AT200309B - Glashohlbaustein - Google Patents

Glashohlbaustein

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AT200309B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hollow glass
building block
prisms
light
hollow
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Application number
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English (en)
Inventor
Eduard Frohwent
Original Assignee
Eduard Frohwent
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of AT200309B publication Critical patent/AT200309B/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • F21V5/02Refractors for light sources of prismatic shape
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/04Prisms
    • G02B5/045Prism arrays

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glashohlbaustein 
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Glashohlbaustein, der in bekannter Weise aus zwei 
 EMI1.1 
 verbundenen   schalenartigen Hälften   besteht, deren dem Lichtdurchtritt dienende Oberflächen Innenbzw. sich damit kreuzende Aussenrippen aufweisen, die ein optisches System bilden, das aus Prismen und Linsen gebildet ist. Glashohlbausteine dieser Art verwenden auf der Aussenseite eine Wellung und an der Innenseite eine aus symmetrisch zueinander geneigten ebenen Flächen gebildete sogenannte Prismienmg.

   Das optische Verhalten solcher Steine ist nicht günstig, einmal weil die Wellenoberfläche ebenso wie die symmetrische Prismierung nur zur Hälfte hell ist, wogegen die andere Hälfte dunkel bleibt, was im Gesamtergebnis zu einer unruhig wirkenden Fläche führt, die ausserdem das einfallende Licht in einer ungünstigen Weise zerstreut, anstatt es in eine bevorzugte Richtung zu lenken. Ferner sind Glashohlbausteine bekannt, die, bei glatter Aussenfläche, an der Innenseite ebenfalls Prismen, jedoch mit sägezahnförmigem Profil ausbilden.

   Das optische Verhalten dieser Steine ist aber auch nicht völlig zufriedenstellen :
Bei entsprechender Winkelung wird zwar eine gute Lichtlenkung durch Aufwärtsbeugen des einfallenden Lichtstrahles und damit eine bedeutende Aufhellung solcherart belichteter Innenräume erzielt ; diese Glasbausteine können aber in Richtung des gelenkten Lichtes stark blenden, weshalb sie für manche Industrieanlagen, Schulbauten, Turnsäle usw. nicht oder nicht in dieser Form verwendet werden können. Die wirksamen Breiten der Prismen müssen verhältnismässig klein gehalten werden, um allzu grosse Unterschiede in den Glasstärken zu vermeiden, die einerseits das Gewicht des Glasbausteines vermehren, dadurch statisch ungünstigere Voraussetzungen für den Einbau erfordern, vor allen Dingen aber Spannungsunterschiede im Glas begünstigen.

   Die Zerlegung von Flächen in eine Vielzahl von Prismen lässt aber eine entsprechende Vielzahl von   Schattenlinien   nicht vermeiden, als welche die oberen Begrenzungsflächen der Prismen in der Durchsicht in Erscheinung treten. 



   Alle diese Nachteile vermeidet der vorliegende Glashohlbaustein. Die Erfindung stellt eine Ver- besserung der eingangs genannten Ausführung vor und besteht darin, dass das aus Prismen und Linsen bestehende System, das auf mindestens einer Hälfte des Glashohlsteines ausgebildet ist, einerseits aus mehr oder minder scharfkantig aneinander stossenden, nach aussen gekrümmten Zylinderflächen, anderseits aus Prismenflächen von Sägezahnprofil besteht, wobei die Sägezähne von je einer hohlzylindrischen und einer steilen, zur äusseren Hüllfläche des Bausteines ungefähr senkrecht stehenden Flanke begrenzt sind.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge-   mässen Glasholbausteines   zeigt schaubildlich und teilweise im Schnitt die   Fig. l,   wogegen Fig. 2 der Erläuterung des Wirkungsprinzips dient, auf welchem die Erfindung fusst. 



   Der in Fig.   1   dargestellte Glashohlbaustein besitzt zwei Hälften, 1, 2, die an der Stossfuge 3 in bekannter Weise miteinander verbunden sind. 



  An der Aussenseite wenigstens einer Steinhälfte sind nach aussen gekrümmte Zylinderflächen 4 ausgebildet, die, wie die Linien 5 andeuten, scharfkantig aneinanderstossen. Dieses Merkmal bildet einen wichtigen Unterschied gegenüber früheren Ausführungen mit äusseren Prismen oder zylindrischen Flächen, welche wellenförmig ineinander übergehend ausgeführt wurden, was andere optische Wirkungen als vorliegendenfalls liefert, wie noch ausführlicher dargelegt werden wird. 



   An der Innenseite wenigstens der einen be-   trachtten   Hohlsteinhälfte sind Prismenflächen 6 ausgebildet, welche die zylindrischen Prismen 4 kreuzen, vorteilhaft unter einem Winkel von   90 .   Diese Prismen haben-wie an sich bekannt -- Sägezahnprofil, jedoch, im Gegensatz zum Bekannten, bestehend aus je einer hohlzylindrischen Flanke 7 und einer zur äusseren   Hüllfläche   des Bausteines ungefähr senkrecht stehenden kürzeren Flanke 8. 



   Die Radien für die Flächenkrümmungen der Zylindersegmente 4 und der gekrümmten Flächen 7 können je nach der Intensität der gewünschten Effekte beliebig gross gewählt werden. 



   Der Erfolg dieser Formgebungen ist ein mehrfacher : Durch die tiefe Lagerung der Krümmungsmittelpunkte   (vgl.     7',   Fig. 1) erhalten die konkaven Flächen an den Innenseiten der Glashohlbausteine einen Neigungswinkel gegen die 

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Aussenflächen, der sich im Sinne eines licht- beugenden Prismas, jedoch mit konvergierender
Wirkung beim Eintritt und divergierender Wir- kung beim Austritt auswirkt. Diese Krümmung der Innenflächen ermöglicht es, diese   Flächen-   streifen ohne grössere Ansprüche an die Glas- stärke breiter zu halten und damit die in der
Durchsicht auftretenden Schattenstreifen. der oberen Flächenbegrenzungen dieser Prismen wesentlich zu verringern.

   Die Krümmung der wirk- samen Prismenflächen gleicht zudem die Wir- kung unterschiedlicher Einstrahlungswinkel des einfallenden Lichtes weitgehend aus. 



   Im Zusammenwirken mit den   zylinderförmig   gewölbten Aussenflächen 4 entsteht mit den in
Querrichtung verlaufenden gewölbten Innenflä- chen 7 beim Lichteintritt die Wirkung konvex- konkaver Sammellinsen, nach dem Durchtritt des
Lichtes durch den Glashohlbaustein in der Gegen- lage konkav-konvex die Wirkung von Zer- streuungslinsen, wobei, entsprechend den Krüm- mungsausschnitten eine Lichtlenkung, wie Fig. 2 dies schematisch veranschaulicht, bewirkt wird. 



   Der beabsichtigten Lichtlenkung im Sinne der
Wirkung von Prismen kommt dabei der Um- stand zugute, dass es sich um die Wirkung von
Zylinderlinsen mit scharfen Schnittlinien 5 und nicht um sphärische Linsenoberflächen oder wellig ineinander übergehende Zylinderflächen handelt. Durch diese Aufeinanderfolge und das
Zusammenspiel optischer Wirkungen : Sammlung,
Lenkung und Verteilung gelingt es, die einge- bauten Glashohlbausteinflächen dieser Art fast völlig schattenfrei zu halten und den Innenraum blendungsfrei mit zerstreutem Licht bis zur
Decke wirksam auszuleuchten. Die Wechselwirkung von bestimmten   Innen- und Aussenprofilen   zerlegt so die Glasbausteinflächen in Linsen- systeme, welche die den bekannten Glashohlbausteinen besserer Ausführung noch anhaftende 
Durchsichtigkeit aufheben.

   Obgleich nicht von ornamentalen Gesichtspunkten aus gestaltet, zeigt der   erfindungsgemäss   ausgeführte Glashohl- baustein überdies eine Gesamtwirkung, die ihn für jeden baulichen und architektonischen Zweck verwendbar macht. 



   Die Anordnung der   Profile könnte   mit gleicher
Wirkung auch in der Weise erfolgen, dass man beispielsweise konvexgewölbte waagrechte Flä- chenstreifen, also etwa ein Negativ der oben be- schriebenen Form an die Aussenflächen bringt und senkrecht dazu verlaufend ein Negativ der oben beschriebenen Zylinderwülste an die Innenflächen. Auch hiebei wäre ein solcher Glashohl- baustein in ein System von Sammel- und Zer- streuungslinsen gegliedert, doch wird aus Grün- den der Sauberhaltung (Vermeidung von Staubanlagerung) die zeichnerisch dargestellte Form des erfindungsgemässen Glashohlbausteines vorzuziehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Glashohlbaustein, bestehend aus zwei durch Klebung oder Verschmelzung miteinander verbundenen schalenartigen Hälften, deren dem Lichtdurchtritt dienende Oberflächen Innen- bzw. sich damit kreuzende Aussenrippen aufweisen, die ein optisches System bilden, das aus Prismen und Linsen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass dieses System, das auf mindestens einer Hälfte (I, 2) des Glashohlbausteines ausgebildet ist, einerseits aus melr oder minder scharfkantig (5) aneinander stossenden, nach aussen gekrümmten Zylinderflächen (4), anderseits aus Prismenflächen von Sägezahnprofil besteht, wobei die Sägezähne (7, 8) von je einer hohlzylindrischen (7) und einer steilen, zur äusseren Hüllfläche des Bausteines ungefähr senkrecht stehenden Flanke (8) begrenzt sind.
AT200309D 1957-03-11 1957-03-11 Glashohlbaustein AT200309B (de)

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AT200309B true AT200309B (de) 1958-10-25

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