DE934095C - Verfahren zur Herstellung von Spielkarten od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spielkarten od. dgl.

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DE934095C
DE934095C DESCH7367A DESC007367A DE934095C DE 934095 C DE934095 C DE 934095C DE SCH7367 A DESCH7367 A DE SCH7367A DE SC007367 A DESC007367 A DE SC007367A DE 934095 C DE934095 C DE 934095C
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DE
Germany
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playing cards
cards
production
packs
punching
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Expired
Application number
DESCH7367A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Chr Birkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWABEN NUDELWERKE B BIRKEL S
Original Assignee
SCHWABEN NUDELWERKE B BIRKEL S
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/02Cards; Special shapes of cards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Spielkarten od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Spielkarten od. dgl. und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß beim Bedrucken von mit Sichtfenstern zu versehenden Verkaufspackungen, insbesondere Teigwarenpackungen, der durch das Ausstanzen der Fenster anfallende Packungsteil gleichzeitig mit dem entsprechenden Aufdruck versehen wird.
  • Die auf diese Weise erzeugten Karten zeichnen sich dadurch aus, daß sie praktisch keinerlei Kosten verursachen und eignen sich besonders als Werbemittel. Vorzugsweise wird man solche Karten herstellen, die als Werbemittel auf die gelieferte Ware hinweisen und insbesondere für Kinder einen Sammelanreiz bieten, wenn sie den zum Verkauf stehenden Packungen als Sondergabe beigefügt oder auf Gutscheine hin als komplettes Spiel geliefert werden.
  • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die Weiterverwendung von Stanzabfällen auch in der Kartonagentechnik üblich ist. Hierin wird jedoch das Wesen der Erfindung nicht gesehen.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale ergeben werden. Es zeigt Fig. r eine Verkaufspackung z, die zum Sichtbarmachen der darin befindlichen Ware, z. B. Teigwaren, ein durchsichtiges Sichtfenster 2 hat, durch das der Käufer den Packungsinhalt vor dem Kauf sehen und dadurch begutachten kann. Das Sichtfenster 2 besteht aus einer durchsichtigen Folie, die auf der Rückseite der bedruckten Packung auf die Fensterumrandung dicht aufgeklebt wird.
  • Derartige Packungen können z. B. aus einem Kartonstück hergestellt werden, wie es in Fig. 2 in aufgeklapptem Zustand dargestellt ist.
  • In Fig. 3 ist eine Karte 3 dargestellt, die zur Versinnbildlichung der in der Packung angebotenen Teigwarenhörnchen eine Hörnchenfigur zeigt. Die Karte ist.genauso groß wie das Fenster 2 der Verkaufspackungunddadurchentstanden, daßdieSichtfensteröffnung nach der in Fig. 2 gestrichelt dargestellten Linie 2a ausgestanzt worden ist. Die Karte besteht demgemäß aus dem gleichen Karton wie die Verkaufspackung selbst und ist, wie das bereits bedruckte Kartonstück in Fig. 2 andeuten soll, nach demselben Druckverfahren wie die Verkaufspackung mit dieser vor dem Ausstanzen bedruckt worden. Das Bedrucken kann in einer einzigen Farbe oder in mehreren verschiedenen Farben erfolgen. Wesentlich ist, daß die Karte (vgl. 3a in Fig. 2) beim Bedrucken noch ein Bestandteil des die spätere Verkaufspackung 'bildenden Bogens ist. In bedrucktem Zustand erfolgt die Zuführung zu einer Stanzvorrichtung, die zweckmäßig bei Stillstand in einem einzigen Hub sowohl die Fenster nach der Linie 2ä in Figur als auch die Randeinschnitte q., 5,- 6, 7, 8 ausstanzt, welche das Kartonstück zum raschen und günstigen Zusammenfalten zu einer Verkaufspackung benötigt.
  • Anstatt die beim Fensterausstanzen anfallenden Fensterausschnitte in einen Abfallkasten hineinfallen zu lassen und sie als Abfall zu behandeln, . werden die Ausschnitte, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem sie als Spielkarte geeignet machenden Aufdruck versehen sind, einem besonderen Aufnahmebehälter zugeführt, der herausnehmbar unter dem Stanzstempel angeordnet werden kann. Die nach der Linie 2" ausgeschnittenen Stanzabfälle können nun als fertige, gegebenenfalls mehrfarbig bedruckte Spielkarten dem Aufnahmebehälter entnommen werden. Die durch das Ausstanzen entstehenden Hauptteile werden einer Klebvorrichtung zugeführt, in der eine durchsichtige Folie auf die Fensterumrandung dicht aufgeklebt wird, nachdem auf die Klebstelle zuvor Klebstoff aufgetragen wurde. Nach dem Aufkleben der Sichtfenster wandern die Hauptteile weiter zu einem Stapel, der von dem. Aufnahmebehälter; in dem die Karten transportiert wurden, einen beliebigen. Abstand haben kann. Zum Ausstanzen der Karten benötigt.man, weil das Ausstanzen der Randeinschnitte ¢ bis 8 und der Abtransport der Stanzabfälle ohnehin erfolgen mu,B, abgesehen vom Druckplattenwechseln beim Drucken, überhaupt keinen einzigen Arbeitsgang. Die Karten fallen also in der Farbe der Packung fast völlig ohne Unkosten an. Will man ein Kartenspiel mit beispielsweise 32 verschiedenen Karten herstellen, so geht man zweckmäßig in der Weise vor, daß man die Druckeinrichtung für die Karten in großen Zeitabständen, z. B. täglich einmal, auswechselt, bis alle 32 zu dem Kartenspiel gehörigen Karten gedruckt sind. Es liegt auf der Hand, daß der Aufwand hierfür wesentlich geringer ist als der Aufwand für die übliche Spielkartenherstellung. Die Verwendung der Karten ist nicht unbedingt auf Kartenspiel beschränkt. Man kann die Kärtchen auch als Sammelbildchen, Werbekarten oder auch als Einlagen in Packungen verwenden. Dabei kann man Größe und Form der Packungsausschnitte oder -fenster gegebenenfalls den gewünschten Abmessungen der Karten anpassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Spielkarten od, dgl., dadurch gekennzeichnet, daß beim Bedrucken von mit Sichtfenstern zu versehenden Verkaufspackungen, insbesondere Teigwarenpackungen, der durch das Ausstanzen der Fenster als Karte anfallende Packungsteil gleichzeitig mit dem entsprechenden Aufdruck versehen wird.
  2. 2. Verfahren: zur Herstellung von Spielkarten od. dgl. nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielkarten mit denselben Farben wie die Verkaufspackungen bedruckt werden.
  3. 3. Anordnung zur Herstellung von Spielkarten nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der das Bedrucken und Ausstanzen der Kartenteile vornehmenden Vorrichtung ein die Karten aufnehmender, vorzugsweise aus der Vorrichtung herausnehmbarer Behälter vorgesehen. ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. ro9 638; USA.-Patentschrift Nr. 2 327 049; dänische. Patentschrift Nr. 35 675.
DESCH7367A 1951-08-24 1951-08-24 Verfahren zur Herstellung von Spielkarten od. dgl. Expired DE934095C (de)

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