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Gummiabsatzaufnagelmaschine. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage
vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldungen in den Vereinigten Staaten
von Amerika vom 25. Oktober 1922 für Ansprüche i bis 4 und vom 1Z.Januar 1g23 für
Anspruch 5 beansprucht. Die vorliegende Erfindung betrifft Absatzaufnagelmaschinen,
insbesondere solche, die zum Befestigen von Gummiabsätzen geeignet sind. In Gummiabsätze
werden üblicherweise Ringe eingebettet, durch welche die Nägel hindurchgedrückt
werden, um in der Gummimasse besseren Halt zu haben. Diese Ringe haben nicht immer
die beabsichtigte Lage gegeneinander und verschieben sich auch, wenn der Absatz
vor dem Eintreiben der Nägel einem Druck ausgesetzt wird. Die Absätze sind über
diesen Ringen mit versenkten Löchern versehen, durch welche die Nägel eingetrieben
werden.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Löcher nun benutzt,
um die Nagel- und Treiberführungen beim Befestigen des Absatzes einzustellen, und
die Führungen sind zu diesem Zweck mit konischen Enden versehen, die sich in den
Nagellöchern zentrieren. Die sich dabei ergebenden Abweichungen von der senkrechten
normalen Eintreibrichtung sind so gering, daß die elastischen Treiber sich beim
Eindringen in diese Nagelführungen entsprechend biegen können. Zweckmäßig wird der
Absatz an einer Schablone angebracht, die mit den Nagellöchern des Absatzes entsprechenden
konisch erweiterten Löchern versehen ist, durch welche die Enden der Nagelführungen
in die Löcher des Absatzes hineingeleitet werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der
Erfindung dargestellt.
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Abb. i ist ein Grundriß, Abb. z ein senkrechter Schnitt, Abb. 3 ein
Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i; Abb. q. zeigt die auswechselbare Schablone; Abb.
5 ist eine schaubildliche Ansicht von unten, gesehen.
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In Führungen einer Absatzaufnagelmaschine üblicher Art ist mittels
Leisten i z ein Block io eingeschoben, der mit einem Ausschnitt 14 versehen ist.
Auf einer Schulter am oberen Teil des Ausschnittes sind zwei Platten 16, 18 eingelegt,
die durch Schrauben 2o miteinander verbunden sind. In pfannenartige Aussparungen
der Platten 16, 18 sind die kugelförmigen Enden 2q. von Nagel- und Treiberführungen
2z eingesetzt, so daß diese Treiberführungen um ein begrenztes Stück nach den Seiten
hin sich aus der senkrechten Lage entfernen können. Die Stoßfuge der Platten 16,
18 fällt im wesentlichen mit der wagerechten Mittelebene der Kugelenden 2q. zusammen,
so daß die Nagelführungen leicht eingesetzt und ausgewechselt werden können.
In
Löcher 26 der Platte 16 passen Dübel 25 des Blockes io hinein, um eine bestimmte
Stellung der Platten herbeizuführen. Die Platten werden durch Vorstecker 28 gehalten,
die zur Hälfte in Ausschnitte der Platten und zur anderen Hälfte in Ausschnitte
des Blockes eingeschoben werden und halbkreisförmige Anschlagbunde 3o besitzen.
Die Platte 18 besitzt über den Enden der Nagelführungen Löcher 32, deren obere Enden
etwas konisch erweitert sind. Die Bohrungen der Nagelführungen 22 sind oben gleichfalls
konisch erweitert, und zwar mehr als die Löcher 32. Die oberhalb des Blockes io
befindlichen, senkrecht zum Block auf und ab gehenden Treiber 34 werden auf diese
Weise mit Sicherheit in die Führungen 22 hineingeleitet, selbst wenn diese aus der
in Abb.2 gezeigten senkrechten Lage in die in Abb.3 angedeutete Schräglage belangt
sind.
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Die Enden der Führungen 22 sind konisch zugespitzt, so daß sie in
die konischen Nagellöcher der üblichen Gummiabsätze eintreten können und sich in
diesen zentrieren, so daß die in den Führungen herabfallenden Nägel in die Nagellöcher
-des Absatzes eingeleitet und von den in den Führungen entlangfahrenden Treibern
durch die aus Abb.2 und 3 ersichtlichen Unterlagsplatten 72 hindurchgedrückt werden.
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Um die Führungen 22 mit Sicherheit in die Nagellöcher des Absatzes
eintreten zu lassen, ist an der unteren Seite des Blockes io eine Schablone 4o mit
konischen Löchern 42 auswechselbar angebracht. Die Lage und Anordnung der Löcher
42 entspricht der Lage und Anordnung der Löcher der zu befestigenden Absatzart.
Die Weite der Löcher 42 ist größer als die Dicke der Führungen 22, so daß diese
Führungen mit Sicherheit in die Löcher eintreten und von ihnen eingesyellt werden.
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An der unteren Seite der Schablone 40 ist ein Absatzhalter 46 befestigt,
dessen öffnung 48 mit schrägen Flächen 5o versehen ist, um den Absatz 52 leicht
hineindrücken zu können. Der Absatz wird durch Reibung in der öffnung 48 erhalten.
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Unter die eine Kante des Halters 46 faßt eine durch Schrauben 58 am
Block befestigte Leiste 56. Unter die gegenüberliegende Kante 6o des Halters .16
faßt eine Klinke 62 (siehe Abb. 5), die gegen die Wirkung einer Feder 6:1 durch
einen Handgriff 68 zurückgezogen werden kann. Das Ende 66 der Klinke ist abgeschrägt.
Diese Einrichtung gestattet ein leichtes Auswechseln des Halters 46 und der Schablone
40. Beim Zurückziehen der Klinke mittels des Handgriffes fallen die beiden miteinander
durch Schrauben 44 vereinigten Teile heraus, so daß neue, dem jeweiligen Absatz
entsprechend geformte Teile eingesetzt werden können, was einfach durch Eindrücken
geschieht, wobei die Klinke federnd zurückweicht.
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Ein Stift 7o an der Leiste 56 (s. Abb. i fällt in eine Kerbe
71 (s. Abb. 5) des Halters 46 ein und verhindert seitliche Bewegungen des
Halters und der Schablone 40.
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Mit Hilfe dieser Einrichtung ist es möglich, ohne weiteres Absätze
zu befestigen, bei der die Lage der Unterlagsplatten 72 so weit von der normalen
Lage der Führungen 22 abweicht, wie dies Abb.3 erkennen läßt. Infolge der nicht
unerheblichen Länge der Führungen 22 ist auch bei dieser großen Abweichung der Winkel
der Führungen gegenüber der senkrechten Linie so klein, daß die Treiber sich in
den Führungen vermöge ihrer Elastizität ungehindert entlangbewegen können.