DE427581C - Verfahren zur Umkleidung von Schachteln - Google Patents

Verfahren zur Umkleidung von Schachteln

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DE427581C
DE427581C DEB117323D DEB0117323D DE427581C DE 427581 C DE427581 C DE 427581C DE B117323 D DEB117323 D DE B117323D DE B0117323 D DEB0117323 D DE B0117323D DE 427581 C DE427581 C DE 427581C
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DEB117323D
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HANS BAHLSEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
    • B65B51/06Applying adhesive tape
    • B65B51/067Applying adhesive tape to the closure flaps of boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Verfahren zur Umkleidung von Schachteln. Es ist bekannt, Schachteln dadurch abschließend zu umhüllen, daß man sie durch Falten und Kleben des Umhüllungspapiers mit einem einteiligen Kleide versieht; auch hat man die Zusammenlegung von Pappstreifen zu einer fest zusammenhaltenden Versandpackung durch kreuzweise übereinandergelegte Bänder vorgeschlagen, ohne jedoch die so gebildete Schachtel mit einer entsprechenden Umhüllung zu versehen, sondern zu dem Zwecke, eine mehrschichtige Schachtel für eine verhältnismäßig feste Packung ohne umhüllendes Kleid herzustellen.
  • Nach dem neuen Verfahren wird eine ganz besondere Wirkung erreicht, indem mehrere kreuzweise übereinandergreifende, die Wandteile bedeckende Bänder zum Zwecke der Umhüllung einer Schachtel benutzt werden. Dadurch wird die Faltung und Befestigung der Enden über den Seitenwandungen der Schachtel vermieden und eine maschinelle Umkleidung besser ermöglicht, was bei den bisher bekannten Umhüllungen nicht möglich war, bei den nur zum Zwecke der Herstellung einer Schachtel ohne Umhüllung bekannten Verfahren sich selbstverständlich erübrigte.
  • Beispielsweise wird erst ein breites, den Boden und Deckel bedeckendes Band um die Schachtel geführt, was maschinell von einer Bandrolle aus geschehen kann; in bestimmten Zwischräumen wird das Band abgeteilt und durch Kleben der Ränder auf der Schachtel befestigt. Darauf erfolgt die Umhüllung der Schachtel an den noch frei bleibenden Flächen in derselben Weise durch das zum ersten kreuzweise angeordnete zweite Band, welches zwecks Abschlusses der Seitenflächen entweder auch über Boden und Deckel der Schachtel oder über Vorder- und Hinterwand der Schachtel geführt werden kann. Es können in dieser Weise auch drei Bänder sich kreuzend umgelegt und auf der Schachtel befestigt «-erden.
  • Bei dieser Art der Kleidbildung sind mehrere oder auch alle Flächen doppelt bedeckt, ein Vorteil für größere Packungen, da sie dadurch um so haltbarer sind.
  • Bei der einfachsten Art der Ausführung dieses Verfahrens unter Verwendung von zwei Bändern können an den unbedeckten Kanten der Schachtel kleine Schlitze entstehen. Hierbei handelt es sich um Stellen, welche bei den gebräuchlichen Schachteln an sich schon infolge der Gestaltung des Merkstücks geschützt liegen. Um aber einen vollständigen Abschluß herzustellen, kann das zuerst umzulegende Band so breit sein, daß es etwas übersteht und durch Umlegen und Kleben der überstehenden Ränder an den sonst unbedeckt bleibenden Kanten der Schachtel der Abschluß erfolgt.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens «-erden zur Bildung des Kleides frisch paraffinierte oder mit einem sonst geeigneten schmelzbaren Stoff .getränkte Bänder benutzt, die sich beim Erkalten fest mit der Unterlage verbinden. Hierbei ist der völlige Abschluß nach außen ohne Schwierigkeit auch dann erreichbar, wenn nur zwei Bänder zur Herstellung des Kleides verwendet werden.
  • Da bei dieser Ausführungsform der Herstellung des Kleides die Verwendung wasserhaltiger Klebemittel vermieden wird, ist die Veränderung des Inhalts der Schachtel, wie Keks und anderer feuchtigkeitsanziehender und der Schimmelbildung ausgesetzter M'aren, am sichersten ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Umkleidung von Schachteln, dadurch gekennzeichnet, daß das Kleid aus mehreren kreuzweise übereinandergreifenden, die Wandteile deckenden Bändern gebildet wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zuerst umzulegende Band über den Schachtelrand übersteht und der Abschluß durch Umlegen und Kleben der überstehenden Ränder an den sonst unbedeckt bleibenden Kanten der Schachtel erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß drei sich kreuzende Bänder auf der Schachtel befestigt werden. .4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, - daß die zur Herstellung des Kleides dienenden Bänder frisch mit Paraffin oder einem anderen geeigneten schmelzbaren Stoff getränkt und vor dem Erstarren des Tränkungsmittels umgelegt werden.
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