DE42844C - Neuerung an der unter Nr. 35 509 patentirten Vorrichtung, um durch die Webeart spitzenartig vorbereiteten Geweben das Ansehen geklöppelter Spitzen zu geben - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 35 509 patentirten Vorrichtung, um durch die Webeart spitzenartig vorbereiteten Geweben das Ansehen geklöppelter Spitzen zu geben

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DE42844C
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C. VON DER MÜHLEN und F. SlEBEL in Barmen
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00—Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
9 ίί
1 Es war bisher nur möglich und überhaupt nur erstrebt worden, die durch die Webeart spitzenartig vorbereiteten Gewebe nach der im Wupperthale unter dem Namen »Wuppermann'sches Verfahren« bekannt gewordenen Appretirmethode und mittelst der derselben zu Grunde liegenden Vorrichtung so zu erbreitern, dafs das Muster zum Ausdruck kommt, wenn die Spitze flach und geradlinig aufliegt.
Das Verfahren und die dabei benutzte Vorrichtung bestehen bekanntlich darin, dafs die Spitze mit ihren beiden Rändern auf zwei endlosen Nadelbändern befestigt und dann durch die Nadelbänder, die um convergirend gegen einander gestellte Scheiben gelegt bezw. um solche Scheiben laufen und eventuell durch besondere Führungskluppen in convergirender Richtung gehalten sind, aus einander gezogen und dabei heifsen Dämpfen ausgesetzt werden.
Die so erbreiterten Spitzen sind, wie gesagt, ganz glatt.
Nun sollen sie aber als Besatz eines Kleides oder auch zu einem ganzen Kleide benutzt, »konisch« und in Falten sich legen, so zwar, dafs jede Falte wieder den Theil eines Kegels bildet, welcher mit seiner Spitze an dem Bord- . chen liegt. Die Näherin stellt dies eben dadurch her, dafs sie die Spitze am Bördchen in Falten auf einander legt und so auf das Kleid aufnäht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, das »Konischlegen« und die Falten gleich beim Appretiren in die Spitze zu bringen oder vielmehr die Spitze in der Appretur und beim Erbreitern gleich so zu behandeln, dafs bei geradem Bördchen der zackige und gemusterte Theil sich »konisch«, d. h. wie der Mantel eines Kegels und in gleichmäfsige Falten legt, und dafs solche Falten bei der Appretur beliebig tief oder breit der Waare eingeprägt werden. Das zu diesem Zwecke zu beobachtende Verfahren ist im Grunde dasselbe wie beim Haupt-Patent: die Spize wird trocken aufgenadelt, langsam aus einander gezogen, währenddessen heifsen Dämpfen ausgesetzt, um plastisch und weich zu werden, dann auf der Maschine etwas zusammengehen lassen, damit sie bequem von den Nadelbändern losgenommen werden kann.
Während aber nun hiermit bei dem Haupt-Patent No. 35509 die Operation beendigt ist, kommt jetzt die Spitze noch zwischen konische, cannelirte Walzen, die zahnartig in einander greifen und in Beziehung auf ihre Mittelpunkte einander genähert oder von einander entfernt und eventuell geheizt werden können, oder zwischen zwei doppelte, endlose Gliederketten, deren Verbindungsbolzen zwischen den Kettenpaaren Kegel bilden und wobei die Entfernung von Glied zu Glied, von Kegelachse zu Kegelachse gleich dem doppelten Durchmesser der Kegelbasis ist oder etwas mehr, so dafs die eine Kegelkette (Leiter) zum Theil in die andere eingesenkt werden kann und folglich ein zwischen beiden Ketten liegendes Gewebe eine Wellenform annehmen mufs, mit nach einer Seite tiefen, nach der anderen Seite schwächer werdenden Wellen.
Damit aber dieses möglich wird, mufs die dem Patente No. 35509 zu Grunde liegende Maschine so abgeändert werden, dafs sie die Erbreiterung der Spitze derartig bewirkt, dafs dieselbe am Bördchen weniger, am anderen (Zacken-) Rande mehr aus einander gezogen wird, und zwar sowohl in der Länge als auch in der Breite. Die Spitze mufs »konisch« erbreitert werden, d. h. so, dafs sie die vielfache Abwickelung eines abgestumpften Kegels bildet.
Es werden beide genannte Operationen das »konisch Erbreitern« und das in »Wellenlegen« mittelst der auf beiliegenden Zeichnungen dargestellten Maschine bewirkt.
Es ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine, unten rechts, oben links von Fig. 2 gesehen;
Fig. 2 eine Frontansicht, theils im Schnitt gesehen;
Fig. 3 ein Grundrifs;
Fig. 4 ein Horizontalschnitt durch Fig. 2;
Fig. 5 eine Detailansicht zur Veranschaulichung der Befestigung des Nadelbandes;
Fig. 6 eine schematische Darstellung des Vorgangs bei der Ausbreitung bei gleichbleibendem Durchmesser der Nadelscheiben;
Fig. 7 eine gleiche Darstellung bei veränderlichem Durchmesser der Scheiben;
Fig. 8 eine desgleichen mit Veranschaulichung der Wellenbildung mittelst der Konuskette.
Fig. 9 zeigt die an Stelle der Konuskette verwendbaren konisch-cannelirten Walzen.
Die Maschine besteht aus zwei grofsen Scheiben A und B, welche jede für sich auf besonderer Achse C bezw. D aufgekeilt und unabhängig von einander drehbar sind.
Achse C ruht in den beiden Lagern EE1 auf dem Sä'ulenständer F. Dieser selbst steht auf einem Lagerstuhl G und ist mittelst des rund abgedrehten Fufsflantsches so darauf befestigt, dafs er in horizontaler Richtung gedreht werden kann, was durch die in dem Fufsflantsch angebrachten Rundschlitze H ermöglicht wird. Der Lagerstuhl G steht auf einer Fundamentplatte J mit gehobelten Führungsleisten und Längsschlitzen K K, so dafs er, wenn die Befestigungsschrauben, mit denen er auf J aufgeschraubt ist, gelöst sind, mittelst der Schraube L und einer in ihm passend angebrachten Mutter in der Längsrichtung mit sammt dem Säulenständer und der auf ihm befestigten Theile, Lager, Achse und Scheibe [E C A) in der Längsrichtung verschoben werden kann, dafs also Scheibe A der Scheibe B in paralleler Richtung genähert oder von ihr entfernt werden kann. Schraube L findet ihren Stützpunkt in dem Lager M, das ebenfalls auf der Fundamentplatte J, aber unverrückbar gelagert ist.
Lager M nebst dem Lager M\ die beide auf der Fundamentplatte J stehen, dienen zur Lagerung der Hauptachse O der Maschine.
Achse O geht durch den Lagerstuhl G hindurch. Unter demselben ist auf ihr das Kegelrad P aufgekeilt, das mit dem ihm gleichen Rade P' auf der Verticalachse Q, die durch die Säule F hindurchgeht, in Eingriff steht. Oben auf Q ist das gleiche Rad R aufgesetzt, das mit dem Rade S auf der Achse C in Eingriff steht, woraus sich die Inbetriebsetzung der Scheibe A von der Hauptachse O aus ergiebt.
Fest- und Losscheiben T dienen zum Aufnehmen der Betriebskraft von einer Transmission aus.
Die Scheibe B sitzt am inneren Ende der Achse D, der Scheibe A gegenüber. Achse D ist ähnlich wie C in zwei Lagern U und U1 gelagert. U steht auf dem Ständer V und U1 auf der an V angeschraubten Console W. Ständer V ist, ähnlich wie der Säulenständer F auf dem Lagerstuhl G, auf der Fundamentplatte J befestigt, indem sein runder Bodenflantsch in geeigneten Führungen und mittelst der Schlitze X bis zu einem gewissen Grade in der Horizontalen gedreht werden kann.
Rechts vom Ständer V sitzt nun auf der Hauptachse O ein gleiches Kegelrad Y wie P, das mit dem Rad F1 auf der verticalen Achse Z in Eingriff steht. Achse Z ruht in Halslagern a und α' am Ständer V. Oben ist sie mit dem Kegelrad b versehen, das seinerseits mit dem ihm gleichen Rade c auf der Achse D in Eingriff steht.
Aus der beschriebenen Anordnung folgt, dais die Scheiben A und B in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit von der Hauptachse O aus in Rotation versetzt werden können.
Um die Maschine für Versuche und zum Mustermachen, statt von einer Transmission, mit der Hand regieren zu können, sitzt am freien Ende der Achse D eine Kurbel d, so dafs von d aus wieder beide Scheiben A und B in gleiche Bewegung gesetzt werden können.
Wenn nun beide gleich grofs vorausgesetzte Scheiben A und B von je einem Nadelbande umgeben und mittelst der drehbaren Ständer F und V divergirend gegen einander gestellt werden, wie die schematische Fig. 6 andeutet, und man dreht dieselben in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) und legt an der genäherten Seite beider eine Spitze so auf, dafs z. B. das Bördchen auf der Scheibe A, die Zackenkante auf der Scheibe B aufgenadelt wird, so wird die Wirkung in Beziehung auf die Spitze genau dieselbe sein wie bei der Erbreiterungsmaschine des Haupt-Patentes.
Die Spitze wird allmälig aus einander gezogen , erreicht an der der Eingangsstelle diametral entgegengesetzten Seite ihre gröfste
Breite, läuft dann wieder etwas zusammen, bis sie von den Nadelbändern abgenommen wird.
Während des Erbreiterns kann die Spitze mittelst einer geeigneten Dämpfvorrichtung (dieselbe ist auf der Zeichnung der Uebersichtlichkeit wegen nicht aufgeführt) ebenfalls gedämpft werden, und wir hätten also so weit dasselbe Verfahren und die ähnlich wirkende Vorrichtung wie früher.
Nun soll aber die Spitze an der Zackenseite mehr ausgezogen werden, d. h. eine gleichzeitige Streckung in der Länge erhalten.
Um dieses zu erreichen, mufste zu der bisher beschriebenen Maschine ein neues Element hinzukommen, welches den einen wesentlichen Theil der vorliegenden Erfindung ausmacht. Von dem anderen wird weiter unten die Rede sein.
Es ist deshalb die Scheibe B so construirt, dafs sie ihren Durchmesser oder Umfang beliebig erweitern kann, und natürlich mufs auch das Nadelband dieser Erweiterung Rechnung tragen können. Sie ist deshalb nicht aus einem Stück angefertigt, sondern aus Segmenten zusammengesetzt. Die Art und Weise, wie die Erweiterung des Durchmessers erzielt wird, ist nebensächlich.
In der vorgeführten Construction geschieht es wie folgt:
In den Armen f, die an der festen Nabe g angegossen sind, können sich die Arme h der Kranzsegmente i coulissenartig verschieben, und mittelst Schrauben k werden sie darin festgestellt.
Damit die Verschiebung bei allen (sechs) Armen gleichmäfsig und gleichzeitig bewirkt werden könne, ist auf Nabe g eine Nabe Z mit Scheibenkranz genau passend aufgesetzt. In dem Scheibenkranz sind concentrische Schlitze m eingeschnitten, in welchen Bolzen η stecken und darin verschoben werden können. Mit diesen Bolzen sind die Stangen ο ο . . . an einem Ende verbunden, während deren andere Enden gelenkig mit den Armen der Scheibenkranzsegmente zusammenhängen. Wenn also nun die Bolzen η in den Schlitzen m verschoben werden, ziehen die Stangen ο die Segmentarme und die Segmente selbst nach innen oder schieben sie nach aufsen, und der Durchmesser oder Umfang der Scheibe wird verändert.
Würden aber nun beide ursprünglich conaxial zu einander stehende Scheiben auch bei verändertem Durchmesser conaxial zu einander bleiben, so würde dies das Aufnadeln, wenn auch nicht unmöglich, so doch wesentlich erschweren, so dafs der Werth der Maschine in Beziehung auf Leistungsfähigkeit stark heruntergedrückt würde. Denn wenn der eine Scheibenrand um 10 bis ioo mm über den anderen an der Einlauf- oder Aufsteckseite vorstehen würde, wäre es schwer, die Spitzen gut und gleichmäfsig aufzunadeln.
Die Expansionsscheibe mufs deshalb ferner mit einer Einrichtung verbunden sein, durch welche es möglich wird, trotz gröfseren Durchmessers die Einlaufseiten bei beiden Scheiben in gleicher Höhe zu erhalten, so dafs die Projectionen der Umfangskreise beider Scheiben zwei sich innen berührende Kreise bilden.
Der Mittelpunkt bezw. die geometrische Achse der Scheibe mit veränderlichem Durchmesser mufs ebenfalls verstellbar sein. Deshalb sind die Lager U und U1 auf dem Ständer V bezw. der Console W mittelst der Schlitze ppl verschiebbar und auch die Lager α al sind verstellbar angeordnet. Diese letzteren machen aber eine Dreh- oder Winkelbewegung, wie auch die von ihnen geführte Achse Z, und zwar um den Durchschnittspunkt der geometrischen Achse von Z mit der geometrischen Achse von O, damit die Räder in richtigem Eingriff bleiben können. Es kann bei grofser Verschiebung von D nöthig werden, dafs das Rad b etwas gehoben werden mufs.
Auf diese Weise ist es nun möglich, die Achsen der Scheiben A und B in horizontaler Richtung gegen einander so zu verschieben (eigentlich nur die Achse von B), dafs auch bei beliebig gröfser werdendem Durchmesser von B die Aufnahmeseiten in gleicher Lage bleiben, dafs ihre Projectionskreise sich berühren.
Wenn man nun die Umfange der beiden Scheiben mit einem Netz von Umhüllungslinien verbindet, wie die schematische Fig. 7 andeutet, so bilden diese die Erzeugenden bezw. den Mantel eines schiefen, abgestumpften Kegels, deren Längen an der Aufnahmeseite am kürzesten, an der diametral gegenüberliegenden Seite am längsten sind, und wobei die Umfange der beiden Grundflächen im Verhältnifs der Durchmesser von einander verschieden sind.
Diese UmhUllungsfläche (für den Zweck des konischen Erbreiterns der Spitze jedoch nur zur Hälfte des Kegels) bildet die in continuirlichem Gange stetig aufgenadelte Spitze.
Berücksichtigt man dann noch, dafs die beiden Scheiben, wie schon oben erläutert worden, auch noch convergirend gegen einander gestellt werden können, so ist einleuchtend, wie dieselben, wenn das Bördchen an der unveränderlichen Scheibe aufgenadelt wird, die Spitze an der Zackenseite in Länge und Breite ausziehen und sie so die konische Form annehmen mufs.
■ Die währenddessen auf sie einwirkende Dämpfung hat hierbei denselben Effect wie bei dem Verfahren des Haupt-Patentes. Von a in Fig. ι ausgehend, kommt also die Spitze
bei β in dem gewünschten, konisch ausgebreiteten Zustande an.
Nun mufs sie noch der Operation unterzogen werden, durch welche sie in gleichmäfsige kleine Wellen gelegt wird. Eine Bürstwalze ■ nimmt daher die Spitze von den Nadelscheiben ab und führt sie in den zu diesem Zweck mit der Ausbreitvorrichtung in directem Zusammenhang stehenden Apparat.
Dieser besteht aus zwei endlosen Gliederkettenpaaren q ql und rr1. Die Dreh- oder Verbindungszapfen eines jeden Kettenpaares bilden konische Stege ss. . . und 11. . ., und die Entfernung von Glied zu Glied, von Steg zu Steg ist so bemessen, dafs die Stege oder Kegel der einen Kette in die Lücken der anderen eingelegt werden können.
Die Ketten qq1 und rr1 werden um Rollenpaare uu und M1M1, wund vl vl gelegt, so dafs das eben erwähnte Einlegen der Konusstege der einen in jene der anderen stattfindet, wenn die Achsenträger w der Rollen in verticaler Richtung nahe genug an einander gerückt sind, wie es Fig. ι und 8 veranschaulicht.
Von geeigneter Stelle aus werden die Rollen u ... ν . . . in mit der linearen Fortbewegung der Spitze entsprechende Bewegung gesetzt und mit ihnen also auch die Kette, und die zwischen ihnen liegende Spitze mufs sich also den durch die Konuskette gebildeten Wellenformen anpassen.
Diese Kegel können eventuell erhitzt werden. Diese Wellenform ist an der dünnen Konusseite — Bördchenseite — der Spitze ='0 und wird nach der anderen zunehmend tiefer. Das Bördchen bleibt also gerade, denn tiefer als bis zur Berührung der Konusachsen oder der Kettenrollen können die Ketten überhaupt nicht genähert werden. Damit aber die Wellungen in Tiefe und Länge (Breite der Spitze) verändert werden können, sind die Rollenträger u und ν auf den Ständern jp\ deren Ende eine starke Schraube χ bildet, mittelst Mutter und Gegenmutter y vertical verstellbar befestigt.
Damit endlich auch nur eine Seite der Kette gesenkt werden kann, ruhen die Lagerfutter der Rollenachsen in Körnern oder drehbaren Zapfen Z, welche also eine geneigte Lage der Achsen zulassen, ohne Zwang.
Endlich sind die Konusketten noch horizontal verschiebbar und sichern Stellringe auf ihren Achsenzapfen die jeweilige Lage.
Es folgt aus Vorstehendem, dafs durch diese Einrichtung auch jede Wellung der konischen Spitze gegeben werden kann.
Es sei ferner noch auf die Fig. 5 aufmerksam gemacht, welche die Art der Befestigung des Nadelbandes auf der Expansionsscheibe angiebt,- damit dieses sich dem veränderlichen Umfange dieser Scheibe anbequemen kann.
Das eine Ende des Bandes ist fest auf ein Segmentstück der Scheibe geschraubt, das andere kann mittelst eines Schlitzes und einer Schraube innerhalb der nöthigen Grenzen darauf verschoben werden, entsprechend dem Zuwachs des Umfanges bei vergröfsertem Scheibendurchmesser.
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs die Bildung der konischen Wellen statt mit der Konuskette auch mittelst cannelirter Kegelwalzen, welche zahnartig in einander kufen, gebildet werden kann (Fig. 9).
Die Anwendung der Kegelwalzen gestattet aber nicht die verschiedenen Variationen in Tiefe und Länge der Wellungen ohne Auswechselung derselben gegen anders geformte. Auch ihre Inbetriebsetzung und Anordnung ist wegen der im Winkel zu einander liegenden Achsen umständlicher. Deshalb ist ihre Benutzung zur Erreichung des gleichen Zweckes hier nur nebenbei erwähnt.

Claims (2)

  1. Pate nt-An sp rüche:
    An der durch Anspruch 2. des Haupt-Patentes geschützten Vorrichtung:
    ι. an Stelle der zwei mit gleicher linearer Bewegung sich fortbewegenden, divergirenden Nadelbänder zum Erbreitern von Spitzengeweben oder Geflechten zwei Nadelbänder, von denen das eine für den Zackentheil der Spitze bestimmte bei gleicher Tourenzahl gröfsere Umfangsgeschwindigkeit erhalten kann als das andere, auf welchem das Bördchen aufgenadelt wird, behufs gleichzeitiger Ausspannung des Fabrikares in der Längen- und Breitenrichtung in wachsendem Mafse nach der Zackenseite hin, d. h. zur Erzielung konischer Erbreiterung;
  2. 2. .in Verbindung mit dem unter 1. angegebenen Apparate zwei um Führungsrollen μ M1 und ν v1 geführte endlose Gliederkettenpaare mit konischen Verbindungsstegen s t, welche in vertical verstellbaren Trägern w so gelagert sind, dafs die Stege der einen Kette in die Lücken der anderen versenkt werden können, oder statt der Konusketten zahnartig in einander greifende cannelirte konische Walzen (Fig. 9), zwischen welche die Spitze gelegt und geführt wird und dadurch die Wellenform annimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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