DE42463C - Neuerung an Häckselmaschinen - Google Patents
Neuerung an HäckselmaschinenInfo
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- DE42463C DE42463C DENDAT42463D DE42463DA DE42463C DE 42463 C DE42463 C DE 42463C DE NDAT42463 D DENDAT42463 D DE NDAT42463D DE 42463D A DE42463D A DE 42463DA DE 42463 C DE42463 C DE 42463C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/09—Details
- A01F29/10—Feeding devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschinen von Spangenberg, die ohne Zahnrad, nur durch die Verstellung einer
Schraube an einer Kurbelscheibe in Grenzen von Y2" bis 7" beliebige Schnittlangen herzustellen
vermögen, haben jedoch durch die Anwendung einer hin - und hergehenden ■ Schneidelade den grofsen Uebelstand, dafs sie
fortwährend einer besonderen Arbeitskraft zum Nachlegen des Materials bei dem Schneiden
bedürfen und kürzere Schnittlängen nur sehr ungleich und unvollkommen zu liefern im
Stande sind, da die Schneidelade mit dem Schneidematerial (so lange letzteres noch nicht
durch die Presse festgehalten wurde) um so viel zurückgeht, als dieselbe ursprünglich vorgegangen
war; da nun aber die Presse erst während des Zurückgehens der Schneidelade die Arbeit des Anpressens beendigen kann, so
müssen sich hauptsächlich die unteren Schichten des Schneidematerials zurückziehen, weil der
Drück der Presse allmälig von oben nach unten ausgeübt wird. Mithin erzielt man
Häcksel von ungleichen Längen. Je kürzer jedoch die Schnittlängen mit diesen Maschinen
gewünscht werden, um so unregelmäfsiger arbeiten
dieselben.
Die vorliegende Erfindung sucht die Uebelstände
zu beseitigen, indem die bewegliche Schneidelade dieser Maschine vollständig verworfen
und dafür ein mit einzelnen gezahnten Brettchen jalousieartig versehenes endloses Tuch
mit intermittirendem Vorschub gewählt wurde, welches mittelst Uebertragung von Klemmschaltungen
und Frictionsrädern eine zeitweise Bewegung erhält, während die oberen Schichten
des Schneidematerials durch einen hin-und hergehenden Schieber, dem Vorschub des unteren
endlosen Tuches genau entsprechend, in der Bewegung nach vorn unterstützt werden.
Somit ist die Möglichkeit gegeben, bei Vermeidung von Zahnräderbetrieb und mittelst
Verstellung einer Schraube an der Kurbelscheibe α nicht nur alle möglichen Schnittlängen
in der Grenze von '/8" bis 7" gleichmäfsig
und sauber auszuführen, sondern es ermöglicht auch das endlose Tuch einem Arbeiter,
ohne Mithülfe einer zweiten Arbeitskraft, die vorher vollgelegte Schneidelade vollständig in der vorher eingestellten Schnittlänge
leerzuschneiden.
Auf der Zeichnung ist die gekennzeichnete Häckselmaschine dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 den zugehörigen Grundrifs und Fig. 3 einen Querschnitt
nach der Linie x-x in Fig. 1, während Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch das Rad i zeigt,
aus dem die Anordnung und Wirkung des Frictionsrädchens k ersichtlich ist.
Das endlose Tuch η, welches auch aus einzelnen
Streifen (Gurten) bestehen kann, ist über die Walzen /Z1 gelegt, von denen I in
dem Maschinengestell gelagert ist, während I1 mittelst Arme an einer Traverse oder in anderer
geeigneter Weise verstellbar befestigt ist. Auf diesen Gurten sind jalousieartig die gezahnten
Brettchen m m befestigt. Die intermittirende Vorwärtsbewegung wird durch folgende
Einrichtung bewirkt.
Am Ende der seitwärts der Maschine angeordneten Kurbelwelle sitzt die Kurbelscheibe a,
an deren verstellbaren Zapfen die nach abwärts gehende Stange b befestigt ist. An letz-
tere ist mit Kugelgelenk der Arm c angeschlossen,
welcher fest auf der Querwelle d sitzt, die in den zu "beiden Seiten des Maschinengestelles
angeschraubten Platten ν ν gelagert ist. Am anderen Ende dieser Welle d
ist der gekröpfte Arm e angeschraubt, und an diesen schliefst sich die Schubstange f an, mit
ihrem anderen Ende um einen Zapfen greifend, der von einer lose auf dem Zapfen des Rades i
sitzenden Schiene h getragen wird und auf welchem sich das Frictionsexcenter g befindet.
Bewegt man nun die Kurbelwelle im Sinne des Pfeiles Fig. 2, so wird auch die Querwelle
d durch Arm c und Stange b eine oscillirende Bewegung im Sinne des Pfeiles 1
machen, an welcher sich Arm e, Schubstange/ und Frictionsexcenter g betheiligen müssen.
Die Folge hiervon ist, dafs bei jeder Rückwärtsbewegung der Schubstange / (Pfeil 2)
durch Vermittelung des Frictionsexcenters g das Rad i um einen dem eingestellten Hube
entsprechenden Betrag in Richtung des gefiederten Pfeiles weiter gedreht wird.- Um zu
verhindern, dafs beim Anfang der Rückwärtsbewegung der Schubstange f und des Excenters
g das Rad i auch an dieser Bewegung theilnehmen kann, ist oberhalb des Mittelpunktes
des Rades i an seiner Peripherie ein entsprechend geformtes Excenter g·1 angeordnet,
welches bei einer entgegengesetzten Drehung sperrend wirkt. Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich,
sind im Innern des Rades i Frictionsringe i1 vorgesehen, welche mit einem auf der
Walze / sitzenden Frictionsrädchen k derart in Berührung stehen, dafs sich die Bewegung des
Rades i auch auf k und somit auf die Walze / überträgt. Das endlose Tuch mit den gezahnten
Stäbchen wird dadurch also intermittirend vorwärts bewegt. Die Gröfse dieser
Vorwärtsbewegung, d. i. die Länge des zu schneidenden Häcksels, kann in leichtester
Weise regulirt werden durch Verstellen des Zapfens der Kurbelscheibe a.
Das Festpressen des eingelegten Stro.hes vor den am Schwungrade befestigten Messern geschieht
in der in Fig. 1 und 2 angedeuteten oder in anderer bekannter Weise.
Um den Vorschub des Schneidematerials, und zwar namentlich in den oberen Schichten
des letzteren noch weiter zu unterstützen, ist ein Schieber angeordnet, dessen Vorschub genau
demjenigen des endlosen Tuches entspricht. Seine Bewegung empfängt dieser Schieber durch folgende Einrichtung. In der
Mine der Querwelle d befindet sich ein nach oben gerichteter Arm 0, von welchem aus
rechts, Fig. 3, eine Schiene ρ sich abzweigt,
die nach einer rechtwinkligen Umbiegung mit ihrem Theile ρΛ in der Längsrichtung der Maschine
bis in die Nähe der Prefsvorrichtung reicht, Fig. 1 und 2. Von hier aus führt die
Schiene senkrecht nach oben (P2P3J und fafst
oberhalb des Gestelles ein Qerholz, den Schieber, zwischen sich. Die Verbindung des letzteren
mit der oscillirenden Welle d ist eine vollkommen starre; es wird sich demnach auch
der Schieber bei einer Oscillation der Welle d von links nach rechts (Fig. 1), wodurch das
Rad i im Sinne des gefiederten Pfeiles bewegt wird und das endlose Tuch das Schneidematerial
transportirt, auf die obere Schicht des Schneidematerials mit gewissem Druck auflegen
und sich gleichzeitig, entsprechend dem eingestellten Hube, nach vorn verschieben, so
dafs also die beabsichtigte unterstützende Transportwirkung eintritt. Bei der Rückwärtsbewegung
der beschriebenen Mechanismen hebt sich natürlich der Schieber von dem Stroh empor
und kehrt frei in seine Anfangsstellung zurück. Das Wesentliche besteht· dabei also darin,
dafs der Schieber oder dessen Aequivalent derart in eine starre Verbindung mit der oscil-'
lir-enden Querwelle d gebracht wird, dafs die
Bewegung desselben von derjenigen des endlosen Tuches abhängig gemacht ist.
Eine zweckmäfsige Verbindung des Schiebers oder Prefsdeckels mit der Welle d, welche in
den Details von der in Fig. 1 und 3 dargestellten etwas abweicht, findet durch die Fig. 5, 6 und 7
Veranschaulichung. Hier sind zu beiden Seiten auf der Welle d die Arme ο ο aufgekeilt, welche
mit Schienen ρ ρ in Verbindung stehen, die direct an den wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich
geführten Seitenwänden s s angreifen. Diese Seitenwände sind unten und oben durch Traversen
quer verbunden und tragen oben den beweglichen, unter Federwirkung stehenden Schieber (Prefsdeckel) n>
zwischen sich. Die Wirkungsweise des Prefsdeckels ist hieraus ohne Weiteres verständlich. . . . ' ~
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Häckselmaschinen, bei denen ein endloses Band als Zubringer dient, die schrittweise Bewegung desselben durch ein Klemmschaltwerk für sich oder auch in Verbindung mit einem den Vorschub durch seine Bewegung unterstützenden Prefsdeckel.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42463C true DE42463C (de) |
Family
ID=317860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42463D Expired - Lifetime DE42463C (de) | Neuerung an Häckselmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42463C (de) |
-
0
- DE DENDAT42463D patent/DE42463C/de not_active Expired - Lifetime
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