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Kristalldetektor. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kristalldetektor,
der die Möglichkeit bietet, jede empfindliche Kontaktstelle auf dem ganzen abtastbaren
Kristall festzulegen, so daß diese guten Stellen stets wieder genau auffindbar sind.
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Man kennt bereits Detektoren, deren Kristall zwischen zwei Greifern
federnd eingesetzt ist, so daß die größtmögliche Oberfläche des Kristalls von der
Gegenelektrode abtastbar ist. Jedoch ist hierbei keine Vorrichtung vorgesehen, um
einmal aufgefundene. empfindliche Stellen festlegen und markieren zu können.
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Weiterhin sind Detektoren bekannt, -bei dienen -das Kristall nur von
einem Kristallhalter in Form eines Näpfchens o. dgl. gehalten, durch Mikronieterschraube
in. achsialer Richtung vorschiebbar ist. Hierbei ist nur begrenzt die Möglichkeit
geboten, durch die, Gegenelektrode den gesamten Stein abzutasten, da derartige einseitige
Befestigungen einen sehr großen Teil des Steines verdecken und somit diese Stellen
wirkungslos machen. Brei allen diesen bekannten Ausführungen ist es daher nie möglich,
die größtmöglichste Oberfläche des Kristalles so abtasten zu können, daß die einmal
aufgefundenen guten Stellen auf das genaueste bei einfacher Handhabung festlegbar
sind.
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Bei dem Detektor der vorliegenden Erfindung wird dies nun in vorteilhafter
Weise dadurch erreicht, daß die Verschiebung- des zwischen zwei Greifern federnd
eingesetzten Kristalles in achsialer Richtung sowie in der Drehrichtung auf getrennten
Gradeinteilungen abgelesen werden kann, wobei diese Verschiebun,- durch eine in
an sich bekannter Ausführung ausgebildete Mikrometerschraube bewirkt wird.
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Ein Kristalldetektor der neuen Art ist in der Zeichnung in einer Oberansicht,
teilweise im Schnitt, in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
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Das Kristall a wird von Greifern b und c uirnfaßt. Der
Greifer b wird von einem Schaft d getragen, oder mit Schraubengewinde in einem leitenden
Ständer e Führung findet,
der an seiner Unterseite den einen Kontaktstift
des Steckkontaktes trägt, derart, daß der Greifer b mit dem eingespannten Kristall
vermittels des an der Außenseite angeordneten, Knopfes f gedreht und gleichzeitig
in Spirallinie vorwärts bzw. rückwärts bewegt werden können. , Der Greifer c wird
bei g drehbar von einem Bügel h getragen, der auf der Stange i
einerseits
und auf !dem Stift k des Kontakt-. ständers e andererseits mittels Schlitz oder
ähnlich geradlinige Führung findet.
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Das hintere Ende L des Bügels h umfaßt den Schaft der
Gewindespindel d und steht unter dem Einfluß einer Feder tn, welche bestrebt ist,
den Bügel nach rückwärts zu ziehen, so daß also das Kristall a zwischen den Greifern
b und c mit federndem Druck gehalten wird.
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Dle Kontaktfeder n ist mittels einer Spirale o auf das Ende eines
mittels Knopf p von außen drehbaren Bolzens g derart lose aufgeschoben, daß ein
Teil der Spirale überragt und die auf dem Halter aufsitzenden Spiralgänge bei der
Berührung der Kontaktfeder mit dem Kristall den Bolzen g fester umspannen, während
in entgegengesetzter Drehrichtung. die Kontaktfeder leicht abstreifbar ist.
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Der Bolzen g ist mit dem Ständer r, der den zweiten Kontaktstift trägt,
leitend verbunden und in demselben so drehbar belagert, daß er gegen achsiale Verschiebung
gesichert ist, so daß sich die Kontaktspitze der auf den Bolzen 9 aufgeschobenen
Spirale stets in gleicher Stellung auf dem Kristall aufsetzen kann.
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Das ganze Gehäuse ist durch eine entsprethend geformte, durchsichtige,
abnehmbare Platte staubsicher derart abgedeckt, daß die beiden Knöpfe
f und p nach außen hervorragen und betätigt werden können.
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Der Knopf f des Kristallträgers greift mit einer Muffe s über eine
vom Gehäuse getragene Muffe t hinweg. Die Muffe s besitzt auf ihrem ganzen Umfange
eine geeignete Gradeinteilung s1, wobei die jeweilige Stellung durch eine Längsmarkierung
auf der Muffe t feststellbar ist. Die Muffe t hingegen, ' weist eine geeignete,
in Längsrichtung verlaufende Gradeinteilung il auf, so daß durch die Muffe
s die jeweilige Stellung markiert werden kann.
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Da nun-die Muffe s sich bei der Drehung des Knopfes f auf der
Muffe d vorwärts und rückwärts bewegt, kann man mittels dieser beiden Gradeinteilungen
s' und t1 jede Stellung des Kristalls mit Sicherheit wiederherstellen. Hat man also
eine. gute Empfangsstelle gefunden und sich deren Stellung vermittels der Gradeinteilungen
gemerkt, und, findet man beim weiteren Suchen keine bessere Stelle, so kann man
zu .jeder Zeit mit Sicherheit und schnell auf die bereits gefundene gute Empfangsstelle
zurückkehren.
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.Wie bereits bemerkt, ist die Stange d des Kristallträgers mittels
Gewinde in dem Kontaktständer e gelagert.
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Anstatt dessen kann man natürlich auch die Muffes mit innerem Gewinde
in ein Außengewinde der Muffe t eingreifest lassen.