DE428540C - Antrieb fuer Erschuetterungsvorrichtung elektrischer Gasreinigungsanlagen - Google Patents
Antrieb fuer Erschuetterungsvorrichtung elektrischer GasreinigungsanlagenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/74—Cleaning the electrodes
- B03C3/76—Cleaning the electrodes by using a mechanical vibrator, e.g. rapping gear ; by using impact
- B03C3/763—Electricity supply or control systems therefor
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Description
- Antrieb für Erschütterungsvorrichtungen elektrischer Gasreinigungsanlagen. Die Elektroden einer elektrischen Gasreinigungskammer müssen, um sie von dem anhaftenden Staub zu befreien, in gewissen Zeitabständen geschüttelt werden. Zu diesem Zweck sind sie mit einem Schüttelgestänge verbunden, das durch einen Elektromotor angetrieben wird. Werden mehrere Kammern zu einer Anlage vereinigt, so liegt es nahe, die Schüttelvorrichtungen der Kammern durch eine gemeinsame Antriebswelle zu verbinden. Diese kann durch einen Motor angetrieben werden, der nur so stark zu sein braucht, daß er zum Antrieb der Schüttelvorrichtungen, die gleichzeitig arbeiten müssen, ausreicht: Hierbei tritt leicht der Nachteil auf, daß mehr Schüttelvorrichtungen gleichzeitig eingeschaltet werden können, als der Leistungsfähigkeit des Motors entspricht, womit eine Uberlastung und Schädigung des Motors verbunden wäre.
- Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, die diese Nachteile verhütet.
- Gemäß der Erfindung wird der Antrieb derartiger Schüttelvorrichtungen elektrischer Gasreinigungskammern mit einer mechanischen oder elektrischen Verriegelung versehen, die nur so viele Schüttelvorrichtungen gleichzeitig in Tätigkeit zu setzen gestattet, wie der Leistungsfähigkeit des Antriebsmotors entspricht.
- Zweckmäßig wird die mechanische Verriegelung so ausgeführt, daß ein über Rollen laufendes undehnbares Band mit den Einrückvorrichtungen der Schüttelantriebe derart verbunden und mit den Enden an festen Punkten derart befestigt wird, daß durch das Einrücken der zulässigen Anzahl von Schüttelantrieben das Band gespannt wird und keine weiteren Antriebe mehr eingeschaltet werden können. Eine elektrische Sicherung wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß durch das Einschalten zu vieler Schüttelvorrichtungen ein Maximalrelais betätigt wird, das den zum gemeinsamen Antriebsmotor führenden Strom unterbricht.
- In der Abb. i ist ein Erfindungsbeispiel einer mechanischen Verriegelungsvorrichtung dargestellt. Über die Rolle i läuft das Seil 2 in der Pfeilrichtung nach der von ihm ein- und auszuschaltenden Schüttelvorrichtung der Gasreinigungskammer. An dem anderen frei herabhängenden Ende des Seiles ist ein Ring 3 befestigt, der, nachdem man durch Herunterziehen des Seiles die Schüttelvorrichtung in Betrieb gesetzt hat, in den Haken q. eingehängt werden kann. Die Ringe mehrerer Schüttelvorrichtungen sind nun durch ein Seil s verbunden, das über die Rollen 6 jeder Vorrichtung läuft und mit seinen beiden Enden 7 und 8 an der Wand befestigt ist. Die Länge des Seiles ist dabei so bemessen, daß immer nur so viel Ringe - im dargestellten Beispiel nur ein Ring - nach dem zugehörigen Haken heruntergezogen werden können, wie Schüttelvorrichtungen gleichzeitig in Tätigkeit sein dürfen. Der übrige Teil des Seiles wird dadurch gespannt, und es wird so zwangläufig eine Überlastung des gemeinsamen Antriebsmotors verhindert.
- Abb.2 zeigt ein Erfindungsbeispiel einer elektrischen Verriegelungsvorrichtung. Auch hier läuft das Seil 2 über die Rollen i in der Pfeilrichtung nach der von ihm ein- und auszuschaltenden Schüttelvorrichtung der Gasreinigungskammer. An dem anderen frei herabhängenden Ende des Seiles ist wieder ein Ring 3 befestigt, der zwecks Inbetriebsetzung der Schüttelvorrichtungen heruntergezogen und in den Haken q. eingehängt werden kann. Dieser Haken ist drehbar gelagert und als Kontakthebel ausgebildet. Der Drehpunkt ist so gewählt, daß das Hebelende, an dem sich der Haken befindet, schwerer ist als das andere und so den Kontakt offen hält. Wird nun der Ring 3 eingehakt, so wird dabei durch die Zugkraft des Seiles der Kontakt geschlossen und ein elektrischer Strom eingeschaltet, der von der Stromquelle 9 gespeist wird. In diesen Stromkreis ist eine Spule io eingeschaltet, die bei einem Stromdurchfluß bestimmter Stärke den Anker ii in ihr Inneres hineinzieht. Das geschieht bei dem in der Abbildung dargestellten Beispiel, wenn mehr als eine Stromquelle 9 eingeschaltet ist. Es wird dann der mit dem Eisenstab verbundene Schalter 12 geöffnet und somit der zum Antriebsmotor 13 der Gasreinigungsanlage führende Strom unterbrochen und eine Uberlastung des Motors verhindert.
Claims (3)
- PATGNT-ANSPRÜCHE: i. Antrieb für Erschütterungsvorrichtungen elektrischer Gasreinigungskammern, bei dem die Erschütterungsvorrichtungen der Elektroden mehrerer Kammern durch einen gemeinsamen Motor angetrieben werden, gekennzeichnet durch mechanische oder elektrische Verriegelungsvorrichtungen, die nur so viele Schüttelvorrichtungen gleichzeitig in Tätigkeit zu setzen gestatten, wie der Leistungsfähigkeit des Antriebsmotors entspricht.
- 2. Ausführung einer mechanischen Verriegelungsvorrichtung nach dem Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß ein über Rollen laufendes undehnbares Band mit den Einrückvorrichtungen der Schüttelantriebe derart verbunden und mit den Enden an festen Punkten derart befestigt ist, daß durch das Einrücken der zulässigen Anzahl von Schüttelantrieben das Band gespannt wird und keine weiteren Antriebe mehr eingeschaltet werden können.
- 3. Ausführung einer elektrischen'. Verriegelungsvorrichtung nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Maximalrelais, das durch das Einschalten zu vieler Schüttelvorrichtungen in Tätigkeit gesetzt wird und den zum gemeinsamen Antriebsmotor führenden Strom unterbricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67736D DE428540C (de) | 1924-11-19 | 1924-11-19 | Antrieb fuer Erschuetterungsvorrichtung elektrischer Gasreinigungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES67736D DE428540C (de) | 1924-11-19 | 1924-11-19 | Antrieb fuer Erschuetterungsvorrichtung elektrischer Gasreinigungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428540C true DE428540C (de) | 1926-05-06 |
Family
ID=7499770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67736D Expired DE428540C (de) | 1924-11-19 | 1924-11-19 | Antrieb fuer Erschuetterungsvorrichtung elektrischer Gasreinigungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428540C (de) |
-
1924
- 1924-11-19 DE DES67736D patent/DE428540C/de not_active Expired
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