DE425985C - Stehbolzen mit ihn umgebender, in die Kesselbleche eingesetzter Huelse - Google Patents
Stehbolzen mit ihn umgebender, in die Kesselbleche eingesetzter HuelseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B7/00—Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
- F22B7/16—Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections
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Description
Die Stehbolzen der Lokomotiv- und sonstigen
Kessel sollen verschiedenen Bedingungen genügen.
Sie haben zunächst den Abstand von zwei Wänden, z. B. der Stehkessel- und der
Feuerbuchswand, zwischen denen Flüssigkeits-, Dampf- oder Gasdruck herrscht, aufrechtzuerhalten
und dabei bedeutende Zugspannungen aufzunehmen.
ίο Ihre Verbindung mit diesen Wänden muß vollkommen und dauernd dicht sein.
Sie müssen beträchtlichen Biegungsbeanspruchungen
gewachsen sein, die mit sich ändernden Druck- und Temperaturverhältnissen
stark und häufig wechseln.
Endlich aber wird verlangt, daß ihr Einbau und ihre Auswechslung leicht, unter
Schonung der Kessel wände, mit geringstem Zeit- und Arbeitsaufwand, ohne schwierige
Feinmeß- und Passungsarbeit und ohne umfangreiche und kostspielige Lagerhaltung vor
sich gehe.
Diesen .Bedingungen vermögen die bisher bekannten Stehbolzen nur unvollkommen ge-S5
recht zu werden.
Wie aus den Abb. 1 und 2 der Zeichnungen ersichtlich, besteht das Xeue der Erfindung
darin, daß eine HülseA, die dampfdicht in die beiden Kesselbleche eingesetzt ist, den
Bolzen B umgibt, der in Verbindung mit der Mutter G die durch den Druck im Kessel
hervorgerufenen Zugspannungen aufzunehmen hat. Die zweckmäßig aus weichem Werkstoff, wie Kupfer, hergestellte Hülse A
wird in die beiden zu verbindenden Kesselwände C und D dampfdicht eingewalzt oder
eingepreßt, und zwar derart, daß sich die in den Kesselblechen sitzenden Hülsenenden
kegelförmig erweitern, wObei diese Hülsenenden durch das kegelige Ende / des Bolzens
und den gleichfalls kegeligen Ansatz H, K der Mutter G beim Anziehen derselben fest
gegen die Lochwandungen der Kesselbleche C, D gepreßt werden.
Der in der Hülse A sitzende Bolzen B wird zweckmäßig aus Werkstoff von großer Zugfestigkeit
hergestellt und kann dann im Schaft einen kleineren Durchmesser erhalten
als die bisherigen Stehbolzen, so daß er besser als diese zur Aufnahme der unvermeidlichen
Biegungsbeanspruchungen geeignet ist.
Die Dichtung zwischen der Hülse A und den Kesselblechen C, D kann noch dadurch
verbessert werden, daß man RillenE1 E in den
Bohrungswandungen der Kesselbleche vorsieht, in die sich die Hülsenenden beim
Walzen oder Pressen hineindrücken.
Abb. ι zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Bolzen B auf der Feuerseite
einen flachen Kopf F trägt, während auf der Außenseite die Mutter G angebracht ist. Die
von der Mutter G in die Hülse A eingedrückte Buchse H hat ebenso wie die Verdickung
/ des Bolzens B die Aufgabe, den Bolzen gleichmittig mit der Hülse festzuhalten
und die Enden der Hülset an die
ίο Wände der Bohrungen in den Kesselblechen C, D anzudrücken, um die Abdichtung
zu sichern. Die Mutter G wird nach dem Anziehen gesichert, beispielsweise durch
einen eingebohrten Stift M. In Abb.2 ist die Verdickung/ stark kegelförmig
ausgeführt. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß selbst nach vollständigem
Abbrennen des Kopfes F der Bolzen B sich nicht durch die Feuerbuchswand C hindurchziehen
kann.
Es kann sogar bei dieser Anordnung der Kopf F von Anfang an ganz weggelassen
werden, so daß die Innenseite der Feuerbuchswand eine vollständig ebene Fläche bildet.
Ferner ist hier die Mutter G aus einem Stück mit dem Ansatz K hergestellt, der im
Verein mit der Verdickung / den Bolzen gleichmittig mit der Hülse A führt und die
Abdichtung zwischen letzterer und den Kesselwandungen durch Druck auf die Innenwandungen der Hülsenenden sichert.
Da in diesem Falle auch der Ansatz K als Muttergewinde mitwirkt, kann die eigentliche
Mutter G wesentlich niedriger gehalten werden, was bei geringem Spielraum zwischen
Stehkessel und Lokomotivrahmen erwünscht ist.
Ein Wulst L verhindert im Verein mit den Rillen E, daß sich die beiden Kesselwandungen
C, D einander nähern.
Der neue Stehbolzen ermöglicht die Herstellung der Dichtung durch Einwalzen oder
Einpressen einer Hülse mit verhältnismäßig schwacher Wand. Es ist weder das gewaltsame
Einwürgen eines zu satt sitzenden Gewindes, noch schwierige Gewindepaßarbeit, noch das die Kesselwandungen schädigende
Aufdornen des Stehbolzens notwendig. Mit letzterem fällt auch das unwillkommene Strecken des Stehbolzens weg, das sich
selbst bei den neuesten Dornformen nicht ganz vermeiden läßt, und das zu Ungenauigkeiten
im Abstand der Kessel wan düngen voneinander führt.
Die voneinander getrennten Rillen E, E in den Wänden der Kesselblechbohrungen bilden
nach dem Einwalzen der Hülsenenden eine Dichtung, die jvesentlich zuverlässiger
ist als bei den eine durchgehende Schraubenlinie bildenden Gewindegängen der alten
Stehbolzenformen.
Genaue Passung der einzuwalzenden Hülsen ist nicht notwendig, die Lagerhaltung
wird wesentlich vereinfacht, der Bezug verbilligt. Beim Auswechseln von Stehbolzen
können die alten Hülsen ohne Beschädigung der Kesselwand und ohne Vergrößerung des
Lochdurchmessers herausgeschnitten und durch neue ersetzt werden; dadurch wird die
Lebensdauer der Kesselwandungen verlängert.
Der Aufwand an Kupfer ist bedeutend geringer als bei Kupferstehbolzen alter Bauart,
ohne daß die Nachteile des eisernen Stehbolzens in Kauf genommen zu werden brauchen.
Der Bolzen B kann auf das einfachste eingesetzt und ausgewechselt werden.
Verstemmen von Nietköpfen kommt nicht in Frage; das bedeutet eine erhebliche
Schonung der Kesselwandungen, Einsparung an Preßluft und Verminderung des nervenzerrüttenden
Lärmes in den Kesselschmieden.
Durch Bohrungen N im Bolzen B ist dafür gesorgt, daß ein Abreißen oder Undichtwerden
der Hülse A sich sofort bemerkbar macht. Abreißen des Bolzens B wird durch
Loswerden des Kopfes F und der Mutter G kenntlich.
Das Gewinde am Bolzen B kann den allgemeinen Normen entsprechen; es ist kein
eigenes Stehbolzengewinde nötig, die kostspieligen Stehbölzenbohrer, die namentlich für
lange Deckstehbolzen schwierig in der verlangten Genauigkeit herzustellen sind, können
wegfallen.
Claims (2)
1. Stehbolzen mit ihn umgebender, in die Kesselbleche eingesetzter Hülse, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines dampfdichten Schlusses die in den Blechen angeordneten Hülsenenden sich
kegelförmig erweitern und durch das tos
kegelige Ende des Bolzens (7) und den gleichfalls kegeligen Ansatz (H, K) der
Mutter (G) beim Anziehen derselben fest gegen die Lochwandungen in den Kesselblechen
gepreßt werden. no
2. Stehbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung
der Hülse durch in der Kesselwandung befindliche, miteinander nicht in Verbindung
stehende Rillen erfolgt, in welche die Enden der Hülse eingepreßt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG61902D DE425985C (de) | 1924-08-01 | 1924-08-01 | Stehbolzen mit ihn umgebender, in die Kesselbleche eingesetzter Huelse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG61902D DE425985C (de) | 1924-08-01 | 1924-08-01 | Stehbolzen mit ihn umgebender, in die Kesselbleche eingesetzter Huelse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425985C true DE425985C (de) | 1926-03-03 |
Family
ID=7132884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG61902D Expired DE425985C (de) | 1924-08-01 | 1924-08-01 | Stehbolzen mit ihn umgebender, in die Kesselbleche eingesetzter Huelse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425985C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE853589C (de) * | 1950-09-19 | 1952-10-27 | Hanns Dr-Ing Garrelt | Dampfdichte und korrosionssichere Stehbolzenverbindung, insbesondere fuer Lokomotivkessel |
-
1924
- 1924-08-01 DE DEG61902D patent/DE425985C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE853589C (de) * | 1950-09-19 | 1952-10-27 | Hanns Dr-Ing Garrelt | Dampfdichte und korrosionssichere Stehbolzenverbindung, insbesondere fuer Lokomotivkessel |
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