DE42723C - Druckregulirvorrichtung für Ausflufshähne an Hochdruckwasserleitungen - Google Patents

Druckregulirvorrichtung für Ausflufshähne an Hochdruckwasserleitungen

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DE42723C
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Germany
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taps
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water pipes
regulation device
sleeve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42723D
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English (en)
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W. WEBER in Dresden A., Mathildenstr. 14
Publication of DE42723C publication Critical patent/DE42723C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/04Means in valves for absorbing fluid energy for decreasing pressure or noise level, the throttle being incorporated in the closure member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8B: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1887 ab.
Dieser in der beiliegenden Zeichnung in einem Längenschnitt dargestellte Apparat besteht aus dem Einschaltstück α mit der darin axial angeordneten Hülse b, welch letztere verschiebbar, aber dicht schliefsend in ersteres eingepafst ist. Auf der einen Seite ist die Hülse b mit einem festen Boden versehen, während sie auf der anderen durch den eingeschraubten Kapseldeckel c verschlossen wird. Der obere Rand des letzteren bildet mit seinem aufsen übertretenden Theil einen Ventilkegel, für welchen die benachbarte Stirnfläche des Einschaltstückes a als Sitz dient.
In dem Deckel c sitzt das metallene Stäbchen d, auf welches in geringen Abständen von einander mehrere, in der Zeichnung drei, kurze Stücke e spanischen Rohres derart aufgesteckt sind, dais die Richtung der Poren des einen nicht mit derjenigen der Poren des anderen zusammenfällt. Vor einigen, in der Zeichnung vor zweien, dieser Rohrstücke e ist je eine Gummiplatte/ angeordnet, welche für die Poren des anliegenden Rohrstückes als Ventilklappe dient.
Der Durchmesser der Rohrstücke e sowohl als der der Gummiplatten / entspricht der lichten Weite der Hülse b bezw. des Kapseldeckels c, so dafs erstere wie Kolben in letzteren sitzen. Hinter dem im Kapseldeckel c sitzenden Rohrstück e ist ein leerer Raum, welcher durch eine Anzahl in seine Wandung gebohrter kleiner Löcher mit dem die Hülse umgebenden Raum in Verbindung steht. Im Boden der Hülse b finden sich ebenfalls eine Anzahl kleiner Löcher vor.
In der Beschaffenheit des Einschaltstückes a, wie dasselbe in der Zeichnung dargestellt ist, dient der Apparat zum Einschrauben zwischen die Rohrleitung und den Hahn, wie in der Zeichnung punktirt dargestellt ist. Beim Einschrauben in das Gewinde an der Rohrleitung ruht der als Ventilkegel dienende Rand des Deckels c auf der den Ventilsitz bildenden Fläche des Theiles α und bleibt in dieser Lage, bis beim Einschrauben des Hahnes der Ansatz, welcher durch Aufbohren des Eingangskanals in diesem entstanden ist, auf die Hülse b wirkt, diese zurückschiebt und damit zugleich das Sperrventil öffnet, wie in der Zeichnung dargestellt ist.
Die Wirkungsweise des Apparates ist dann folgende:
Beim Oeffhen des Hahnes tritt das Wasser aus der Rohrleitung durch die kleinen Löcher im Umfang des Deckels c in den Hohlraum ein, welcher sich im Deckel c vorfindet. Von hier kann das Wasser nach dem Hahn nur gelangen, indem es die Poren der Rohrstücke e passirt. Da aber durch dieselben nur geringe Mengen Wasser gleichzeitig hindurchgelangen können, so wird die Geschwindigkeit des Wassers im Zulaufrohr verringert. Die fortwährende Veränderung der Richtung, welcher das Wasser beim Passiren des Apparates unterliegt, weil es einerseits aus der Richtung der Poren des einen Rohrstückes e in die des nächsten übergehen, anderentheils aber auch die Gummiplatten f heben und um deren äufseren Rand herumgehen mufs, trägt mit zur Verminderung der Geschwindigkeit des zulaufenden Wassers in der Rohrleitung bei. Je geringer aber diese Geschwindigkeit bei geöffnetem Hahn ist, um so weniger wird sich auch
bei plötzlichem Schlieisen des Hahnes ein Stofsen des Wassers bemerklich machen.
In Wirklichkeit ist bei Anwendung eines solchen Apparates der Stofs so gering, dais er bei einem Druck von vier Atmosphären in der Rohrleitung für das Gehör gar nicht, an einem eingeschalteten Manometer aber kaum wahrnehmbar ist. Der Apparat läfst sich für jeden in einer Rohrleitung herrschenden Druck geeignet machen, indem für höheren Druck mehr, für geringeren Druck aber weniger Rohrstücke e in der Hülse α angeordnet werden.
Wenn der Hahn zwecks an demselben vorzunehmender Reparatur losgenommen wird, so wird der Apparat durch den Druck des Wassers vorgeschoben, der als Ventilkegel wirkende Rand des Deckels c legt sich gegen die Stirnfläche des Einschaltstückes α und sperrt das Wasser ab.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Druckregulirvorrichtung für Ausflufshähne an Hochdruckwasserleitungen, welche besteht aus dem zwischen Hahn und Rohr einzuschaltenden Theil α mit darin in axialer Richtung verschiebbarer Hülse b, dem zugleich als Sperrventil dienenden Kapseldeckel c und den in der Hülse b und dem Deckel c auf dem Stäbchen d steckenden, kolbenartig angeordneten Stücken spanischen Rohres e mit Gummiplatten /.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42723D Druckregulirvorrichtung für Ausflufshähne an Hochdruckwasserleitungen Expired - Lifetime DE42723C (de)

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