DE427951C - Endlose Spindeltreibschnur - Google Patents

Endlose Spindeltreibschnur

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DE427951C
DE427951C DEK91521D DEK0091521D DE427951C DE 427951 C DE427951 C DE 427951C DE K91521 D DEK91521 D DE K91521D DE K0091521 D DEK0091521 D DE K0091521D DE 427951 C DE427951 C DE 427951C
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WILHELM KNOLL H
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Description

  • Endlose Spindeltrelbschnur. Die Erfindung betrifft eine endlose Spindeltreibschnur und ein Verfahren zum Verbinden der Treibschnurenden, die dem Bekannten, gegenüber den Vorteil aufzuweisen -hat, daß die Verbindung der Enden bequem außerhalb der Maschine und Spindel erfolgen kann, so daß also ein Helrausinehmen der Spindel wie bisher nicht erforderlich ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß zufolge der neuen Verbindun 1- die Treibschnur endlos verflochten und mit einem Zuge, und zwar beim Lauf der Maschine, geschlossen werden 'kann. Falls die eigentliche Treibsühnur nicht zerreißt, sondern nur ffie Verbindungsfäden reißen, so wird die Sohnur nicht wie früher gänzlich unbrauchbar, sondern sie kann durch Ersatzverbindungsfäden wieder neu verflochten werden. Schließlich zeichnet sich die Erfindung noch dadurch aus, daß die Verbindung lediglIch mit der Hand hergestellt wird, daß also, entgegen dem Bekannten, irgendwelche besonderen Hilfsmittel nicht erforderlich sind und daß die Verbindung auch während des Laufens dier Maschine hergestell t werden kann. Ihrem Wesen nach biesteht die Erfindung darin, daß beide Sühnurenden nüttels -eines besonderen Doppelfadens, der durc#h beide Schnuirösien gezogen und mit dem einen Schnurende verflochten ist, miteinander vereinigt sind. Es findet also ein 'besonderes Verbindungsglied Anwendung, das mit den beiden Schnurenden vereinigt wird.
  • Die Führung des Doppeffaden6 kann dabei an sich eine verschiedenartige sein. Entweder kann der Doppelfaden als solcher durch d,ie eine Sch-nuräse gezogen und, nachdem die Schnur über Schnurtrommel und, Wirtel gelegt ist, durch die andere Schnuröse gezogen und dann durch sich selbst gesteckt sein. Oder es kann der Doppelfaden in die eine Schnuröse eingehängt und dann mehrfach als Doppelfaden, nachdem die Schnur über Sch-nurtrommel und Wirtel gelegt ist, durch beide Schnurösen, gezogen sein. Eine weitere Führungsmöglichikelt bestehtdarin, daß die, eine Schnuröse in zwei Teilösen zerlegt wi-rd und der Doppelfaden in die eine Teilöse eingehängt, durch die andere durchgesteckt und dann, nachdem die Schnur über Schnurtrommel und Wirtel gelegt ist, als Doppelfaden zunächst durch die freie S,chnurö,se und zurück durch die erste Öse gezogen ist.
  • In allen Fällen wird der Doppelfaden schließlich durch einige der letzten -\Vindungen desjenigen Schnurendes, dem er zuletzt zugeführt worden ist, gesteckt und dann angezogen, bis die beiden Schnurösen eng aneinanderliegen. Nachdem dann schheßlich noch die überstehenden Fadenenden abgeschnitten sind, Auf ist der die Zeichnung Verbindung g sind fertig, die einzelnen Stuf der verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten in den Abb. i bis io beispielsweise dasgestellt.
  • In den Abb. i bis 5 ist ff die Schnur mit, den Osen b und c. Es wird nun durch die eine Öse c ein Doppelfaden d gemäß Abb. i -ezogü -n, dessen freie Enden zur bequemeren Handhabung in einer Blech:nadel e zusammengefügt sind. Mittels dieser Nadel wird der Faden d nunmehr durch die andere Sehnuröse b gezogen. Dann wird, der Faden, wie Abb. 2 zeigt, durch, sich selbst gesteckt. Da.-durch -wird der Faden an dem einen Schnurende c festgelegt. So-dann wird er an diesem Ende mit der Schnur dadurch verflochten, daß er durch deren letzte Windungen gemäß ,Abb. 3 hindurchgesiteckt wird, und es wird dann an der Nadel e gezogen. Dadurch! werden. die beiden S.chnurenden, die von dem Doppelfaden nunmehr gefaßt werden, einander genähert, bis sie dicht aneinanderliegen, und es entsteht so das Aussehen, nach Abb. 4, ge- mäß wekher die Schnurverbindungg bereits bis auf das 'hervorstehen-de Ende des Doppelfadens fertig ist. Es ist nunniehr nur noch erforderlich, dieses hervorstehende Ende abzuschneiden, wo-rauf die Schnurverbindung das Aussehen nach Abb. 5 zeigt, also fertiggestellt ist.
  • Im Falle dex Abb. 6 bis 8 ist a wiederum die Schnur mit den Enden b und c. In dilesem Falle ist der Doppelfaden d in die eine Endöse c eingehängt (Abb. 6). Seine frei-en Endien sind wiederum durch eine Blechnadel -- gef aßt. Der Doppelfaden wird nun zunächst durch die andere Endös,e b hindurchgesteckt, dann nochmals durch die erste Öse c und -wiederum zurück nach dem anderen Schnurende zu geführt. Er wird dort, wie Abb. 7 zeigt, durch die letzten Windmigen bEndurchgesteckt und so mit diesem Ende in gleicher Weise verflochten, wie dies für die A#bb. i bis 5 beschrieben ist. a zeigt dann das Aussehen nach Abb. g.
  • Bei der Verbindung gemäß den Abb. 9 und io ist der Doppelfaden d an dem einen Schnurende dadurch festgelegt, daß das Schnuren,de in zwei Teild-sen c und c' aufale-.I - teilt ist, in deren eine c der Faden eingehängt ist, -während er durch die Teilöse c' gesteckt ist. Der Faden ist dann mittels der Nadel e durch die andere freie Schnurösie b durch#gesteckt, dann den Ösen c, c' -wieder zugeführt und. in der vorher für die Abb. i bis 5 beschriebenen Weise mit dem diesen Ösen c, c' zugehörigen Schnurende verflochten.
  • In allen Fällen tritt die Verbindung nach außen hin in keiner W.eL-,e in Erscheinung' und es ist somit eine vollkommen geschlo'ssene und homoi ene Trelbschnur erzielt.
  • 9

Claims (2)

  1. .)ATE NT-A_xSPRÜC llr- - i. Endlos-- Spindeltrülbschnur, dadurch Crekennzeichnet, daß beide Schnurenden Z, mittels ei-nes besonderen Doppelfa.dens (d), der durch beide Schnurösen (b, c) gezo--en und mit dem einen Schnurende verflo,c'hte-n ist, miteinander vereinigt sind.
  2. 2. Verfahren zum Verbinden der Enden der Spindeltrelbs,chnur na.ch Anspruch i, dadurch gekeimzeichnet, daß der Doppelfaden (d) als solcher durch die eme Schnu:röse (c) gezogen und, nachdem die Schnur über Schaurtrommel und Wirtel gelegt ist, durch die andere Sühnuröse (b) gezogen und durch sich selbst gesteckt ,wird. 3. Verfahren zum Verbinden der Enden der Spindeltreibs:chnur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelfaden in die eine Schnurbse (c) eingehängt und dann mehrfach als Doppelfaden, nachdem die Schnur Über Schnurtrommel und Wixtel, gelegt ist, durch beide Schnurösen (b, c) gezogen wird. 4. Verfahren zum Verbinden der Enden der Spindeltreibsch-nur nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelfaden in eine Teilöse. (c) des ein-en Schnuren-des eingehängt, durch eine zweite Teilös-e (c') durchgesteckt und dann, nachdem die Schnur übier Schnurtrommel und\#Tirtel gelegt ist, als Doppelfaden zunächst durch die freie (b) und zurück durch die erste Schnuröse (c c) gezogen wird. - ZD Verfal#ren zum Verbinden der Enden der Spindeltreibschnur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelfaden durch. einige der letzten Windungen des Schnnurendes, dem er zuletzt zugeführt -worden ist, gesteckt und dann angezog en wird, bis die beiden Schnurüsen eng aneinand-erÄ,egen, worauf die überstehenden Fadenenden abgeschnitten werden.
DEK91521D 1924-11-02 1924-11-02 Endlose Spindeltreibschnur Expired DE427951C (de)

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