigungsmittel, während der Innendeckel mittels besonderer, zwischen beiden Deckeln im Mannlochmunde liegender Bügel gehalten wird. Diese Art der Befestigung schafft unter Vermeidung irgendwelcher vom Behälterinhalt bespülten Durchbrechungen des Deckels eine auch bei den höchsten Drücken und bei höheren Temperaturen dichten Behälterabschluß. Dabei ermöglicht der große Umfang des Bolzenkranzes die Anbringung einer vielfachen Schraubenzahl gegenüber solchen Deckeln, deren Bolzen in den Bügel eingreifen, und deren Zahl durch die Querschnittgröße des annlochs begrenzt ist. Ferner liegen die 2 Dichtungsflächen des Deckels für die erste Bearbeitung und ihre spätere Beaufsichtigung leicht zugänglich und können auch jederzeit gut nachgearbeitet werden. Deckel und Mannlochöffnung können sogar die günstigste kreisrunde Form erhalten. Trotz etwaigen Verlustes des Außendeckels kann dann ein Unglücksfall durch plötzliche Druckentlastung nicht eintreten, weil lediglich geringe Dampfmengen langsam aus dem Kessel austreten können. Die Gefahr, daß sich nach Verlust des Außendeckels gefährliche Dampfstrahlen bilden können, läßt sich erfindungsgemäß noch dadurch verringern, daß man die zwischen Innendeckel und Außendeckel angeordneten, den Innendeckel haltenden Bügel als Scheibe ausbildet, die dem hinter sie tretenden Dampf einen größeren, gleichmäßig verteilten Austrittsquerschnitt (Löcher, Randausschnitte o. dgl.) bietet. Richtung und Form der durch diese Löcher ausströmenden Dampfstrahlen kann durch entsprechende Formgebung und Anordnung dieser Löcher und Ausschnitte bestimmt werden.
  • Auf der Zeichnung. sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. So zeigt Abb. i das Mannlochende eines Druckbehälters, bei dem das Mannloch kreisrunde Form besitzt und durch einen Außendeckel a abgeschlossen .ist. Die Befestigungsmittel des Deckels a, die Stiftschrauben b, die bei dieser Anordnung in großer Zahl angewandt werden können, greifen in das Fleisch des verdickten Mannlochrandes c, der seine Gestalt zweckmäßig bereits bei Herstellung des Behälters erhalten hat. Ferner ist noch ein mindestens grob abdichtender Innendeckel d vorgesehen, dessen Befestigung durch einen zweckmäßig im Mannlochmunde zwischen Innen- und Außendeckel liegenden Bügel, Riegel o. dgl. e erfolgt; dieser kann durch Schraubenbolzen f mit dem Innendeckel verbunden sein, stützt sich gegen einen Bund g im Mannlochmunde oder geeignete Aussparungen und kann als gelochte Scheibe ausgebildet sein. Der kreisrunde Innendeckel d der Abb. i kann beispielsweise durch eine ohnehin etwa noch vorhandene größere Kesselöffnung in das Kesselinnere eingeführt werden oder aber kurz vor der endgültigen Fertigstellung der vielfach aus mehreren Schüssen zusammengesetzten Kessel eingelegt sein. Auch wenn man den zum Abschluß der kreisrunden Öffnung dienenden Innendeckel d seitlich gerade so weit abflacht, daß er durch die Öffnung noch eben hindurchgeführt werden kann, wird die erwähnte Sicherung des Kessels gegen plötzliche Entspannung bei Verlust des Außendeckels a. erreicht, trotzdem dann die Dichtung des Innendeckels nur mangelhaft ist. Es läßt sich aber bei einer solchen Ausführungsform des Innendeckels d auch ein völliges Abdichten des Mannloches durch ihn erreichen, wenn man den Bund g, gegen den sich die Platte e stützt, an zwei Stellen entsprechend der Deckelstärke ausschneidet und dann beim Anlegen des Innendeckels diesen die erwähnten Ausschnitte mit überdecken läßt. Das Mannloch der Ausführungsform nach Abb. 2 ist oval; entsprechend sind auch Außendeckel und Innendeckel ausgebildet.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Hochdruckdampfkessel, Hochdruckbehälter o. dgl. mit bei der Herstellung des Behälters aus dem Behälterwandungsstoff gebildeter Verstärkung des 'Mannlochrandes utid einem aus Innen- und Außendeckel bestehenden Mannlochverschluß, dessen eigentliche Dichtungseinrichtungen (Sitzflächen, Dichtungsfugen, Dichtungsscheiben o. dgl.) zwischen Außendeckel und Mannlochrand angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Außendeckel (a) und Innendeckel (d) voneinander unabhängige Befestigungsmittel (b bzw. f) besitzen, indem die Befestigung des Außendeckels durch in das Fleisch der Mannlochrandverstärkung eingreifende Schrauben o. dgl. erfolgt, während der Innendeckel mittels besonderer, zwischen Innen-und Außendeckel im Mannlochmunde liegender Bügel (e) gehalten wird.
  2. 2. Hochdruckbehälter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Innen- (d) und Außendeckel (d) liegende, den Innendeckel in seiner Lage sichernde Bügel (e) als durchbrochene Scheibe ausgebildet ist.
DET28464D 1924-02-02 1924-02-02 Hochdruckdampfkessel, Hochdruckbehaelter o. dgl. Expired DE429151C (de)

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DE (1) DE429151C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2919048A (en) * 1957-01-07 1959-12-29 Babcock & Wilcox Co Pressure vessel flange with antirotation rings

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2919048A (en) * 1957-01-07 1959-12-29 Babcock & Wilcox Co Pressure vessel flange with antirotation rings

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