DE99681C - - Google Patents
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- DE99681C DE99681C DENDAT99681D DE99681DA DE99681C DE 99681 C DE99681 C DE 99681C DE NDAT99681 D DENDAT99681 D DE NDAT99681D DE 99681D A DE99681D A DE 99681DA DE 99681 C DE99681 C DE 99681C
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- DE
- Germany
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- light
- rays
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- skylight
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- 239000011449 brick Substances 0.000 claims description 8
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S11/00—Non-electric lighting devices or systems using daylight
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher hat man bei dem Bau von Oberlichtglasplatten nur die Lichtstrahlen in Betracht
gezogen, die im Wesentlichen senkrecht auf die .Lichtauffangfläche fallen. Gemä'fs dieser
Erfindung wird nun die Oberlichtplatte oder der Oberlichtziegel so gebaut, dafs auch die
Lichtstrahlen in den. zu erhellenden Raum geworfen werden, welche die Lichtauffangfläche
schief treffen und welche bei Anwendung der gewöhnlichen Oberlichtglasplatten verloren sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι eine Seitenansicht zweier gemä'fs dieser Erfindung gebauter Ziegel.
Fig. 2 ist eine Oberansicht eines solchen Ziegels und
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Der dargestellte Oberlichtziegel besteht aus einem plattenartigen Theile A mit der Lichtauffangfläche
A1 und einem nach unten vorspringenden Prisma B. Das Prisma B hat
eine reflectirende Fläche J51, eine strahlenbrechende Fläche B'2 und zwei geneigte Seitenflächen
C, deren Neigung so gewählt ist, dafs das Prisma an dem unteren Ende breiter ist
als am oberen Ende. In der Zeichnung sind die Seiten C mit einer Anzahl von Rippen —
secundären Prismen — versehen, die im Wesentlichen parallele Flächen haben; jedoch
können diese Seiten auch glatt sein oder eine andere geeignete Gestalt oder Form haben,
wenn sie nur der einzigen Bedingung genügen, dafs sie die schiefen Lichtstrahlen zu reflectiren
vermögen.
In den Fig. 2 und 3 sind bei E einige der Lichtstrahlen angedeutet, die die Lichtauffangfläche
schief treffen. Diese schiefen Strahlen sind in einer senkrechten Ebene zu denken,
die parallel der Vorderseite des Gebäudes ist; daher erscheinen diese Strahlen E in Fig. 1
als senkrechte Strahlen.
Die Wirkung der neuen Oberlichtziegel ist folgende:
W7enn die Lichtstrahlen, die die Lichtauffangfläche
A1 der Oberlichtziegel treffen, im Wesentlichen senkrecht zu dieser Fläche sind,
so werden sie von der reflectirenden Fläche B1 reflectirt und beim Austritt aus der Fläche B2
in der gewöhnlichen Weise gebrochen. Wenn dagegen die schiefen Strahlen, z. B. E, auf die
Lichtauffangfläche der Oberlichtziegel treffen, dann werden sie bei ihrem Eintritt in die
Glasmasse gebrochen, gegen die Seitenfläche C gerichtet und von dieser nach innen reflectirt,
wobei ihre Richtung so geändert wird, dafs sie in mehr senkrechter Richtung auf die
reflectirende Fläche B1 treffen. Von dieser Fläche werden die Lichtstrahlen dann nach
der Fläche B'2 hinreflectirt, aus der sie unter Brechung austreten, um nach dem Punkt zu
gehen, wo das Licht gebraucht wird. Auf diese Art wird der in Fig. 3 rechts einfallende
Strahl E so gerichtet, dafs er den bei B angedeuteten Lauf nimmt, wenn die kleinen
Seitenprismen da sind. Fehlen die letzteren, so nimmt der Strahl die Richtung der rechts
neben der Linie B angegebenen punktirten Linien (s. auch Fig. 2).
Die schiefen Lichtstrahlen werden also durch auf einander folgende Reflexionen gerade gerichtet,
so dafs diese Strahlen aus dem grofsen Prisma in den zu erhellenden Raum in Rieh-
tungen gehen, die namentlich bei Anwendung der kleinen Seitenprismen im Wesentlichen
parallel mit den Richtungen sind, welche die in Fig. 3 durch senkrecht punktirte Linien angedeuteten
Lichtstrahlen verfolgen, die die Seitenflächen des grofsen Prismas nicht treffen.
Bei den Oberlichtglasplatten gewöhnlicher Bauart, d. h. mit senkrechten Seitenflächen C,
gehen die schiefen Lichtstrahlen durch die Seitenflächen C oder werden in einer nicht
gewünschten Richtung reflectirt und sind daher verloren.
Durch die Neigung der Seiten C des Prismas B wird Folgendes erreicht. Erstens werden die
von oben durch die Glasmasse auf die Seiten C gelangten Lichtstrahlen durch Totalreflexion
abwärts gelenkt, zweitens wird ermöglicht, wenn diese Seitenflächen C selbst mit Prismen
oder Rippen versehen sind, dafs die von der oberen Fläche der Seitenprismen reflectirten
Lichtstrahlen abwärts gehen, ohne das nächste Seitenprisma zu treffen, was eintreten würde,
wenn diese Seitenprismen auf einer senkrechten Seitenfläche angeordnet wären; drittens werden
die reflectirenden Seitenflächen C, die reflectirende Fläche S1 und die brechende Fläche B2
nach unten zu breiter und' dazu befähigt, noch mehr Lichtstrahlen in den zu erhellenden
Raum zu werfen, als sonst möglich wäre.
Claims (2)
1. Ein prismatischer Glasziegel, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Seitenflächen (C) des Prismas (B) gegen die Grundplatte (A) des
Ziegels derart geneigt sind, dafs die schief durch die Grundplatte eintretenden Lichtstrahlen
von den Seitenflächen (C) nach der Fläche (B1J des Prismas reflectirt und
von hier durch die Fläche (B2J in den zu
erhellenden Raum geworfen werden.
2. Ein prismatischer Glasziegel nach Anspruch i, bei welchem die geneigten Seitenflächen
(C) des Prismas (B) mit secundären Prismen versehen sind, um die schiefen
Lichtstrahlen besser richten zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99681C true DE99681C (de) |
Family
ID=370540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99681D Active DE99681C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99681C (de) |
-
0
- DE DENDAT99681D patent/DE99681C/de active Active
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