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Lichtsignalanlage für Kraftfahrzeuge
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Lichtsignalanlagen für Kraftfahrzeugesind zweiKontroll-Lämpchen KV und KH vorgesehen. Diese liegen in der Mittelstellung des Anzeigers A unterhalb dessen gelben Felder 2 und 4.
Weiters ist in der Anlage ein Bremsschalter B vorgesehen, der mit acht Kontakten b1 - b8 versehen ist und der zwei miteinander starr verbundene, elektrisch voneinander isolierte Kontaktbügel BI und BII. enthält. In der voranschaulichten Ausgangsstellung verbinden diese Kontaktbügel die Kontakte b5 und b6 bzw. b ? und b8. Wird hingegen die Bremse betätigt, so verändern diese Bügel ihre Lage derart, dass die Kontakte bl und b2 bzw. b3 und b4 miteinander verbunden werden. Beim Lösen der Bremse gehen sie wieder in die gezeigt Stellung zurück.
DieAnlage enthält ferner cinenGangschalter G mit ebenfalls acht Kontakten gl - g8 und zwei
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starr verbundenen, voneinander elektrisch isolierten Kontaktbiigeln GI und GII. Im Leer-bzw. g3 und g4, bei Einlegen desRückwärtsganges hingegen dieKontakte g5 und g6 bzw. g7 und g8.
Schliesslich enthält die Anlage an den vier Ecken desWagens angeordnete Lampengruppen, die aus je einer roten 10 - 13 einer grünen 14 - 17 und einer gelben 18. : 21 Signallampe bestehen. In der Zeichnung ist die rote und die grüne Farbe durch schräge Schraffen gekennzeichnet. Die Lampen in der oberen Hälfte des Blattcs sind auf der Vorderseite des Wagens angeordnet, die in der unteren Hälfte auf der Rückseite.
Die rotenSignallampen 10 und 11 rechts sind mit einem Blinkrelais BRH und die roten Signal-
Lampen 12 und 13 mit einem Blinkrelais BRV verbunden. Weiters befindet sich im Kreis der gel- I ben Signallampen 18 - 21 ein Blinkrelais BG.
Die Wirkungsweise der Anlage ist wie folgt :
In der Ausgangsstellung, in der die Bremse gelöst und der Leerlauf oder ein Vorwärtsgang einge- schaltet ist und sich derAnzeiger-in der Mittelstellung befindet, nehmen die einzelnen Teile die inder
Zeichnung veranschaulichte Stellung ein. Dabei sind sämtliche Signallampen stromlos.
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menfassend sei somit bemerkt, dass bei Betätigung der Bremse alle gelben Signallampen 18 - 21 gleichmässig aufleuchten und gleichzeitig bei der Kontrollscheibe die gelbenFelder beleuchtet sind. Wird die Bremse wieder gelöst, so kehrt die Anlage in ihre Ausgangsstellung zurück.
Wird der Rückwärtsgang eingelegt, so werden die KontaktbUgel GI und GII von der Kontaktgrup- pe gl - g4 zur Kontaktgruppe g5 - g8 verstellt, wodurch die Kontakte al, a4, bl, g6 undg5 mit- einander verbunden werden. Dadurch wird das Blinkrelais BG gespeist, das über die Kontakte g7, g8 und b4 bzw. über die Kontakte g7 und b2 alle gelben Signallampen 18 - 21 mit pulsierendem Strom versorgen, wodurch diese blinken. Gleichzeitig werden diese Impulse an die Kontrollampen KV und KH geführt. Zusammenfassend sei somit ausgeführt, dass das Einschalten des Rückwärtsganges durch Blinken aller gelber Signallampen 18 - 21 und durch zwei gelb blinkende Kontrollfelder angezeigt wird.
Wird hingegen bei eingelegten Rückwärtsgang die Bremse betätigt, so werden die Kontakte al, a3, b3 und b4 miteinander verbunden, wodurch die gelben Signallampen 18 und 19 und die rechte Kontrollampe KG gespeist werden. Ferner werden die Kontakte al, a4, bl und b2 miteinander verbunden, wodurch die Lampen 20 und 21 und die linke Kontrollampe KV gespeist werden. Bei Betätigung der Bremse und eingelegtem Rückwärtsgang leuchten somit alle vier gelben Signallampen und die beiden Kontrollfelder gleichmässig auf.
Wird um ein Abbiegen nach rechts zu signalisieren der Schalter A in die Stellung H verschwenkt, so werden bei geöffneter Bremse und Leerlauf oder eingelegtem Vorwärtsgang die Kontakte al und a5 miteinander verbunden, wodurch dem Relais BRH Strom zugeführt wird, das die rechten Signallampen 10 und 11 speist, die dadurch blinken. Gleichzeitig wird vom Relais BRH auch die rechte Kontrollampe KH gespeist, die ebenfalls blinkt, wobei nunmehr das rote Feld 5 über dieser Kontrollampe steht. Zudem werden die Kontakte a1. a5. b7, b8, g4 und g3 miteinander verbunden, wodurch den grünen Lampen 16 und 17 Strom zugeführt wird und diese gleichmässig leuchten.
Beim Verstellen des Schalters A in die Stellung H blinken somit die rechten roten Signallampen 10 und 11, wegegen die linken grünen Signallampen 16 und 17 gleichmässig leuchten. Weiters
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blinkt die rechte Kontrollampe KH unterhalb des roten Feldes 5.
Ist der Schalter in die Stellung V verschwenkt, so blinken die linken roten Lampen 12 und 13, wogegen die rechten grünen Lampen 14 und 15 gleichmässig leuchten und die Kontrollampe KV eben- falls unter einem roten Feld, u. zw. unter dem Feld 1 blinkt.
Wird, während der Winkerschalter A die Stellung H einnimmt, die Bremse betätigt, so werden die Kontaktbügel BI und BII zu zu den Kontakten b1 und b2 bzw. b3 und b4 verstellt, wodurch die Kontakte al, a4, bl und b2 miteinander verbunden werden und die linken gelben Signallampen 20 und 21 mit Gleichstrom versorgt werden. Das gleiche gilt für die linke Kontrollampe KV. Gleichzeitig besteht über die Kontakte al und a5 eine Verbindung zum Blinkrelais BRH, über welches die roten rechten
Lampen 10 und 11 gespeist werden. Ist somit der Winkerschalter A in die Stellung H verschwenkt und wird die Bremse betätigt, so leuchten die linken gelben Signallampen gleichmässig, wogegen die rech- ten roten Signallampen blinken.
Wird die Bremse gelöst, so erlöschen die linken gelben Lampen und leuchten an deren Stelle die linken grünen Signallampen wieder gleichmässig auf.
Bei Stellung des Schalters A in der Lage V zur Anzeige von Linksabbiegen und gleichzeitigem Bremsen ergeben sich die analogen Verhältnisse, u. zw. blinken die linken roten Signallampen, während die rechte grüne Anzeige durch gelbe Anzeige ersetzt wird.
Wird der Rückwärtsgang eingelegt, befindet sich der Winkerschalter in der Stellung H und ist die Bremse geöffnet, so wird über die Kontakte al und a5 dem Blinkrelais BRH Strom zugeführt, das die rechten, roten Lampen 10 und 11 und das rechte Kontrollämpchen KH speist.
Weiters wird über die Kontakte al, a4, bl, g6, g5 das Blinkrelais BG versorgt, das, wie oben dargelegt, alle gelben Lampen 19-21 mit Strom versorgt. Eine Rückwärtsfahrt bei verstelltem Schalter A nach rechts hat somit rotes Blinken recht :, und gelbes Blinken an allen vierWagenecken zur Folge. Analoges gilt für eine Rückwärtsfahrt mit Schalterstellung V, die rotes Blinken links und gelbes Blinken an den vier Lampengruppen bewirkt.
Wird bei Rückwärtsfahrt bei Schalterstellung H gebremst, so werden die Kontakte b1 und b2 bzw. b3 und b4 verbunden. Da auch g5 und g6 bzw. g7 und g8 verbunden sind und der Winkerschalter die Stellung H einnimmt, wird über die Kontakte al und a5 durch das Blinkrelais BRH den rechten roten Signallampen ein Blinkstrom zugeführt. Weiters sind die Kontakte al, a4, bl und b2 verbunden, über welche die linken gelben Signallampen 20 und 21 gespeist werden, während gleichzeitig auch ein Kontrollsignal abgegeben wird. Über die Kontakte b2, g7, g8 und b4 wird auch den rechten gelben Signallampen 18 und 19 ein Gleichstrom zugeführt.
Wird bei Rückwärtsfahrt nach rechts gebremst, so ist dies durch rotes Blinklicht rechts und konstantes gelbes Licht an allen vier Lampengruppen erkenntlich. Umgekehrt wird das Bremsen beim Rückwärtsfahren nach links durch rotes Blinklicht links und gelbes konstantes Licht an allen Lampengruppen angedeutet.
Die abgegebenen Signale sind selbstverständlich von der Reihenfoige des Manövrieren unabhängig.
Es erscheint also immer das gleiche Signal, gleichgültig in welcher Reihenfolge das Gangschalten, Verstellen des Winkerschalters und die Betätigung der Bremse vorgenommen wird.
Der Aufbau der Lampengruppen ist beliebig wählbar. So kann z. B. jede Lampengruppen aus einer roten, einer grünen und einer gelben 1 Birne bestehen. die durch ein gemeinsames neutrales Lampenglas überdeckt sind. Dieses Lampenglas kann auch um die Wagenecke geführt sein, so dass das an einer Wagenecke abgegebene Signal in einem Winkel von 2700 sichtbar wird. Die Rückleitung wird durch die Karosserie gebildet.