DE489404C - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, Naht zur Ausfuehrung des Verfahrens und Schuhwerk nach dem Verfahren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, Naht zur Ausfuehrung des Verfahrens und Schuhwerk nach dem VerfahrenInfo
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- DE489404C DE489404C DEU10188D DEU0010188D DE489404C DE 489404 C DE489404 C DE 489404C DE U10188 D DEU10188 D DE U10188D DE U0010188 D DEU0010188 D DE U0010188D DE 489404 C DE489404 C DE 489404C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05D—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
- D05D2303/00—Applied objects or articles
- D05D2303/08—Cordage
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, Naht zur Ausführung des Verfahrens und Schuhwerk nach dem Verfahren Bei der: Herstellung von Schuhwerk wurde bis jetzt so verfahren, daß man den Rand des Schaftteiles mit dem Rand eines Schuhunterteiles durch eine Naht verband. Um alsdann den Schaftteil rings um die Einlagesohle herum einziehen zu können, hat man bisher die so zusammengenähten Ränder noch mit einer Schnur versehen, die dann angezogen wurde.
- Dieses Verfahren war insofern umständlich, als dabei zwei getrennte Vorgänge erforderlich waren, und zwar einmal das Zusammennähen des Schaftes mit dem Schuhrrnterteil und zum anderen das Anbringen der Schnur zum Zusammenziehen des Schaftrandes. Weiterhin bestand die Gefahr, daß die befestigte Schnur beim Anziehen losgerissen wurde, so daß ein ungenügendes Einziehen des Schaftrandes die Folge war.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet zunächst ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, das die Nachteile des bekannten Verfahrens nicht aufweist; es besteht im wesentlichen darin, daß gleichzeitig mit dem Zusammennähen des Schaftteiles mit einem Unterteil die Fadenlügungen der Zusammennähnaht eine Schnur o. dgl. überdecken, so daß die Schnur eingenäht wird und dadurch der zweite Arbeitsvorgang in Wegfall kommt, da nunmehr das Zusammennähen des Schaftes mit dem Schuhunterteil und das Anbringen der Schnur in einem Arbeitsgang erfolgt. Ein weiterer Vorteil wird darin erblickt, daß ein Ausreißen der Schnur oder ihres Befestigungsmittels verhindert wird, und endlich wird ein starkes Einziehen des Schaftrandes erreicht.
- Eine zur Ausführung des Verfahrens besonders verwendbare Naht besteht nach der Erfindung aus zwei Nadelfäden und einem Greiferfaden, wobei die Schnur o. dgl. zwischen den beiden Nadelfadenreihen liegt und von dem Greiferfaden überdeckt wird.
- Das Schuhwerk selbst ist so beschaffen, daß der Schaftteil und der Schuhunterteil durch eine Zusammennähnaht verbunden sind, in deren Fadenlegungen die zum Überholen des Schaftes dienende Schnur o dgl. liegt.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht; es zeigen Abb. r die Herstellung der Naht, Abb. 2 in Draufsicht teilweise geschnitten einen Schuh mit der neuen Naht, Abb. 3 eine Vorderansicht im Schnitt nach A-B der Abb.2. Abb. q. in größerem Maßstab den in Abb. 2 eingekreisten Teil in Ansicht in Richtung der Pfeile C-D der Abb. 3.
- Die Ränder d, a des Schaftes b sind mit den Rändern c, c eines Schuhunterteiles d durch eine Zusammennähnaht miteinander verbunden. Diese Naht besteht aus zwei Nadelfäden c und einem Greiferfaden f. Zwischen den Nadelfäden e, e ist eine Schnur g eingelegt, die von dem Greiferfaden f so überdeckt wird, daß die Schnur g gewissermaßen eingeschlossen liegt. Zum Zusammenziehen bzw. überholen des Schaftes b entsprechend der Form einer Einlagesohle h dienen die Enden der Schnur g, die beim Anziehen der Schnur g den Schaft nach einwärts ziehen. Die angezogenen Enden werden dann bei i verknüpft.
- Wie in Abb. i gezeigt, liegen die beiden zusammenzunähenden Teile a, c bzw. b, d zu- nächst flach. Das Zusammennähen erfolgt mit Hilfe einer Zweinadelnähmaschine mit einem fadenführenden Greifer. Gleichzeitig mit der Herstellung der Naht wird nun, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Zuführmittelis, die Schnur g zugeführt und mit aufgenäht bzw. übernäht. Nach Fertigstellung der Naht wird der Randteil a, c in Richtung des Pfeiles (Abb. i) umgelegt, bis er die Tage nach Abb. 3 einnimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, bei dem der mit dem Rande eines Schuhunterteiles vernähte Rand des Schaftteiles über die Einlegesohle mittels einer Zugschnur gezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Zusammennähen des Schaftteiles mit dem Schuhunterteil die Fadenlegungen der Zusammennähnaht eine Schnur o. dgt. überdecken, so daß die Schnur eingenäht wird. a. Naht zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht aus zwei Nadelfäden (e, e) und einem Greiferfaden (f) besteht, wobei die Schnur (g) o. dgl. zwischen den beiden Nadelfäden (e, e) liegt und von dem Greiferfaden (f) überdeckt wird. 3. Durch das Verfahren nach Anspruch i hergestelltes Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftteil (b) und der Schuhunterteil (d) durch eine Zusammennähnaht (e, f, e) verbunden sind, in deren Fadenlegungen eine Schnur (g) o. dgl. liegt, deren Enden zum Überholen des Schaftes dienen und miteinander verknüpft (i) sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU10188D DE489404C (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, Naht zur Ausfuehrung des Verfahrens und Schuhwerk nach dem Verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU10188D DE489404C (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, Naht zur Ausfuehrung des Verfahrens und Schuhwerk nach dem Verfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489404C true DE489404C (de) | 1930-01-16 |
Family
ID=7567106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU10188D Expired DE489404C (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, Naht zur Ausfuehrung des Verfahrens und Schuhwerk nach dem Verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489404C (de) |
-
1928
- 1928-04-27 DE DEU10188D patent/DE489404C/de not_active Expired
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