DE428211C - Schalter fuer die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Schalter fuer die Beleuchtungsanlage von KraftfahrzeugenInfo
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- DE428211C DE428211C DEL60132D DEL0060132D DE428211C DE 428211 C DE428211 C DE 428211C DE L60132 D DEL60132 D DE L60132D DE L0060132 D DEL0060132 D DE L0060132D DE 428211 C DE428211 C DE 428211C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- headlights
- lamp
- tumbler
- auxiliary
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 claims 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H23/00—Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
- H01H23/02—Details
- H01H23/12—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H23/16—Driving mechanisms
Landscapes
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
Für Kraftfahrzeuge, z. B. Klein- und Lastwagen, Motorräder usw., benötigt man bekanntlich
außer den Scheinwerfern und Hilfslampen oder Seitenlaternen auch noch eine sogenannte Nummernlaterne (Rücklampe).
Es besteht nun die Vorschrift, daß, während die Scheinwerfer eingeschaltet sind,
auch die Nummernlaterne leuchten muß. Da aber für die beiden Beleuchtungsarten getrennte
Schalter vorgesehen sind, so war es nicht ausgeschlossen, daß das Einschalten der Nummernlaterne unterblieb, was für den
Fahrer unangenehme Folgen mit sich bringen konnte, weil die behördliche Vorschrift
nicht eingehalten wurde.
Man hat diesem Übelstand zwar schon dadurch abgeholfen, daß man einen Schaltkasten
baute, der so geschaffen ist, daß beim Ein- und Ausschalten der Scheinwerfer auch die
Nummernlaterne selbsttätig ein- und ausgeschaltet wird. Derartige Schaltkasten sind
aber nicht nur kompliziert und teuer, son- · dem auch groß und nehmen demzufolge zuviel
Platz in Anspruch, was besonders bei Kleinwagen und Motorrädern von Bedeutung
ist.
Man kennt auch bereits Schaltwalzen, deren Kontaktflächen mit Wippfedern zusammenarbeiten,
doch muß zur Erreichung einer gewünschten·Schaltstellung die ganze Schalt-
Claims (1)
- walze mit allen Kontaktflächen gedreht werden, wobei ein zu weites Drehen der Schaltwalze nicht ausgeschlossen ist, und um die Stellung der Schaltwalze in bezug auf die Einschaltung der Scheinwerfer erkennen zu können, benötigt diese Einrichtung noch eine besondere Anzeigevorrichtung.Des weiteren sind auch getrennte Tumblerschalter bekannt geworden, deren Kontakthebel durch Umlegen zwar mit einer Rücklampe in Verbindung gebracht werden können, jedoch ist es bei diesem Schalter erforderlich, daß beide Tumblerschalter in die Schaltstellung umgelegt werden, andernfalls zwar die Scheinwerfer brennen, die Rücklampe jedoch nicht, so daß also dieser bekannte Schalter trotz der getrennten Tumblerschalter nicht den Zweck zu erfüllen vermag, der in der Einleitung der Beschreiao bung verfolgt wird.Die Neuerung besteht darin, daß als Schalter für die Scheinwerfer und die Hilf slampen oder Seitenlaternen je ein besonderer Wippschalter Verwendung findet und daß durch jeden dieser Wippschalter außer den Scheinwerfern bzw. Hilfslampen oder Seitenlaternen auch die Rücklampe an die Batterie angeschlossen wird. Dadurch wird erreicht, daß auf alle Fälle bei Einschaltung jedes der verschiedenen Scheinwerfer auch stets die Nummernlaterne mit eingeschaltet wird. Als Wippschalter kann beispielsweise ein Tumblerschalter verwendet werden, dessen Kontakthebel dauernd mit der Nummernlaterne (Rücklampe) verbunden ist, während die Scheinwerfer und die Stromquelle nur beim Umlegen des Tumblerschalters angeschlossen werden.Die Erfindung ist auf der Zeichming in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.Abb. ι zeigt eine Draufsicht im Schnitt, währendAbb. 2 eine Seitenansicht im Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1 darstellt.Gemäß der Erfindung wird als Schalter ein Wippschalter verwendet und nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein sogenannter Tumblerschalter. Der Handgriff a des Tumblerschalters veranlaßt durch Umlegen, daß der Kontakthebel b gehoben bzw. gesenkt wird, wobei er die Anschlüsse c und d verbindet oder unterbricht. An die Anschlüsse c sind die Hauptscheinwerfer e und die Hilfsscheinwerfer / und an das Anschlußstück d die Stromquelle angeschlossen, während die Nummernlaterne oder Rücklampe g mit den Kontakthebeln b in Verbindung steht.Wird nun durch Umlegen des linken Tumblerschalter-Handgriffes α (Abb. 1) z. B. der linke Kontakthebel b niedergedrückt, so stellt er einerseits die Verbindung zwischen der Batterie h und den Hilfsscheinwerfern f und andernteils zwischen der Batterie h und der Nummernlaterne g her. Werden durch Rückführung des Hebels a die Hilfsscheinwerfer f ausgeschaltet, so erlischt auch gleichzeitig die Nummernlaterne g. Durch Umlegen des rechten Handgriffes α (Abb. 1) erhalten die Hauptscheinwerfer e und die Nummernlaterne g Strom. Aus den beiden angeführten Fällen geht hervor, daß mit dem Ein- und Ausschalten der Haupt- oder Hilfsscheinwerfer gleichzeitig auch die Nummernlaterne (Rücklampe) ein- oder ausgeschaltet wird.Die Anzahl der Wippschalter oder Tumblerschalter, vielmehr deren Kontakthebel, ist beliebig. Wenn auch die Zeichnung die getrennte Anordnung von Haupt- und Hilfsscheinwerfern zeigt, so kann auch ein Scheinwerfer in Frage kommen, der im Innern außer mit der Handlampe noch mit einer Hilfslampe ausgestattet ist, ferner können an Stelle von Hilfsscheinwerfern bzw. Hilfslampen auch Seitenlaternen Verwendung finden, wesentlich ist, daß mit dem Ein- und Ausschalten von stärkerem und schwächerem Licht auch gleichzeitig die Nummernlampe (Rücklampe) ein- und ausgeschaltet wird, und zwar mit Hilfe eines Wippschalters, z. B. Tumblerschalters.Paten τ-Anspruch:Schalter für die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen unter Verwendung eines Wippschalters, durch den beim Ein- und Ausschalten der Scheinwerfer auch die Nummernlaterne ein- und ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß getrennte Wippschalter (z. B. Tumblerschalter) Verwendung finden, an deren Kontakthebel (z. B. Tumblerschalter-Kontakthebel) (b) die Nummernlaterne und an die durch die Kontakthebel geschlossenen Kontaktstellen die Scheinwerfer (e und f) und die Batterie (Zi) angeschlossen sind, so daß bei Einschaltung jedes der verschiedenen Scheinwerfer (e oder /) stets die Nummernlaterne mit eingeschaltet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60132D DE428211C (de) | 1924-05-06 | 1924-05-06 | Schalter fuer die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60132D DE428211C (de) | 1924-05-06 | 1924-05-06 | Schalter fuer die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428211C true DE428211C (de) | 1926-04-29 |
Family
ID=7280023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL60132D Expired DE428211C (de) | 1924-05-06 | 1924-05-06 | Schalter fuer die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428211C (de) |
-
1924
- 1924-05-06 DE DEL60132D patent/DE428211C/de not_active Expired
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