DE428855C - Prismenreflektor, insbesondere fuer Sturmlaternen - Google Patents

Prismenreflektor, insbesondere fuer Sturmlaternen

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DE428855C
DE428855C DEG63980D DEG0063980D DE428855C DE 428855 C DE428855 C DE 428855C DE G63980 D DEG63980 D DE G63980D DE G0063980 D DEG0063980 D DE G0063980D DE 428855 C DE428855 C DE 428855C
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Guss und Tafelglashuetten A G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description

  • . Prismenreflektor, insbesondere für Sturmlaternen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Reflektor für Sturmlaternen, Schutzgläser o. d-1. Das Neue besteht darin, daß die den Reflektor bildenden Prismen gegenüber der Lichtquelle derart angeordnet sind, daß die von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen von den oberen Pristnenflächen total reflektiert werden. Die unteren Prismenflächen sind hierbei derartig angeordnet, daß die total reflektierten Strahlen beim Durchgang durch die unteren Prismenflächen keine ungünstigen Ablenkungen erfahren und außerdem die von der Lichtquelle kommenden Strahlen im Gegensatz zu den total reflektierten Strahlen niemals auf die unteren Prismenflächen auftreffen können.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die von der Lichtquelle kommenden, nach oben gehenden Strahlen in ihrer -Gesamtheit unter Ausnutzun< der tetaleil Reflexion nach der Seite oder nach unten abgelenkt «-erden.
  • Auf beiliegender Zeichnung ist ein Reflektor für eine Sturmlaterne in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. i in einer Ansicht teilweise im Schnitt; Abb. 2 zeigt eine schematische Darstellung der von einer Lichtquelle kommenden und von den Prismen reflektierten bzw. abgelenkten Strahlen.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, ist a der mit einzelnen Prismen versehene Reflektor für eine Sturmlaterne. Die Prismen b sind hier= bei derartig angeordnet, daß die von der Lichtquelle c kommenden Lichtstrahlen von der nach oben gehenden Richtung abgelenkt und nach der Seite oder nach unten unter Ausnutzung der totalen Refl,xion abgelenkt werden. Um dieses zu erreichen, sind, wie aus Abb. 2 ersichtlich, die oberen Prismenflächen d derartig geneigt angeordnet, daß unter Berücksichtigung der Ausdehnung der Flamme jedes, das einem bestimmten Prisma zugeordnete Strahlenbündel in seiner Gesamtheit total reflektiert und nach der Seite oder nach unten abgelenkt wird. Die untere Prismenfläche ist dagegen derartig angeordnet, claß einerseits die von der oberen Pristnenfläche total reflektierenden Strahlen keine imgünstige Ablenkung beim Hindurchgang durch die unteren Prismenflächen erfahren und andererseits die von der Lichtquelle kommenden Strahlen im Gegensatz zu den total reflektierten auf diese Prismenflächen nicht aufzutreffen vermögen.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß zwischen zwei aufeinanderfolgenden Prismen, auch unter Berücksichtigung der Ausdehnung der Flamme, es keinen einzigen Strahl gibt, der nicht von seiner nach oben gehenden Richtung nach unten abgelenkt würde, so daß also die Lichtstrahlen in ihrer Gesamtheit in der gewünschten Richtung unter Ausnutzung der totalen Reflexion abgelenkt werden.
  • Der Neigungswinkel der oberen und unteren Prismenflächen kann wie folgt bestimmt werden Wie aus Abb.2 (die Pristnenflächen sind der Deutlichkeit wegen stark vergrößert gezeichnet) ersichtlich ist, wird ein beliebiger Lichtstrahl x der Lichtquelle c beim Auftreffen auf die innere Wand des Reflektors in der Richtung x' abgelenkt und erreicht dabei die obere Prismenfläche c1 unter dem Einfallswinkel a, dessen Größe außer von der Richtung x' bzw. x noch von der Neigung der Prismenfläche d abhängt. Zählt man nun die Neigung der Fläche c1 so, daß der Winkel a gleich oder größer als der Grenzwinkel der Totalreflexion wird, so wird der Strahl x' in der Richtung _i" total reflektiert und nach der Seite oder nach unten abgelenkt.
  • Da aber vom gleichen Punkt der Lichtquelle und ebenso von allen anderen Punkten der Lichtquelle, wodurch dann also die Ausdehnung der Lichtquelle berücksichtigt wird, auch andere Strahlen die Pristnenfläche (i zu treffen vermögen, so ergibt sich, daß ein ganzes Strahlenbündel an die Prismenfläche d gelangt.
  • Unter Berücksichtigung des oben Gesagten können die Grenzen des für eine bestimmte Prismenfläche d in Frage kommenden Strahlenbündels bestimmt werden und außerdem derjenige Lichtstrahl ausfindig gemacht werden, der unter dem kleinsten Einfallswinkel die Prismenfläche d trifft. Wählt man dann die Neigung der betreffenden Prismenfläche (f so, daß dieser kleinste Einfallswinkel gleich oder größer als der Grenzwinkel der Totalreflexion wird, so werden alle Strahlen des in Frage kommenden Strahlenbündels total reflektiert und nach der Seite oder unten abgelenkt.
  • Für die Neigung der unteren Prismenfläche sind folgende Überlegungen maßgebend: Wie in Abb. 2 der Verlauf des Strahles v zeigt, kann der Fall eintreten, daß von der Lichtquelle ein Lichtstrahl eine untere Prismenfläche e so flach trifft, daß eine Totalreflexion nach oben stattfindet (y"). Dieser Fall wird vermieden, wenn man, wieder unter Berücksichtigung der Ausdehnung der Lichtquelle, aus dem in Frage kommenden Strahlenbündel denjenigen Lichtstrahl aussucht, dessen Richtung y' mit der Horizontalen den kleinsten Winkel einschließt, und dann die \Teigung der Fläche e so wählt, daß sie mindestens parallel y', wie es in :ebb. 2 für den Strahl a' der Fall ist, oder noch weniger gegen die Horizontale geneigt verläuft. Bei der Wahl dieser Neigung ist dann noch zu beachten, daß die von den oberen Prismenflächen total reflektierten Strahlen an den unteren Pristnenflächen nicht nochmals (und zwar nach oben) total reflektiert werden.
  • Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß alle von der Lichtquelle, auch unter Berücksichtigung ihrer Ausdehnung, kommenden Strahlen von ihrer ursprünglichen Richtung nach der Seite oder nach unten abgelenkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pristnenreflektor, insbesondere für Sturmlaternen, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Prismenflächen unter einem Neigungswinkel derartig angeordnet sind, daß alle von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen von den oberen Prismenflächen unter Ausnutzung der totalen Reflexion - nach der Seite oder nach unten abgelenkt werden und die unteren Prismenflächen hierbei derart angeordnet sind, daß die von den oberen Prismenflächen reflektierten Strahlen einerseits beim Hindurchgang durch die unteren Prismenflächen nicht ungünstig beeinflußt werden und andererseits die von der Lichtquelle kommenden Strahlen im Gegensatz zu den total reflektierten Strahlen nicht auf die unteren Prismenflächen auftreffen können.
DEG63980D 1925-04-07 1925-04-07 Prismenreflektor, insbesondere fuer Sturmlaternen Expired DE428855C (de)

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