DE427683C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE427683C
DE427683C DEV20071D DEV0020071D DE427683C DE 427683 C DE427683 C DE 427683C DE V20071 D DEV20071 D DE V20071D DE V0020071 D DEV0020071 D DE V0020071D DE 427683 C DE427683 C DE 427683C
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DE
Germany
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atomizer nozzle
fuel
carburetor
longitudinal slot
bridge
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Expired
Application number
DEV20071D
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HUGO VON GLENCK
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HUGO VON GLENCK
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M11/00Multi-stage carburettors, Register-type carburettors, i.e. with slidable or rotatable throttling valves in which a plurality of fuel nozzles, other than only an idling nozzle and a main one, are sequentially exposed to air stream by throttling valve
    • F02M11/10Register carburettors with rotatable throttling valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Spritzvergaser. Es sind Vergaser bekannt mit einer quer im Hauptluftkanal liegenden Zerstäuberdüse, welche mit mehreren öffnungen für den Austritt des Brennstoffes versehen ist, die durch Drehung des Drosselkörpers nacheinander freigegeben oder geschlossen werden und zu denen der Brennstoff durch eingedrehte Rollen eines Einsatzstückes gelangt. Die Austrittsöffnungen besitzen dabei verschiedene Durchmesser, welche entsprechend der Stellung des Drosselkörpers und der Motorbelastung sich vergrößern.
  • Solche Vergaser haben mehrere Nachteile zur Folge. Zunächst ist die Herstellung der verschieden großen Bohrungen in der Zer-.,täuberdüse schwierig und deshalb kostspielig, ferner kommt es vor, daß sich die eine oder andere Öffnung durch die im Brennstoff enthaltenen Unreinigkeiten verstopft und deshalb unwirksam wird. Die Reinigung der feinen öffnungen ist zeitraubend und führt oft zu Beschädigungen oder unzulässigen Vergrößerungen der ersteren, #venn mit einem ungeeigneten Werkzeug gearbeitet wird. Außerdem wird der Verbrauch an Brennstoff durch die zu weiten Bohrungen ein zu großer, welches auch dann zutrifft, wenn letztere schon bei der Herstellung zii groß gebohrt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Vergaser obiger Art, dessen Zerstäuberdüse auf einfache Weise derart ausgebildet ist, daß die erwähnten Mängel nicht auftreten können und zudem eine erhöhte Feinregelung durch den Drosselkörper erreicht wird.
  • Das Neue der Erfindung besteht zu diesem Zweck darin, daß die Zerstäuberdüse zwar ebenfalls mit einer Reihe von Eindrehungen, jedoch an Stelle der Bohrungen mit einem als Austrittsöffnung schon bekannten Längsschlitz versehen ist, weicher zum Längsschlitz der die Zerstäuberdüse umschließenden Brücke versetzt angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines mit einer solchen Zerstäuberdüse versehenen Vergasers in Abb. i im Höhenschnitt und in Abb. a die Zerstäuberdüse mit der Brücke im Querschnitt A-B von Abb. i dargestellt, und zwar der Deutlichkeit halber im großen 'Maßstab.
  • Mit a ist die Zerstäuberdüse bezeichnet, welche außer der mittleren Bohrung für den Brennstoff mit einem durchgehenden Längsschlitz b sowie mit einer Reihe von Eindrehungen c bekannter Art versehen ist. Der Längsschlitz h ist zum Längsschlitz d der die Zerstäuberdüse a umschließenden Brücke e zweckmäßig um 9o° versetzt, siehe Querschnitt von Abb. a, wobei die Stellung der Zerstäuberdüse a zur Brücke e durch eine Nase f, .wie bekannt, festgelegt wird. Die Zerstäuberdüse a und mit dieser die Brücke e sind im Vergasergehäuse g etwas schräg nach oben gelagert, so daß der Brennstoffspiegel bei Nichtgebrauch des Vergasers mit Hilfe seines Schwimmers so einbestellt werden kann, daß er bei 1a - also am Fuße der Zerstäuberdüse a - seinen Höchststand einnimmt. Durch diese Schräganordnung wird erreicht, daß das bei wagerechter Düse bisher eingetretene Abfließen des Brennstoffes bei schrägstehendem Wagen verhindert wird.
  • Im übrigen ist die Wirkungsweise des Vergasers folgende: Je nach. der Stellung des Drosselschiebers .s wird eine bestimmte Zahl von Eindrehungen c, sowie der Schlitz b auf eine bestimmte Länge freigegeben und dem Unterdruck ausgesetzt. Die angesaugte Luft strömt zum Teil zunächst in den Schlitz d der Brücke e und von diesem in alle Eindrehungen c, wie in Abb. a durch Pfeile angedeutet. Während nun aus den freigegebenen Eindrehungen Brennstoff aus der mittleren Bohrung der Zerstäuber düse a durch deren Schlitz b angesaugt «-erden kann, tritt die durch die abgedeckten Eindrehungen einströmende Luft in den Schlitz c und von diesem in den Brennstoffkanal. Auf diese Weise findet innerhalb des letzteren bereits eine Vorv ergasung des Brennstoffes statt, so daß z. B. bei niedriger Drehzahl des Motors (bei Leerlauf) demselben ein brennstoffarmes Gemisch zugeführt wird. Die geöffneten Eindrehungen dienen somit als Brennstoff- und die ver-(ieckten als Luftdüsen. Stets wird die durch die Eindrehungen eingesogene Luft - auch bei ganz geöffnetem Drosselschieberbremsend auf die Brennstoffsäule wirken, wodurch ein Ansteigen der letzteren verhindert wird. Das letztere ist auch dann der Fall, wenn bei hoher Drehzahl plötzlich gedrosselt wird, was bisher ein Nachströmen des Brennstoffes zur Folge hatte. Selbst wenn der Schlitz b streckenweise verstopft ist, ist dies auf die Gesamtwirkung nicht von störendem Nachteil.

Claims (1)

  1. PATENT-ANI-SPRÜCHE-i. Spritzvergaser mit einer quer im Hauptluftkanal liegenden Zerstäuberdüse, welche zu den Austrittsöffnungen des Brennstoffes führende eingedrehte Rillen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberdüse (a) an Stelle der Einzelöffnungen mit einem Längsschlitz (b) versehen ist, welcher zum Längsschlitz (d) der die Zerstäuberdüse umschließenden Brücke (e) versetzt angeordnet ist. z. Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberdüse (a) im Vergasergehäuse (g) sciräg nach oben gelagert ist in der Weise, daß der Brennstoffspiegel mit Hilfe des Schwimmers auf das untere Ende der Zerstäuberdüse eingestellt werden kann.
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