DE424837C - Tragseilaufhaengung in Nachspannfeldern von Kettenfahrleitungen - Google Patents

Tragseilaufhaengung in Nachspannfeldern von Kettenfahrleitungen

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DE424837C
DE424837C DEA45264D DEA0045264D DE424837C DE 424837 C DE424837 C DE 424837C DE A45264 D DEA45264 D DE A45264D DE A0045264 D DEA0045264 D DE A0045264D DE 424837 C DE424837 C DE 424837C
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Germany
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masts
mast
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/26Compensation means for variation in length

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Tragseilaufhängung in Nachspannfeldern von Kettenfahrleitungen. Zum Zwecke des Nachspannens der Fahrleitungen werden bekanntlich an den Nachspannpunkten Maste in verhältnismäßig kurzer Entfernung voneinander zur Aufstellung gebracht und die Fahrdrähte, sich überlappend, bis zu dem entfernter liegenden von den beiden Masten durchgeführt. In gleicher Weise wurden bisher auch bei den bekannten Ausführungen die Tragseile im Nachspannfdde nebeneinanäerliegend bis zum jenseitigen Abspannmaste durchgezogen, so daß an jedem der Maste oder an entsprechende Querträger ein Fahrdraht und ein Tragseil abgriff, welche beide in derselben Zugrichtung auf den Mast o. dgl. einwirkten. Die Folge derartiger Anordnungen war, daß die einzelnen Züge des Fahr- und Tragdrahtes die Maste in der Richtung gegeneinander umzubiegen suchten; was nur durch entsprechend stärkere Ausbildung der Träger und Maste vermieden werden konnte.
  • Gemäß der Erfindung werden nun die Tragseile nicht mehr soweit wie bisher durchgeführt, sondern bereits an dem zunächst liegenden Mast oder an daran befestigten Querträgern des Nachspannfeldes fest abgefangen und sodann durch ein mit geringem Zug verlegtes Hilfsfragseil miteinander verbunden. Die Vorteile, welche ;hierdprc- erzielt werden, liegen 'wör äJlein ' darin, daß die Beanspruchungen der Maste wesentlich günstiger werden. An jedem Mast wirken jetzt die einander entgegengesetzt gerichteten Züge des Trag- und Fahrdrahtes, welche sich also, wenigstens zu einem gewissen Teil., aufheben. Die Maste können dementsprechend weniger stark bemessen werden und sind daher billiger herzustellen. Des ferneren ergibt sich auch eine Ersparnis an Isolatoren, da an jedem Mast nur noch eine Isolation vorgesehen zu sein braucht, während die bisherigen Ausführungen zwei Isolationen benötigten. Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn das Hilfsseil jenseits der Isolation der Tragseile an diesem befestigt wird.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Zwischen den beiden Streckenfeldern I und II ist in bekannter Weise das Nachspannfeld n durch die in verhältnismäßig kurzer Entfernung aufgestellten Maste d, dl gebildet. Die Fahrdrähte b, b1 werden, wie bisher üblich, bis zu den entfernter liegenden Masten d, di durchgeführt und hier unter Zwischenschaltung von Isolationen nachstellbar mittels der Spannvorrichtung c, cl angeschlossen. Die Tragseile a, a1 werden im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungen unter Vermittlung der Isolationen f, f1 an den zunächst liegenden Masten d, dl des Nachspannfeldes n fest abgefangen. Mittels Klemmeinrichtungen g, g1 wird kurz vor den Isolationen/, f1 das Hilfstragseil. e an den. Tragseilen a, a1 angeschlossen. Von den Tragseilen a, a1, e führen in bekannter Weise Hängedrähte zu den Fahrleitungen. Wie aus der Zeichnung. ersichtlich, wird jeder Mast d, di nach der einen Seite durch den Zug des Fahrdrahtes, ,nach der anderen Seite durch den Zug des Tragdrahtes beansprucht. Diese verschieden gerichteten Züge beanspruchen den Mast weniger als bei den bisherigen Ausführungen, wo, wie oben erwähnt, beide Züge gleichgerichtet an den Mast angreifen. Da im allgemeinen der Zug des Fahrdrahtes in horizontaler Richtung geringer sein wird als der Zug des Tragdrahtes, kann der letztere, zum Teil wenigstens, durch entsprechende Verspannung des Hilfsdrahtes e ausgeglichen werden. Auf diese; Weise ist eine weitere Herabminderung der Mastbeanspruchungen erzielt.
  • Ähnliche Verhältnisse liegen vor, wenn es sich nicht nur um reine Abspannfelder, sondern um Streckentrennung handelt. In diesem Falle ist dafür zu sorgen, daß der Hilfsdraht e gegenüber den Tragseilen a, a1 isoliert angeordnet ist bzw. daß die Fahrdrahtenden isoliert an dem Hilfstragseil e aufge= hängt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragseilaufhängung in Nachspannfeldern von Kettenfahrleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragseile (a, a1) an den zunächst angeordneten Maste. (d, dl) des Nachspaunfeldes (n) fest abgefangen und durch ein mit geringem Zug verlegtes Hilfstragseil (e) miteinander verbunden sind. z. Tragseslaufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfstragseil (e) an den Tragseilen (a, a1) jenseits deren Mastisolierungen (f, f1) befestigt ist. _ .
DEA45264D 1925-06-18 1925-06-18 Tragseilaufhaengung in Nachspannfeldern von Kettenfahrleitungen Expired DE424837C (de)

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