DE425402C - Schalter fuer akustische Signalinstrumente, mit dem durch Ein- und Ausschalten eines Widerstandes verschieden starke Laute erzielbar sind - Google Patents

Schalter fuer akustische Signalinstrumente, mit dem durch Ein- und Ausschalten eines Widerstandes verschieden starke Laute erzielbar sind

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DE425402C
DE425402C DER62841D DER0062841D DE425402C DE 425402 C DE425402 C DE 425402C DE R62841 D DER62841 D DE R62841D DE R0062841 D DER0062841 D DE R0062841D DE 425402 C DE425402 C DE 425402C
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ring
resistor
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upper ring
contacts
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DER62841D
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Riemann Fa Herm
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Riemann Fa Herm
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q5/00Arrangement or adaptation of acoustic signal devices
    • B60Q5/001Switches therefor
    • B60Q5/003Switches therefor mounted on the steering wheel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Schalter für akustische Signalinstrumente, mit dem durch Ein- und Ausschalten eines Widerstandes verschieden starke Laute erzielbar sind. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schalter für akustische Signalinstrumente, der ermöglicht, durch Verdrehen und Niederdrücken von Ringen zwei verschiedene Töne einzuschalten.
  • Signalkontakte in Form zweier ineinander federnder Ringe, bei denen der Stromschluß durch das Niederdrücken des oberen Ringes erfolgt, sind bereits bekannt.
  • Vorliegender Signalkontakt ist nun dadurch unterschiedlich von den bekannten, daß beliebig viele Kontakte in zwei durch einen Widerstand miteinander verbundenen Leitungen liegen und so angeordnet sind, daß wahlweise die Kontakte der Leitung im oberen Ring mit den Kontakten der einen Leitung im unteren Ring oder nach einer mechanischen Betätigung des oberen Ringes mit den Kontakten der anderen Leitung im unteren Ring in Verbindung gebracht werden können, so daß das eine Mal ein Stromkreis unter Ausschaltung des Widerstandes, das andere Mal ein Stromkreis unter Einschaltung des Widerstandes geschlossen werden kann. Hierbei kann die mechanische Betätigung des oberen Ringes in einem Verdrehen desselben gegen den unteren Ring um den Betrag erfolgen, um welchen die paarweise angeordneten Kontakte in der Längsrichtung versetzt sind.
  • Die in dem oberen Ring und dem unteren Ring untergebrachten Leitungen sind von den Ringen isoliert. Vorteilhaft wird die Verbindung des oberen Ringes mit dem unteren Ring durch Bajonettlappen und Bajonettvertiefungen erzielt. Durch Drehung des oberen Ringes gegen den unteren kann der Hub des oberen Ringes nach oben begrenzt werden.
  • Diese Einrichtung hat also den wesentlichen Vorteil, daß durch diesen Signalkontakt zwei verschiedene Töne eingeschaltet «-erden können, was sich bekanntlich bei elektrischen Fahrzeughupen als notwendig erweist. In der üblichen Weise kann dieser Signalkontakt an den Speichen des Steuerrades angebracht sein.
  • Eine Ausführungsform dieses Signalkontaktes ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
  • Abb. z zeigt einen Querschnitt durch den Signalkontakt mit der oberen Leitung z und den beiden unteren Leitungen z, 3.
  • Abb.a veranschaulicht eine Draufsicht auf einen Teil des unteren Kontaktringes nach Abnahme des oberen Kontaktringes.
  • Abb.3 zeigt den oberen Kontaktring von unten gesehen, Abb. q. den unteren Kontaktring von oben gesehen.
  • Abb. 5 zeigt das Schaltschema des Signalkontaktes.
  • Abb. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil des Signalkontaktes in Stellung für das starke Signal in vergrößertem Maßstab, und Abb. ; denselben Längsschnitt, jedoch in der Stellung für das schwächere Signal. Der Signalkontakt ist in Form zweier ineinander federnder Ringe 8, 9 - ausgebildet. Der Stromschluß wird durch Niederdrücken des oberen Ringes 8 an einer beliebigen Stelle herbeigeführt. In den Leitungen 2, 3 des unteren Ringes 9 ist ein Widerstand 7 eingeschaltet. Diese unteren Leitungen 2, 3 haben beliebig viele Kontakte ¢, 4a, 4b und 5, 5a, 5b, während die obere Leitung i ebensolche Kontakte 6, 6a, 6b besitzt. Die Kontakte sind so angeordnet, daß wahlweise die Kontakte 6, 6a, 6b der Leitung i im oberen Ring 8 mit den Kontakten ¢, 4a, 4b der Leitung 3 im unteren Ring 9 oder nach einer entsprechenden Einstellung des oberen Ringes 8 mit den Kontakten 5, 5a, 5b der anderen Leitung 2 im unteren Ring 9 in Verbindung gebracht werden können. Dadurch wird erreicht, daß man einen stärkeren Strom bei Ausschaltung des Widerstandes 7 beim Schließen des Stromkreises erhält, das andere Mal bei Einschaltung des Widerstandes 7 einen schwächeren Strom. Diese verschiedene Stromschließung erfolgt durch mechanische Beeinflussung des oberen Ringes 8, indem man diesen gegen den unteren Ring 9 verdreht, und zwar erfolgt das Verdrehen des oberen Ringes gegen den unteren Ring 9 um den Betrag, um welchen die paarweise angeordneten Kontakte ¢, 5 in der Längsrichtung versetzt sind. Die in dem oberen Ring 8 und dem unteren Ring 9 untergebrachten Leitungen i, 2, 3 sind von diesen Ringen isoliert. Der untere Ring 9 hat vorteilhaft einen -U-förmigen Querschnitt, über welchen der obere Ring 8 als Kappe greift. Um eine einfache Verbindung des oberen Ringes 8 mit dem unteren Ring 9 zu erzielen, hat bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel der obere Ring 8 Bajonettlappen io, IOa, lob, die durch die Bajonettvertiefungen I I, I ja, I ib des unteren Ringes 9 geführt sind. Nach Drehung des oberen Ringes 8 wird dessen Hub nach oben durch die Bajonettverbindung io, i i begrenzt.
  • Der so zusammengesetzte Signalkontakt gestattet eine seitlicheVerdrehung des oberen Ringes 8 auf dem unteren Ring 9 in der Richtung der Pfeile I, II der Abb. 6 und 7. Die Betrachtung des Kontaktes 6 zeigt in diesen Abbildungen deutlich die mögliche Verdrehung des oberen Ringes B. In Abb. 6 liegt der Kontakt 6 über dem Kontakt 4 und dementsprechend auch alle Kontakte 6a, 6b des oberen Ringes 8 über den Kontakten .Ia, 4b des unteren Ringes 9. Dies ist die Stellung der Kontakte für die Abgabe des starken Tones wegen der Ausschaltung des Widerstandes 7. Zur Abgabe des schwächeren Tones wird der Ring 8 in Richtung des Pfeiles I der Abb. 6 verdreht, so daß der Kontakt 6 über den Kontakt 5 zu stehen kommt (Ahb. 7). Alle entsprechenden Kontakte 07, 6b stehen somit auch über den Kontakten 5a, 5b. In den beiden eben beschriebenen Stellungen kann der obere Ring 8 zur Abgabe der Töne an jeder beliebigen Stelle seines Umfanges in der Richtung der Pfeile III niedergedrückt und so die entsprechenden Kontakte geschlossen werden. Zur erneuten Abgabe eines starken Tones wird der Ring 8 in Richtung des Pfeiles II, Abb. 7, zurückgedreht.
  • Es ist so ein Signalkontakt geschaffen werden, der einfach in seiner Einrichtung ist und trotzdem die wichtige Neuerung aufweist, daß zweierlei verschiedene Töne, lediglich durch Verdrehen des oberen Ringes 8 gegen den unteren Ring 9 und Niederdrücken des oberen Ringes gegen den unteren Ring bzw. der Kontakte 6 des oberen Ringes 8 gegen die Kontakte 4 oder 5 des unteren Ringes 9, erzeugt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Schalter für akustische Signalinstrumente, mit dem durch Ein- und Ausschalten eines Widerstandes verschieden starke Laute erzielbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (7) an .zwei voneinander isolierte Kontaktgruppen (4, 411, 4b und 5, 5a, 5b) eines Kontaktringes (9) angeschlossen ist, mit denen die Kontaktgruppe (6, 6a, 6b) eines zweiten Kontaktringes (8) durch dessen Verdrehen und nachfolgendes Niederdrücken derart verbunden werden kann, daß in einem Falle, beim Berühren der beiden Kontaktgruppen (5, 5a, 5b und 6, 6a, 6b), der Widerstand (7) und das schwache Hupensignal eingeschaltet, hingegen im anderen Falle, beim Berühren der beiden anderen Kontaktgruppen (4,4a, 4b und 6, 6,a 6b), der Widerstand (7) aus-und das starke Hupensignal. in der üblichen Weise eingeschaltet wird. a. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des oberen Ringes (8) mit dem unteren Ring (9) durch Bajonettverschluß (io. i i) erfolgt und nach Drehung des oberen Ringes gegen den unteren Ring der Hub desselben nach oben begrenzt ist. 3. Ausführungsform des Schalters nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Ring (9) U-förmigen Querschnitt besitzt und von dem als Kappe ausgeführten oberen Ring (8) umgriffen wird.
DER62841D 1924-12-12 1924-12-12 Schalter fuer akustische Signalinstrumente, mit dem durch Ein- und Ausschalten eines Widerstandes verschieden starke Laute erzielbar sind Expired DE425402C (de)

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