DE425187C - Wendesitz fuer Friseursteuhle - Google Patents

Wendesitz fuer Friseursteuhle

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DE425187C
DE425187C DEH98925D DEH0098925D DE425187C DE 425187 C DE425187 C DE 425187C DE H98925 D DEH98925 D DE H98925D DE H0098925 D DEH0098925 D DE H0098925D DE 425187 C DE425187 C DE 425187C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/04Hairdressers' or similar chairs, e.g. beauty salon chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/04Hairdressers' or similar chairs, e.g. beauty salon chairs
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  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description

DEUTSCHES REiCfT
AUSGEGEBEN AM 12. FEBRUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 425187 KLASSE 34 g GRUPPE 1
X\34g)
Alfred Heger in Rabenau i. Sa. Wendesitz für Friseurstühle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1924 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wendesitz für : Das Xeue besteht darin, daß sich gegen die Friseurstühle oder auch für ärztliche Stühle, durch Sprungfedern gewölbt gehaltenen PoI-bei dem mittels eines Zahnstangentriebes sterdecken je eine Zahnstange stützt, die mit-
bei Belastung eine Feder gespannt wird, die j tels eines gemeinsamen Zahnrades und einer den Sitz nach seiner Entlastung wendet. Kupplung eine auf der Drehachse- des Sitzes
435181
angeordnete Feder derart beeinflussen, daß I diese beim Niederdrücken der Polsterdecke , durch die zugehörige Zahnstange gespannt, wird und nach Auslösung einer Sperre den Sitz wendet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf den Sitz bei ab- , ίο genommenem Polster,
Abb. 2 einen Längsschnitt dazu,
Abb. 3 das Wendegetriebe in größerem ; Maßstabe und
Abb. 4 den Zahnbetrieb.
ι ist der äußere Rahmen und 2 der Wende- : sitz, der auf zwei Zapfen lagert. Der eine davon, 3, ist an der Innenseite der Sitzzarge ; angeschraubt und geht durch sie hindurch j und ein Stück in die Rahmenzarge hinein, j Der andere, 4, ist an der Außenseite der Rah- j menzarge angeschraubt, geht durch die letz- ' tere hindurch und steht bis etwa in die Hälfte einer durch die Sitzzarge gehenden Bohrung hinein. An diesem Zapfen ist ein Vierkant 5 abgesetzt. 6 ist ein Federgehäuse mit Nabe 7, die an der anderen Seite in die Bohrung einunrl dem Vierkant 5 aufgeschoben wird, wonach das Gehäuse 6 gegen Drehung gesichert ist. In der hinteren Sitzzarge befinden sich zwei Fallen 8" und 8b; in eine von ihnen kann durch die Rahmenzarge ein Riegel 9 einklinken, der gelenkig an dem einen Arm eines der Rahmenzarge außen aufgesetzten und abgefederten Doppelhebels 10 sitzt.
In den seitlichen Sitzzargen ist eine Schiene 11 befestigt. Sie bildet das eine Lager einer Welle 12, die anderseits unter Durchgang durch das Federgehäuse 6 in die Nabe 7 eintritt. Die Feder ist einerseits an dieser Welle und anderseits an der Gehäusewand befestigt. Die Welle 12 trägt fest zwei Sperräder 13 und 14 und lose ein Zahnrad 15. Dieses ist mit einem Bügel 16 gekuppelt, in welchem eine Klinke 17 sitzt, die in das Rad 14 eingreift. An der Schiene 1 r sitzen zwei Winkel; der eine trägt eine Sperrklinke 18, die in das Rad 13 eingreift. An diesen Winkeln führt sich je eine Zahnstange 19" und 19s, und zwar mit Schlitz an zwei im Winkel sitzenden Zapfen. Beide Stangen haben ein Stück Leerlauf (Abb. 4). -Die Zahnung steht je in der Bahn des Rades 15. Auf dem Winkelfuß jeder Stange ist eine Platte 20 befestigt, die mit jeder Sitzauflage 21 verbunden ist. 22 sind die Sprungfedern.
Die Handhabung ist folgende: Es wird davon ausgegangen, daß der Sitz unbelastet ist. Der Riegel 9 ist in die Falle 8a eingelegt. Die Zahnstange 19s steht nach oben. Setzt sich nun jemand auf den Stuhl, so wird die Zahnstange 19° (unter Anspannen der Sitzfedern 22) niedergeführt. Sie läuft die Leerstrecke ab, dann greift die Verzahnung in das Rad 15, das den Bügel 16 mitnimmt und dessen Klinke 17 über das Rad 14 die Welle 12 dreht, wodurch die Feder 6 aufgezogen wird. Das Rad 13 läuft unter der Klinke 18 leer vorwärts; in der anderen Richtung sperrt die Klinke. Wird der Sitz entlastet, so ziehen die Federn 22 die Zahnstange 19° unter Zurückführen von Rad 15 und Bügel 16 wieder hoch, wobei die Klinke 17 über das Rad Γ4 leer abläuft. Die Feder 6 bleibt noch gespannt. Zieht man nun den Riegel 9 heraus, so wird die Rückwirkung der Feder 6 ausgelöst, aber die Welle 12 kann sich nicht allein zurückdrehen, weil die Welle und der Sitz durch die Sperre 18 jetzt ein Starres sind. Die Feder bewirkt also ein Wenden des Sitzes, wobei sie abläuft. Der Riegel 9 fällt dann in die Falle 86. Die Stange 19*, die vorher nach unten stand und jetzt nach oben wechselt, war unbeeinflußt geblieben; sie arbeitet beim nächsten Belasten in gleicher Weise wie vorher Stange 19°, und so geht es abwechselnd fort.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wendesitz für Friseurstühle, bei dem mittels eines Zahnstangentriebes bei Be- -90 lastung eine Feder gespannt wird, die den Sitz nach seiner Entlastung wendet, dadurch gekennzeichnet, daß sich gegen die durch Sprungfedern gewölbt gehaltenen Polsterdecken (21) je eine Zahnstange (i9a, 19*) stützt, die mittels eines gemeinsamen Zahnrades und einer Kupplung (13 bis 18) eine auf der Drehachse (12) des Sitzes angeordnete Feder (6) derart beeinflussen, daß diese beim Niederdrücken der Polsterdecke durch die zugehörige Zahnstange gespannt wird und nach Auslösung einer Sperre (9) den Sitz wendet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH98925D 1924-10-23 1924-10-23 Wendesitz fuer Friseursteuhle Expired DE425187C (de)

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